Ueli Gegenschatz ist tot

Zwei Tage nach seinem schweren Fallschirmunfall in Oerlikon ist der Basejumper seinen Verletzungen erlegen. Der Sponsor des Flugs, Red Bull, liess ausrichten, man trauere mit den Hinterbliebenen.

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Am Freitagabend ist Ueli Gegenschatz im Unispital Zürich gestorben, wie die Stadtpolizei Zürich schreibt. Der 37-jährige Gegenschatz hatte am Mittwochmittag vom 88 Meter hohen Sunrise Tower in Oerlikon einen PR-Fallschirmsprung gemacht. Dies im Rahmen der Lancierung eines neuen Handys vom Getränkehersteller Red Bull.

Dabei verlor der so genannte Aerialist aber die Kontrolle über den Flug und prallte mit dem Körper gegen eine tiefer liegende Gebäudekante und fiel dann aus einigen Metern Höhe schlingernd zu Boden.

Zuerst wurde der Gesundheitszustand als noch nicht so dramatisch betrachtet, Gegenschatz soll noch am Boden gesprochen und sich für den missglückten Sprung entschuldigt haben. Doch sein Gesundheitszustand verschlimmerte sich. Am Donnerstag beurteilten die Ärzte die Verletzungen als lebensbedrohlich. Gegenschatz hatte beim Aufprall auf die Gebäudkante einen Beckenbruch und weitere Brüche erlitten, vermutlich auch innere Verletzungen.

Red Bull hatte nach dem Unfall gesagt, dass auch in Zukunft an diesen Sprüngen festhalten würde. Red Bull unterstützt weltweit mehr als 500 Extrem- und Leistungssportler. Ob nach dem tödlichen Unfall eine Änderung des Marketingkonzepts in Betracht gezogen werde, dazu wollte sich Red Bull-Sprecher Fabio Svaizer am Freitagabend nicht äussern. Ueli Gegenschatz habe seinen Sport geliebt. Man trauere mit seiner Familie und Freunden und sei in Gedanken bei ihnen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

(Erstellt: 13.11.2009, 20:09 Uhr)

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