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Sorgerechtsstreit: Fall Borer könnte zukunftsweisend sein
Von Denise Jeitziner. Aktualisiert am 12.05.2010 57 Kommentare
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Es muss ein harter Schlag für Shawne Borer-Fielding gewesen sein. Das Bezirksgericht Horgen hat entschieden, dass nicht sie das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder Ruby und Roman zugesprochen bekommt, sondern ihr Mann Thomas Borer. Für Familienrechtler ist dieser Entscheid überraschend. «Väter bekommen das Sorgerecht meist nur, wenn der Mutter schwere Fehler vorgehalten werden können. Die müssen aber massiv sein», betont Kathrin Thomann, Zürcher Fachanwältin für Familienrecht. «Wenn der Vater eine gewisse Prominenz hat, wie Herr Borer, ist dies vermutlich auch ein Vorteil.»
Aussergewöhnlicher Fall
Seit zehn Jahren vertritt Thomann, deren Hauptgeschäft Scheidungen sind, sehr häufig Männer. «In dieser Zeit habe ich in strittigen Fällen nur für vier Männer das Sorgerecht erwirken können.» Warum genau das Gericht für Thomas Borer entschieden hat, ist unklar. Das Bezirksgericht Horgen will sich nicht äussern, da familienrechtliche Fälle grundsätzlich nicht öffentlich seien. Dass jedoch ausgerechnet Horgen zugunsten eines Vaters entschieden hat, überrascht Kathrin Thomann sehr: «Ich halte sehr viel vom Bezirksgericht Horgen, aber es ist nicht als wahnsinnig fortschrittliches Gericht bekannt.»
Die Schweizer Rechtslage dagegen ist eindeutig: Können sich die Eltern nicht auf ein gemeinsames Sorgerecht einigen, spricht das Gericht demjenigen Elternteil das Sorgerecht zu, der das Kindeswohl besser wahren kann. Seit der Revision des Scheidungsrechtes sind Vater und Mutter dabei grundsätzlich gleichgestellt. Das ist die Theorie. Die Praxis zeigt jedoch ein anderes Bild. In den allermeisten Fällen gehen die Väter leer aus, die Mutter erhalten mehr oder weniger automatisch das Sorgerecht. Kathrin Thomann spricht von einer «Betriebsblindheit» der Gerichte und der Guthaber, die nicht zeitgemäss sei.
Auslandsreisen von Shawne Borer-Fielding ausschlaggebend?
Was ist geschehen? Was war so gravierend, dass Shawne Borer-Fielding das Sorgerecht nicht zugesprochen wurde? Gemäss «Sonntag» soll eines der Argumente von Borers Anwalt die häufigen Auslandsreisen von Shawne Borer-Fielding gewesen sein. Reicht das? «Ja. Wenn ein Elternteil nachweislich sehr viel unterwegs ist, kann es sein, dass man demjenigen Elternteil das Sorgerecht zuspricht, der mehr Konstanz bietet», so Kathrin Thomann. Theoretisch werde demjenigen Elternteil das Sorgerecht zugeteilt, der das Kind besser in eigener Person betreuen könne. Das sei besonders bei kleinen Kindern wichtig.
Doch auch Thomas Borer, der als Unternehmer in Europa und den USA tätig ist und im Verwaltungsrat mehrerer Firmen sitzt, dürfte sich kaum rund um die Uhr um die Kinder kümmern können. Möglich, dass er ein Kindermädchen für Ruby und Roman eingestellt hat. «Die persönliche Betreuung ist ausschlaggebend. Wenn das Kind allerdings konstant von derselben Person fremdbetreut wird, ist dies natürlich besser, als wenn es unregelmässig von einem Elternteil betreut wird.»
Kryptischer Blogeintrag
In einem kryptischen Blogeintrag von gestern Montag hat Shawne Borer-Fielding die biblische Geschichte von Salomon auf ihrer Website gepostet. Die erzählt von zwei Dirnen, die um ein Kind streiten. Beide behaupten, die Mutter des Kindes zu sein. Keine will nachgeben, bis der weise Solomon vorschlägt, das Kind zu zerteilen, damit beide etwas davon hätten. «Nein!», fleht die eine Dirne. «Zerteil es!», die andere. Dann ist für Solomon klar, welche die wahre Mutter ist. Will Shawne Borer-Fielding damit sagen, dass sie zum Wohl der Kinder auf das Sorgerecht verzichtet hat? Für eine Stellungnahme war sie nicht zu erreichen.
