Ueli Gegenschatz ist tot
1/8
Artikel zum Thema
- Er war der bekannteste Basejumper der Schweiz
- «Wir haben die Planung in die Hände von Red Bull gelegt»
- «Basejumpen ist ein Springen auf Leben oder Tod»
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS). Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Am Freitagabend ist Ueli Gegenschatz im Unispital Zürich gestorben, wie die Stadtpolizei Zürich schreibt. Der 37-jährige Gegenschatz hatte am Mittwochmittag vom 88 Meter hohen Sunrise Tower in Oerlikon einen PR-Fallschirmsprung gemacht. Dies im Rahmen der Lancierung eines neuen Handys vom Getränkehersteller Red Bull.
Dabei verlor der so genannte Aerialist aber die Kontrolle über den Flug und prallte mit dem Körper gegen eine tiefer liegende Gebäudekante und fiel dann aus einigen Metern Höhe schlingernd zu Boden.
Zuerst wurde der Gesundheitszustand als noch nicht so dramatisch betrachtet, Gegenschatz soll noch am Boden gesprochen und sich für den missglückten Sprung entschuldigt haben. Doch sein Gesundheitszustand verschlimmerte sich. Am Donnerstag beurteilten die Ärzte die Verletzungen als lebensbedrohlich. Gegenschatz hatte beim Aufprall auf die Gebäudkante einen Beckenbruch und weitere Brüche erlitten, vermutlich auch innere Verletzungen.
Red Bull hatte nach dem Unfall gesagt, dass auch in Zukunft an diesen Sprüngen festhalten würde. Red Bull unterstützt weltweit mehr als 500 Extrem- und Leistungssportler. Ob nach dem tödlichen Unfall eine Änderung des Marketingkonzepts in Betracht gezogen werde, dazu wollte sich Red Bull-Sprecher Fabio Svaizer am Freitagabend nicht äussern. Ueli Gegenschatz habe seinen Sport geliebt. Man trauere mit seiner Familie und Freunden und sei in Gedanken bei ihnen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)
Erstellt: 13.11.2009, 20:09 Uhr








