Was macht eigentlich Carl Hirschmann?
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Carl Hirschmann hält sich an das Stillhalte-Gebot seiner PR-Berater - zum Leidwesen der Presse. Zu gerne würde man Lesern, Zuschauern oder Zuhörern die begehrten Informationen zukommen lassen, was der gefallene Goldjunge gerade treibt.
Mit vereinten Kräften schaffen es fünf «Blick»-Journalisten, ein paar Details über Hirschmanns Feiertage 2009 zusammenzutragen: Den Heiligabend verbringt er angeblich allein in seinem vorübergehenden Domizil im Zürcher Hotel Dolder Grand - weil seine französische Model-Freundin Noémie Lenoir ihn kurz zuvor verlassen hatte. Über Sylvester ist Hirschmann in St. Moritz, wo er im «Badrutt's Palace» eine Pelz-Modeschau besucht und im VIP-Club «Dracula» in eine Rangelei verwickelt wird.
No News are good News
Carli, der einst so Grosse, interessiert so sehr, dass sogar Nichtigkeiten wie «Carl Hirschmann mit Hund unterwegs», «Carl zeigt sich beim Kicken» oder «Carl Hirschmann im Kaufleuten beim Essen gesichtet» spannend sind.
Sonst gibt es von Hirschmann seit seiner Verurteilung wegen Körperverletzung Anfang Dezember keine News. Deshalb richtet der «Blick am Abend» kürzlich einen medialen Hilferuf an die Adresse des Goldküsten-Jünglings: «Was ist los? Sind Sie verschollen? Bitte melden Sie sich, Carl Hirschmann. Die Schweiz braucht Sie!» Ja, es ist richtig langweilig geworden, seit Hirschmann sein Unwesen nicht mehr (öffentlich) treibt.
Hirschmann wird sich allerdings hüten dem Aufruf nachzukommen. Sein PR-Berater Sascha Wigdorovits reibt sich die Hände ob der Verzweiflung der Journalisten: Keine Neuigkeiten über seinen Problem-Schützling sind gute Neuigkeiten.
Nicht abgeschlossen
Auf Tauchstation sei Hirschmann aber nicht, betont Wigdorovits gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Nach wie vor gebietet Hirschmann über das «Saint Germain». In seinem Zürcher Club sei er auch immer wieder mal anzutreffen. Hauptsächlich wartet Hirschmann aber darauf, ob weitere Verfahren auf ihn zukommen.
Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen, so Wigdorovits. Man wisse deshalb nicht, ob es zu Prozessen kommen werde. Hirschmann lebe sein Leben zurzeit aber so normal, wie er es unter diesen Umständen könne.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 23.02.2010, 00:20 Uhr
















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