Grundsätzlich hätte Shawne Borer-Fielding die Möglichkeit, das Urteil des Bezirksgerichtes ans Obergericht und wenn nötig ans Bundesgericht weiterzuziehen. Tut sie dies nicht, ist das Urteil nahezu unumstösslich. «Es ist sehr schwierig, die Sorgerechtsaufteilung nachträglich zu ändern», gibt Thomann zu bedenken. «Man muss wesentlich und dauerhaft veränderte Verhältnisse geltend machen oder eine massive Gefährdung des Kindes.»
Zukunftsweisender Entscheid
Für Shawne Borer-Fielding dürfte es bitter sein, dass Horgen ausgerechnet in ihrem Fall fortschrittlich entschieden hat. Für die Gerichtspraxis könnte der Fall Borer laut der Fachanwältin für Familienrecht ein positives Zeichen setzen: «Wenn ich ehrlich bin, freut es mich sehr, dass im Fall Borer zugunsten eines Vater entschieden wurde. Es wäre schön, wenn das Urteil zukunftsweisend wäre.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 11.05.2010, 13:27 Uhr
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57 Kommentare
Nicht die Fau trägt in einem Scheidungsverfahren den Fehlbetrag, sondern der nicht erwerbstätige Elternteil wird auf die Sozialhilfe verwiesen, wenn das Geld nicht ausreicht.Diesen Gang will man dem erwerbstätigen Elternteil ersparen. Zudem kann in das Existenzminimum des nicht Sorgerechtsberechtigten eingegriffen werden. Was will man dem Erwerbstätigen denn noch aufbürden, Frau Sommaruga? Antworten
Meine Kollegin arbeitet Teilzeit. Sie bekam das Sorgerecht. Anfangs holte der Vater seine Töchter jeden Samstag. Danach kam die neue Partnerin. Drei Jahre später sehen die Mädels ihren Vater zu Weihnachten, Ostern und es gibt ein Geschenk zum Geburtstag. Jetzt sorgen die Eltern und Freunde dafür, dass das Mami auch mal frei hat... Kenne noch mehr solcher Fälle - leider! Antworten
Väter,lasst euch krankschreiben, arbeitet nicht!Das war ja zu erwarten.Zuerst wird uns das Kind genommen.Dann dürfen wir es in der Regel kaum noch sehen.Dann sollen wir noch mehr zahlen.Väter, geht zur Sozialhilfe,lasst euch psychiatrisch krankschreiben,weigert notfalls das Besuchsrecht und wandert aus.In Kriens soll man noch für jede Vormundschaftsarbeit zahlen,und nicht wenig! KINDER ? NEIN !!!! Antworten
das ist eine schlechte sache und falsche entscheidung des gerichtes. Kinder brauchen in erster Linie eine Mutter, die auch zeit für sie hat, und nicht einen vater der meistens abwesend ist und arbeitet. mir tun kinder leid die zuhause keine mutter haben. Antworten
In der Schweiz herrscht in Sachen Scheidungen reine Willkür. Darum erstaunt es mich nicht, dass Hr. Borer das Sorgerecht bekommen hat. Er hat genügend Einfluss um eine Entscheidung zu seinen Gunsten zu erwirken. In fast allen Fällen sind die Männer die leidtragenden! Wo bleibt eigentlich bei Scheidungen die Gleichberechtigung? Antworten
Wieso nicht gemeinsames Sorgerecht? Für die Kinder wäre es die beste Lösung, Spielchen wie es viele Frauen machen und die Kinder dem Vater entfremden wären dann nicht mehr möglich. Ich denke es gibt sehr viele Väter die auch Väter sein wollen , aber nicht können. Kinder brauchen beide Eltern! Antworten
@Jürg weil wir "nicht mehr kommunizieren können" Das kenne ich auch. Ich habe entgegen den letzten 10 jahre das Maul aufgemacht und endlich mal gesagt was ich denke. Somit ist das ganz klar ein Werkzeug der Wllkür. @Wolfgang Ich habe doch tatsächlich mir anhören müssen, dass ich vollzeitlich arbeiten ging weil ich mich mit der Erziehung meines Sohnes nicht auseinandersetzen wollte. Antworten
