Mord an «Playboy»-Model - Polizei befürchtet weitere Opfer
«Playboy»-Bunny Paula Sladewski träumte von einer Karriere als seriöses Model.
Die Ereignisse im Fall des ermordeten «Playboy»-Models Paula Sladewski überschlagen sich.
Die Ermittler warnen die Bevölkerung von Miami - dort machte Sladewski mit ihrem Freund Kevin Klym Ferien: «Sladewskis sadistischer Mörder könnte erneut zuschlagen. Es ist Vorsicht geboten», sagt Leutnant Neal Cuevas von der North Miami Police gegenüber «Fox News». «Es handelt sich hier offensichtlich um eine brutale, sadistische Person. Diese Person ist immer noch da draussen und die Chance, dass sie einen weiteren Mord begeht, ist realistisch.»
Das Playboy-Model war vor einer Woche in Miami verschwunden. Nach einem Streit mit ihrem Freund in einem Club gingen die beiden getrennt ins Hotel. Sladewski kam nie an. Ihr verbrannter Körper wurde später in einem Hinterhof in einer Mülltonne entdeckt. Eine Identifizierung war nur durch einen Vergleich des Gebisses möglich. Der Brand war aber nicht die Todesursache. Sladewski war vorher getötet, zerstückelt und ihre körperlichen Überreste erst danach verbrannt worden.
Die letzten Bilder des «Playboy»-Models
Während die Polizei noch nach Todesursache und Täter fahndet, sind nun letzte Bilder, die Sladewski lebend zeigen, aufgetaucht. Es handelt sich um unscharfte Aufnahmen beim Ausgang des Clubs, den Sladewski und ihr Freund getrennt verlassen hatten. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie eine langhaarige Blonde - Sladewski - zur Türe herauskommt. Zwei unbekannte Männer folgen ihr. Einer davon wird als grossgewachser Schwarzer beschrieben, der andere soll ein Weisser sein.
Neben diesen beiden ist immer noch auch Sladewskis Freund Klym unter Verdacht. Obwohl er schwört, gleich nach dem Streit den Club verlassen und direkt ins Hotel gegangen zu sein. Als er bemerkte, dass seine Freundin nicht nach Hause gekommen war, startete er eine Suchaktion auf eigene Faust und alarmierte zuletzt die Polizei. Klyms Version wurde von der Polizei teilweise bestätigt.
Der Täter hätte Kratzer im Gesicht
Sladewskis jüngere Schwester Kelly Farris hält Klym für unschuldig, obwohl die Beziehung voller Streit und Handgreiflichkeiten war. Farris ist sicher, man würde man den Täter klar erkennen - weil sein Gesicht voller Kratzer wäre. Paula hatte lange Nägel, sie war eine Kratzerin und hätte um ihr Leben gekämpft», sagt Farris.
Die Polizei versucht verzweifelt, einen Verdächtigen auszumachen. Immerhin haben wir einen sadistischen Killer irgendwo da draussen, der es auf wehrlose Frauen abgesehen hat, sagt Leutnant Neal Cuevas düster. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 12.01.2010, 10:39 Uhr
















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