Wirtschaftsfrau auf dem Singlemarkt

Sie ist hübsch, smart und seit Kurzem wieder ledig. Patrizia Laeri ist der neue Liebling am TV-Bildschirm. Weil sie gut aussieht. Aber nicht nur.

1/4 Patrizia Laeri begeistert als Moderatorin und Redaktorin sowohl Kollegen, als auch Zuschauer.
Foto: SF

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Trennung offiziell

Patricia Laeri ist offiziell wieder ungebunden. Das SF selbst hat die Trennung Laeris bestätigt. Dies, weil sich Laeri nicht selbst zum Thema äussern wolle, erklärt SF-Sprecher David Affentranger. Die Journalistin habe ihr Privatleben nie an die Öffentlichkeit getragen und werde auch jetzt nicht darüber sprechen.

Laeri studierte an der Universität Zürich Betriebswirtschaft und schrieb ihre Abschlussarbeit über «das Verhalten der UBS im Fall Swissair». Beim SF absolvierte sie zuerst ein Praktikum beim «Kassensturz» und wurde später Redaktorin bei der «Tagesschau».

Die schönste Frau im Schweizer Fernsehen ist wieder Single. Patrizia Laeri, Moderatorin von «SF Börse», hat sich von ihrem Ehemann getrennt. Warum das interessiert? Weil Laeri – wegen oder trotz ihres guten Aussehens - der Shooting Star des Schweizer Fernsehens ist.

Seit über zwei Jahren moderiert die 32-Jährige die Sendung «SF Börse». Daneben ist Laeri Redaktorin bei «10vor10». Harte Fakten präsentiert von weichen Zügen: Für viele Zuschauer geht das nicht zusammen. Doch spätestens seit Laeri 2008 den damaligen UBS-Präsident Peter Kurer im Interview mit unnachgiebigen und kritischen Fragen alt aussehen liess, ist die Moderatorin in aller Munde. Mehr noch: Sie gilt als Newcomerin schlechthin.

Viele Reaktionen

«Patrizia Laeri ist eine sehr beliebte Moderatorin. Wir erhalten häufig positive Reaktionen auf ihre Beiträge und Moderationen», sagt denn auch SF-Sprecher David Affentranger.

Doch warum ist ausgerechnet die Moderatorin einer so trockenen Sendung der neue Star beim SF? Und: Würde auch so viel über sie gesprochen, wenn sie nicht so hübsch wäre? «Diese Frage würde man bei einem Mann nie stellen», weiss Patrick Rohr, Kommunikationsberater und ehemaliger SF-Moderator.

«Patrizia Laeri wird unterschätzt, weil sie so hübsch ist», glaubt Rohr. «Darum rechneten Interviewpartner wie Peter Kurer auch nicht damit, dass ihnen diese hübsche, junge Frau gefährlich werden könnte.» Der Kommunikationsexperte sieht das sogar als eines der Erfolgsrezepte Laeris. «Das ist ein Phänomen, das ich schon mehrfach beobachtet habe», so Rohr. «Hübsch und gescheit geht für viele nicht zusammen.»

Gescheit und mit gutem Gespür

Für den TV-Kenner ist klar: Nur gut auszusehen, reicht nicht. «Wenn Patrizia Laeri bloss schön wäre, würde sie nicht «SF Börse» moderieren. Da sind die Ansprüche andere als zum Beispiel an Michelle Hunziker in ‹Wetten, dass...?›»

Rohr wurde bereits auf Laeri aufmerksam, als sie Praktikantin beim «Kassensturz» war. Schon damals sei sie durch gute Reportagen aufgefallen. «Sie ist gescheit, hat ein gutes Gespür und stellt die richtigen Fragen», sagt Rohr.