Das ging schnell, unsereins darf schön brav warten bis die Mühlen mahlen. Warum ist es möglich dass der Elterteil welcher das Sorgerecht und Obhut der Kinder hat, den Kontakt zum anderen Elternteil unterbinden kann? Ach ja es schadet dem Kindswohl (das Zauberwort schlechthin) Und der benachteigte darf brav seine Verpflichtungen nachkommen. Es ist Zeit dass dass Gleichberechtigung herrscht. Antworten
Wenn man den TA-Artikel "War die schöne Shawne too much für Thomas Borer?" gelesen hat, ist es eigentlich klar, warum das Gericht so entschieden hat. Also nichts von "Erfolg für frustrierte Väter" oder was auch immer, sondern einfach die logische Konsequenz: Bei T. Borer sind die Kinder besser aufgehoben. Antworten
Wenn während der Ehe die Mutter die hauptsächliche Betreuung der Kinder übernahm, gibt es keinen Grund, im Fall einer Scheidung daran etwas zu ändern, Kontinuität ist gerade dann sehr wichtig! Welcher Mann ist schon bereit, beruflich zurückzustecken zugunsten der Kinder?? Der Fall Borer ist sicher nicht repräsentativ, da die Kinder sowieso fremdbetreut werden. Shawne wird wohl zurück in USA gehen. Antworten
Väter sind im Scheidungsfall noch benachteiligt. Weil manche Mütter es aufs Geld absehen, benützen sie die Kinder und kämpfen ums alleinige Sorgerecht. Eine Familie zu sein bedeutet anhaltenden Einsatz beider Eltern, vor und nach der Trennung. Erziehung ist eine anspruchsvolle Arbeit. Väter müssen von Beginn an für ihre Kinder sorgen, um Chancen aufs gemeinsame oder alleinige Sorgerecht zu haben. Antworten
Auch ich war alleinerziehend mit 2 Kindern + habe diese Zeit sehr genossen. Es war eine vernünftige Verhandlung mit meiner Ex-Frau, ich war im Gegenzug überaus grosszügig mit Besuchsrecht und Ferienregelung. Ich habe auch auf eine finanzielle Unterstützung für die Kinder verzichtet. Für diese war es ebenfalls die bestmögliche Variante, da sie in der gleichen Wohnung/Schule/Clubs bleiben konnten. Antworten
@Jürg Wandfluh: Viel Glück nächste Woche! Ich bin leider in einer ähnlichen Situation, bei mir dauert es aber noch ein paar Wochen... Es wird definitiv Zeit, dass die Schweizer Rechtssprechung endlich etwas fortschrittlicher wird! Man schaut doch auch sonst bei jeder kleinsten Agrarrichtlichtlinie nach Europa; warum ist dies denn bei der menschenrechtswidrigen CH-Sorgerechtszuteilung anders? Antworten
@Anna Schweizer: der Ausdruck, Muetter haetten "mehr Zeit investiert" gefaellt mir nicht, schon weil Sie eine Vokabel aus der Finzanzwelt einsetzen - ich dachte, es gehe hier um Menschen. Um gleich dabei zu bleiben: wenn der Vater Vollzeit gearbeitet hat, um fuer das materielle Wohl der Familie zu sorgen, so ist das offenbar keine investierte Zeit - dafuer gehoert er natuerlich bestraft... Antworten
Das Sorgerecht ist das Recht, für einander zu sorgen. Interessanterweise kümmert man sich erst dann um diese Sache, wenn man sie jahrelang vergessen hat... Ich rate also: Sorgt Euch dann, wenn es gut geht. Und umsorgt Euch jeden Tag. Dann braucht Ihr für die Zukunft keine Angst zu haben, dass Euch einer mal das Recht nimmt, füreinander zu sorgen. Antworten
das wichtiste hat Anwältin Thomann natürlich nicht erwähnt: nämlich dass Thomas Borer selbst Jurist ist, ja sogar Dr. iur summa cum laude! Ein Jurist wird ja wohl wissen ,wie er die Angelegenheit zu seinen Gunsten drehen (resp. verdrehen) und wenden muss Antworten
