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Tiger Woods turbulentes Liebesleben

Weitere Frauen geben an, mit dem bestbezahlten Sportler der Welt eine Affäre gehabt zu haben.

1/10 «Rohe Bilder»: «Vanity Fair» zeigt den wahren Tiger Woods. «Dieses Bild zeigt die andere Seite, die wir in den letzten Monaten gesehen haben. Er ist ein Puma, mit starkem Willen und ohne Scham. Bin froh, dass er nicht mein Ehemann ist, aber er sieht gut aus», kommentiert eine VF-Leserin.
Vanity Fair/Februar-Cover

   

Tiger Woods hat gestern mit einem verschleierten Geständnis auf die Enthüllungen einer amerikanischen Cocktail-Kellnerin reagiert, sie habe 31 Monate lang eine aussereheliche Liebesaffäre mit dem Golfprofi gehabt.

Nachdem die Zeitschrift «US Weekly» die Aufzeichnung eines Anrufs ins Internet gestellt hatte, in dem der 34-jährige Golfstar Andeutungen macht, dass ihm seine Frau Elin Nordegren auf die Schliche gekommen sein könnte, gab Woods in einer Stellungnahme zum ersten Mal nicht näher bezeichnete «Verfehlungen» zu.

Die Kellnerin Jaimee Grubbs hat «US Weekly» auch Textnachrichten überlassen und andere Einzelheiten ausgeplaudert: Sie habe Woods 2007 in Las Vegas kennengelernt und exakt zwanzigmal mit ihm geschlafen.

Immer neue angebliche Affären

Die Internetseite RadarOnline.com berichtete gestern, dass sie von weiteren Frauen wisse, die ebenfalls intime Beziehungen mit Woods gehabt haben wollen. Ausserdem veröffentlichte die Site Informationen, die die Glaubwürdigkeit der in der vergangenen Woche publik gewordenen Affäre von Woods mit der VIP-Hostess Rachel Uchitel untermauern. Uchitel hatte zwar bestritten, eine Beziehung zu Woods gehabt zu haben. Nun liesse sich aber belegen, dass die Reise nach Australien, auf der sie mit Woods beobachtet wurde, von ihm finanziert worden sei.

In welchem kausalen Zusammenhang all das mit Woods mysteriösen Autounfall vom letzten Freitag steht, wird womöglich nie geklärt. Woods wollte keine näheren Angaben zu dieser «Privatangelegenheit» machen. Die Polizei in Windermere in Florida, wo Woods wohnt, verhängte am Dienstag nur eine Verkehrsbusse über 164 Dollar.

Polizei ermittelt nicht weiter

Die Beamten erklärten, dass sie nur «unzureichende Verdachtsmomente» haben, um weiterzuermitteln. Es habe «niemand den Vorwurf von häuslicher Gewalt» erhoben. Es war spekuliert worden, dass Woods sein Haus überstürzt um 2.25 Uhr verlassen hatte, weil seine Frau ihn geschlagen hatte und dass seine Verletzungen nicht von dem Autounfall stammten sondern von einem Golfschläger, mit welchem ihn seine Frau attackiert hatte. Dies, nachdem sie vom Fremdgehen ihres Mannes erfahren hatte.

Ob die Geschichte weitere Kreise zieht, bleibt abzuwarten. Eines ist aber jetzt schon sicher: Das bisher stets blitzsaubere Image von Tiger Woods hat gelitten. (smh/ap)

Erstellt: 03.12.2009, 10:56 Uhr

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