Doch sei es durch das Aussehen oder durch die Kompetenz: Patrizia Laeri weiss zu überzeugen und verleitet womöglich auch den einen oder anderen Börsen-Muffel dazu, einmal «SF Börse» einzuschalten. Und jetzt, wo Laeri wieder zu haben ist, dürfte ihr Kurswert noch höher steigen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)

Erstellt: 08.02.2010, 14:50 Uhr

19 KOMMENTARE

Josef Scherer

09.02.2010, 04:00 Uhr

Vielen Dank dem Tagesanzeiger fuer das ausfuehrliche Portraet der bildhuebschen, intelligenten Frau Laeri. In Zukunft werde ich mir "SF Boerse" anschauen, obwohl ich kein Geld habe.


Alex Diener

08.02.2010, 23:58 Uhr

Auf dem Singlemarkt? Hat dies Frau Laeri selbst so ausgedrückt? Wohl kaum... und erst recht nicht so kurz nach einer gescheiterten Ehe... Ich bin auch seit Jahren Single, aber ich würde mich nie als "auf dem Markt" bezeichnen...


Dani Kobler

08.02.2010, 22:18 Uhr

Wirtschaftsbosse? Mehrzahl? Von wem sonst noch ausser Kurer ist hier die Rede? Und der Erfolg von SF Börse dürfte wohl am Sendeplatz liegen als an den Wirtschaftsnews. Bei der Sendung habe ich den Eindruck es wird mehr Wert auf gereimtes oder ein sich wiederholendes Stichwort in den 3..4 Beiträgen gelegt als auf die eigenliche Information.


Reto Held

08.02.2010, 20:51 Uhr

Naja, die SF-Börse Sendung kann ja noch nicht der Gipfel des Erreichbaren sein. Warum moderiert Laeri, respektive warum moderiert Laeri nicht schon jetzt 10vor10 oder die Tagesschau?


rene klingler

08.02.2010, 19:49 Uhr

Ein sehr süsses erfrischendes Mädchen welches sich im Gegensatzt zu vielen Moderatoren ganz klar und deutlich zu artikulieren weiss. Bestimmt wird sie Karriere machen...aber ganz sicher nicht beim SF, diese Dame ist zu höherem geboren!


danny meier

08.02.2010, 19:19 Uhr

Das gleiche hat man schon von Susn Wille gesagt. Angenommen sie oder ihr Man würden einander verlassen wäre derselbe Artikel wieder angesagt. Wie Bojan sagt: Sex Sells. Aber eines würde ich noch anfügen: Ich weiss nicht ob ich so glücklich wäre wenn ich Landauf Landab auf diese Weise bekannt würde.


Johnny Seefelder

08.02.2010, 18:33 Uhr

also für mich sieht das wie eine gezielte PR-Strategie aus: aus irgendwelchen Gründen möchte man Frau Laeri "attraktiver" ins Rampenlicht stellen. Vielleicht wird sie bald zur Tamedia wechseln, oder die Arena-Sendung moderieren oder sie hat ein "Gschleick" mit einem SF-Boss und man möchte nun so ein wenig die ganze Sache legalisieren.... was auch immer es ist, es riecht nach PR!


Bojan Antonovic

08.02.2010, 17:55 Uhr

Sex sells. Das ist der einzige Grund, weshalb es diesen Artikel gibt, und weshalb die Leute hier mitschreiben.


Adrian Hauri

08.02.2010, 17:35 Uhr

Gibt es ein öffentliches Interesse des breiten Publikums an diesen Details aus Frau Laeris Privatlaben? Ganz sicher nicht! Solch verkappter Boulevard-Journalisums ("sie ist wieder zu haben") will nahelegen, dass die Journalistin nicht aufgrund ihrer Kompetenz sondern eben wegen ihres Single-Status für das Publikum interessant ist. Ein verachtenswertes, allenfalls ehrverletzendes Vorgehen.