Der Entscheid ist wohl politisch zu werten. Der gesellschaftliche und ökonomische Status des Vaters dürfte auch eine Rolle gespielt haben. Wegweisend kann ein solcher Entscheid wohl kaum sein. Man mag es Herrn Borer neidlos zugestehen, dass er das Soregerecht erhielt. Wäre die Mutter ursprünglich Schweizerin gewesen, wäre der Fall umgekehrt, so wie dies in andern Fällen zu erkennen war. Antworten
Gratuliere Herr Borer, "seufz" Nächste Woche habe ich Gerichtstermin. Die Mutter meiner Kinder will mir das Sorgerecht entziehen, weil wir "nicht mehr kommunizieren können". Ich zahle monatlich 4000.-, arbeite wie ein Spinner dafür, meine Ex war noch nie arbeitstätig. Ich Wette, der Richter findet, die Frau soll das Sorgerecht erhhalten, weil sie mehr Zeit hat... . - Väter, auf die Barrikaden! Antworten
Wie kann solch ein Ergebnis als Erfolg gewertet werden? Die Kinder brauchen einen Vater und eine Mutter, die sich um sie kümmern und sie lieben. Es wäre schön, wenn Eltern sich trotz sogenannt unüberbrückbarer Differenzen aufraffen könnten, das Wohl der Kinder in den Vordergrund zu stellen und ein gemeinsames Sorgerecht anzustreben. Das muss, wenn immer möglich, Usanz der Rechtssprechung werden! Antworten
Eigentlich sollten hier nur einschlägig Bestrafte einen Kommentar verfassen dürfen. Das Schweiz. Ehe- und Familienrecht ist eine reine Katastrophe. Jeder Betroffene, meistens Männer, weiss dass der Gesetzgeber darauf zielt dass, meistens ist es halt ein Mann, nach der Scheidung finanziell nah oder am Existenzminimum ist. Damit schützt sich der Staat vor Zahlungen an die gesch., schwächere Partei. Antworten
Die Statistik muss ja auch richtig interpretiert werden. Es ist nicht automatisch Männerdiskriminierung, wenn Frauen in der Regel das Sorgerecht beantragen - zumindest nicht mit einem Blick auf die davor investierte Zeit. Dieser Faktor rechtfertigt in unserer bezüglich Rollenverteilung sehr traditionsverhafteten Schweiz, dass das Sorgerecht in der Mutter zufällt. Antworten
Es ist immer wieder rührend, wie sich eine Mehrheit von Männern immer just dann an ihre Vaterschaft erinnert, wenn es um Scheidung resp. Sorgerecht geht. Ja, liebe Mitmänner: es geht um Macht. Ich kann das Wehklagen meiner Geschlechtsgenossen schon lange nicht mehr hören! Die Gleichberechtigung in der Schweiz? Zahlt den Müttern was ihnen gebührt - u.zwar während der Ehe! Das ist gleiches Recht! Antworten
@Susanna Kim, war's bei Ihnen so und darum meistens? @A.S.Muster, wären sie selbstbewusst, hätte das Gericht Ihnen das Sorgerecht gegeben. Es mag Gründe geben, warum die Kinder den Müttern zugesprochen werden, aber oft ist es einfach Gewohnheit. In sehr vielen Fällen nutzen dann die Mütter das Sorgerecht, um die Kinder den Vätern zu entfremden, Aus purer Rache weil die Männer sind ja soo schlecht Antworten
@ o.hunziker: sie haben natürlich recht, obhut und sorgerecht müssen unterschieden werden. ich meinte die obhut, und dort habe ich schon solche fälle gesehen. scheidungen sind private katastrophen. sie sollten meiner meinung nach einfach nicht zu einem kampf ums kind ausarten; das hilft niemandem. ich wollte nur darlegen, dass die scheinbare "bevorzugung" der mütter, sachlich begründbar ist. Antworten
@Susanna Kim Kann es sein, dass Sie Ihre persönlichen Erlebnisse auf alle abwälzen? Fakt ist und bleibt, dass man an einer Hand abzählen kann welchen Vätern das Sorgerecht zugesprochen worden ist. Dies hat nicht's mit dem Scheren zu tun, sondern nur darum, dass irgendwelche super Mamis nicht einsehen wollen, dass Ihre Kinder vorallem einen Vater brauchen! Antworten
