Panorama

Starfotograf rückt Blocher ins rechte Licht

Von Hubert Mooser. Aktualisiert am 15.11.2008 58 Kommentare

Er hatte die schönsten Frauen vor der Linse und arbeitete für alle grossen Luxusmarken. Jetzt fotografiert Michel Comte exklusiv für «Das Magazin» Alt-Bundesrat Christoph Blocher.

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Christoph Blocher am Set von Starfotograf Michael Comte in Zürich.
Bild: Andreas Wilhelm

   
Auch die französische First Lady liess sich von Michael Comte fotografieren: Der Akt von Carla Bruni brachte fast 100'000 Dollar ein.

Auch die französische First Lady liess sich von Michael Comte fotografieren: Der Akt von Carla Bruni brachte fast 100'000 Dollar ein.

Er hatte die schönsten Frauen vor der Linse: Michel Comte (l.) mit Filmdiva Sophia Loren.

Er hatte die schönsten Frauen vor der Linse: Michel Comte (l.) mit Filmdiva Sophia Loren.

Vielleicht ist es Blochers letzter grosser Medien-Auftritt. «Das Magazin» plant für die Ausgabe vom 29. November eine grosse Titelgeschichte mit dem SVP-Politiker und hat dafür Starfotograf Michel Comte aus New York eingeflogen.

Normalerweise lichtet Comte Hollywood-Stars wie Uma Thurman und Sharon Stone ab. Sein Aktbild von der französischen First Lady Carla Bruni brachte an einer Versteigerung fast 100'000 Dollar ein. Nun soll Comte ebenso effektvoll Blocher für «Das Magazin» in Szene setzen.

«Er ist so viele Male schon fotografiert worden. Aber meistens sind es Bilder, welche seine Persönlichkeit zu klischeehaft darstellen », sagt Chefredaktor Finn Canonica. «Das Magazin» will andere Bilder von Blocher. Comte soll den Alt-Bundesrat so fotografieren, wie man ihn sonst nicht zu sehen bekommt. «Es sollen sehr intime Bilder sein», verspricht Canonica.

Das Shooting fand am Samstag Morgen im Tamedia-Verlag an der Werdstrasse in Zürich statt. Die Bilder werden eine akribisch recherchierte Reportage über die vergangenen Monate im Leben von Christoph Blocher des Magazin-Journalisten Thomas Zaugg illustrieren. Zaugg verbrachte unzählige Stunden mit dem SVP-Politiker. Blocher lud ihn sogar zu sich auf die Burg ein.

Die Reportage dokumentiert unter anderem auch eine bisher unbekannte Seite des Zürcher Politikers, seine starke Verankerung im protestantischen Glauben. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 15.11.2008, 17:33 Uhr

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58 Kommentare

Hans Peter Graf

15.11.2008, 21:51 Uhr
Melden

Statt Michel Comte hätte ich Steve Bloom genommen... Antworten


Jean Clavatescher

15.11.2008, 22:40 Uhr
Melden

Sind wir hier eigentlich im Berlusconi Land? Was soll dieses mediale Getue über einen Ehemaligen? Wir möchten die Medien um etwas mehr Neutralität bitten... Antworten



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