@Margo Schwarz Dann zerr sie (die Mutter) vor Gericht und setze Dein Besuchsrecht durch. Notfalls mit Hilfe der Polizei oder unter Aufsicht einer Drittperson. Es geht naemlich nicht nur darum, ob Du die Kinder zu sehen bekommst sondern vor allem dass die Kinder Dich zu sehen bekommen. Jedes Kind hat Anrecht auf beide Elternteile und das ist unabhaengig von Gefuehlen gegenueber dem/der Ex. Antworten
Irgendwas wird ja schon gewesen sein, sonst hätte Herr Borer das Sorgerecht nicht erhalten. Was ich auch gut finde wenn es so ist. Ich hoffe das sie trotzdem eine gute Lösung finden, dass beide Elternteile die Kinder aufwaschsen sehen. Ich finde es sowieso sch..... wenn man die Kinder als Druckmittel missbraucht. Irgend wann hat man sich auch mal geliebt! Antworten
Die 9 Kommentare kommen mir genau so vor, wie die 26 Kantonsverfassungen. Sind den Väter an einer Schwangerschaft und einer Geburt nicht beteiligt? Also dieses Gesetz finde ich total Scheibe, für mich gehören die zweiten 50% an den Vater(mit Ausnahme GewaltGeistesgestört) Den ein Vater ist nicht nur ein offener Geldbeutel. Skandinavien ist für mich das gute Beispiel. Antworten
@Nicolas Meier: Die viel gehörte Behauptung, Väter würden das Sorgerecht wollen, um weniger zu zahlen entbehrt jeglicher Grundlage. Die Zuteilung des Sorgerechts hat wenig bis gar nichts mit der Berechnung der Alimente zu tun. Diese basieren auf der Zuteilung der Obhut, also wo die Kinder leben. Väter kämpfen für das Sorgerecht um weiterhin am Leben der Kinder teilnehmen zu können. vev.ch Antworten
Die Kinder sind noch klein und es soll ja der Kindsvater sein, der die Trennung herbeigeführt hat. Ich bin gespannt, ob Shawn Fielding Rekurs einlegt. Wenn ja, dann hängt sie wirklich an den Kindern und dann sollte der Entscheid rechtsstaatlich nochmals überdenkt werden. Antworten
Dieser Fall hat absolut nicht Repräsentatives: Sowohl Bohrer als auch Shane-Fielding verdienen beide sehr gut. in "normalen" Ehen bringt bis heute immer noch der Mann den Löwenanteil am gemeinsamen Haushaltseinkommen nachhause, weil er Vollzeit und sie nur Teilzeit arbeitet. Damit ist auch klar, warum die Gerichte das Sorgerecht mehrheitlich der Frau zusprechen. Leider , muss gesagt werden. Antworten
Die Gleichberechtigung in der Schweiz existiert nicht! Da ändert auch der Fall Borer nichts. Männer werden beim Sorgerecht immer noch benachteiligt. Wenn beide Elternteile das Sorgerecht wünschen (das sollte natürlich Voraussetzung sein), dann sollte in 50% die Männer das Sorgerecht erhalten müssen. Natürlich wäre es schöner wenn sich beide auf eine Lösung einigen könnten (mit Einbezug der Kinder) Antworten
Es ist aber Diskriminierung denn nur weil die Mutter mehr Zeit investiert hat heisst lange nicht dass das Kindeswohl besser gewährt ist! @Margo Schwarz: das "Besuchsrecht" scheint für Sie auch nicht so herrlich zu funktionieren - meine Tochter habe ich Weihnachten 2007 zum letzten mal gesehen - nur weil die Mutter keine Lust hat, und das Vormundschaftsbehörde schaut nur zu... Bravo Herr Borer Antworten
@Marco Schwarz. ich habe meine Kinder seit ueber 10 Jahren nicht mehr gesehen und auf Briefe erhalte ich oder meine Eltern nie eine Antwort. Mochte Borer nie aber ..gratulation! Dieses Sklaven Gesetz in der Schweiz das die Maenner/Vaeter nur zum zahlen verdonnert aber ihnen keinerlei Rechte einraeumt gehoert vor die Menschenrechtskomission! Antworten
die (widersprechenden) aussagen einer fachanwältin für familienrecht, die innerhalb von 10 jahren ganze 4mal den zuspruch des sorgerechts für den vater erwirken konnte, ist für mich keine fachfrau. was da immer wieder zugunsten der mütter entschieden wird, die ihrerseits damit das beste erpessmittel staatlich sanktioniert bekommen, ihre ex-gatten finanziell zu ruinieren. kampf der geschlechter.. Antworten
Für narzisstisch gestörte Frauen ist Kinder-Haben ein Statussymbol. Ist das Kind erst mal da, wird es bald relativ uninteressant und diese Frauen wenden sich den nächsten Karrierezielen zu: teure Ausbildungen, ein repräsentatives Haus, ein noch erfolgreicherer Ehemann, Weltreisen etc. Diese Frauen schmerzt weniger der Verlust des Sorgerechts, als dass sie den Prozess verloren haben. Antworten
@N. Meier, 1358; Der Satz:" der Vater wolle das Sorgerecht, um weniger zahlen zu müssen" ist etwa so wahr und intelligent wie eine Aussage, die Frau wolle das Sorgerecht, nur um mehr Geld zu bekommen. Richter entscheiden leider häufig rein gewohnheitsgemäss zu gunsten der Mütter. Männerdiskiminierung pur und absichtlich, aber leider Usus. Hoffentlich ist das Urteil richtungsweisend Antworten
Die Meinung von Herr Nicolas Meier teile ich vollkommen. In den meisten Fällen hat die Mutter mehr Zeit investiert und ist auch die nähere Bezugsperson. Ich möchte aber hinzufügen, dass meiner Meinung nach das Besuchsrecht durchsetzbar sein sollte (und die Väter es auch wahrnehmen). Antworten
Grundsätzlich sitzt der Vater immer auf dem kürzeren Ast und wer weiss denn ob Frau Borer das Sorgerecht überhaupt wollte. Sie dürfte doch ein Lebemensch sein, da wären die Kinder nur hinderlich, damit hätte sie mit dem Verzicht dann nur Gutes getan. Antworten
@Erich Brunner: Prinzipiell stehen die Chancen immer schlecht für den Mann. Als Vater kämpfst Du nicht nur gegen deine Ex zum Wohl des Kindes, sondern auch noch gegen unsägliche Behörden, wo der Filz ein weiteres Krebsgeschwür ist, das man bekämpfen muss! Schon die Bundesversammlung musste 2008 feststellen, dass im Kt. Zürich unprofessionelle Leute am Werk sind u.a. bei den Gemeinden! Antworten
Es geht hier nicht um Diskriminierung, sondern um das Kindeswohl. Dieses ist allein massgebend. In den meisten Fällen ist es halt immer noch so, dass vor der Trennung der Vater 100% erwerbstätig ist, die Mutter gar nicht oder nur Teilzeit. Da ist es konsequent, wenn meist die Mütter das Sorgerecht erhalten. Oft hat man auch den Eindruck, der Vater wolle das Sorgerecht, um weniger zahlen zu müssen. Antworten
Ich finde es immer Interessant wie bei solchen "Prominentenehenscheidungen" vorgegangen wird. Es gibt mir das Gefühl (wahrscheinlich ist es ja auch so) dass wieder mal die Kinder auf der Strecke bleiben.. Es geht doch irgendwie nur ums Prinzip, das Sorgerecht zu bekommen. Mr B wird irgendeine Nanni mieten, die dann das Erziehen übernimmt weil er keine Zeit hat. Was aber nicht heisst das sie besser wär Antworten
Aha, und Frau Shawne Fielding ist eine völlig unbekannte !? Es ist einfach ein Witz, dass die Frau automatisch immer das Sorgerecht erhalten soll. Der Fall Borer / Fielding zeigt klar auf, dass dies ein schlechtes Gerücht ist und der Ehemann durchaus gute Chancen hat das Sorgerecht zu erhalten. Antworten

Die Welt in Bildern

Lukas O. Bendel
Fakt ist, dass Borer die elterliche Sorge zugesprochen erhielt, weil er sich öfters & engagierter um die gemeinsamen Kinder gekümmert hat als die Weltenbrummlerin Fielding. Der Grundsatz muss "gemeinsame elterliche Sorge bei paritätischer Kinderbetreuung" sein (denn dies ist meistens am Besten für das Kind); und davon darf nur noch einvernehmlich oder als Kindesschutzmassnahme abgewichen werden. Antworten