Heinrich Schibli

08.02.2010, 17:16 Uhr

Ich vermisse Gaby Bachofen, welche die Moderation mit Charme gemacht hat, dass es eine Wohltat war, ihr zuzuhören und vor allem zuzusehen. P.Laeri wurde hochgejubelt, warum weiss niemand. Ihre eher peinlichen Sätzlein und vor allem ihr Suchen nach einem möglichst unpassenden Kommentar gehen gehen auf die Nerven. Warum ersetzt das Schweizer Fersehen gute Leute, welche auch optisch etwas hergeben?


Hermingeat Beat

08.02.2010, 17:08 Uhr

bisschen seltsam ist es, herr hunziker, dass sie beim ganzen artikel die schönheit von frau laeri angeblich kritisch in den mittelpunkt stellen. hätten sie denn den artikel geschrieben, wenn frau laeri nicht so aussehen würde wie sie aussieht? warum ist das überhaupt eine geschichte? eine schöne frau ist wieder zu haben, das ist die geschichte, nicht? mein lieber mann...


Boris Radtke

08.02.2010, 16:59 Uhr

Die hübschen Damen vom SF Wetter oder wie das heisst gefallen mir übrigens auch. Die werden hier überhaupt nicht erwähnt. Wenn es um eine Art Bewertung geht, dürfen diese natürlich nicht ausgelassen werden. In Anbetracht der Tatsache, dass SF Börse nicht live übetragen wird, ist die Aktualiät oftmals schon nicht mehr gegeben. Insofern ist diese Sendung nur begrenzt von value, aber macht Spass.


Laura Decapitani

08.02.2010, 16:43 Uhr

falsch - es interessiert NICHT. Wie kommt der Tagi auf die Idee, in Blick-Manier einen aus den Fingern gesogenen Artikel zu schreiben über eine Moderatorin, die per Zufall noch gut aussieht? Als ob wir nicht schon oberflächlich genug wären.


Urs Troller

08.02.2010, 16:43 Uhr

Frau Laeris einziges Problem ist ihre angestrengte Lippengymnastik und Mimik beim Sprechen. Wahrscheinlich wird sie diesbezüglich aber von den Leutschbacher Regisseuren schlecht beraten. An demselben Manko leiden nämlich auch andere SF Sprecherinnen und Sprecher. Etwas weniger verkrampft bei Hochdeutschreden und die Frau könnte es noch weit bringen. Wäre ihr zu gönnen.


Hans Gfeller

08.02.2010, 16:31 Uhr

Immer schön auf dem Boden bleiben. Wir sprechen hier über eine Sendung von kaum 2 Minuten pro Tag!


Walter Zürcher

08.02.2010, 16:20 Uhr

Ihre Vorgängerin bei SF Börse, Gaby Bachofen, hatte eine Portion mehr Charme als Patrizia Laeri. Ich habe es sehr bedauert, dass Frau Bachofen seinerzeit durch Frau Laeri ersetzt wurde. Der Grund der Ablösung .war für mich nicht erkennbar. Es wäre zu wünschen, dass Frau Bachofen wieder bei SF Börse zu sehen wäre.


Heinz Frey

08.02.2010, 16:18 Uhr

So werden Legenden gebastelt. Das besagte Interview von Frau Laeri mit Hr. Kurer war weder gut noch kritisch - es war schlicht kindisch, ja hochnot peinlich - dies ist auch der Grund, warum ich mich immer noch daran erinnere. Es ist aber klar, dass Linke es toll finden, wenn jemand eine Unterstellung 4x widerholt, schliesslich ist die UBS ja das Feindbild Nr. 1 heute


müller pit

08.02.2010, 15:16 Uhr

Ist ja schon interessant, wie Frau Laeri überall in den Himmel gelobt wird.. Nur, ihre Moderationen der SF Boerse kommen doch oft einfach wie die Ansage für eine Kindersendung daher. Da sie für alles so toll gelobt wird, erkennt sie auch nicht mehr, was man nicht kann, resp. wovon man die Finger lassen müsste... Beispiel gefällig: ihr oberpeinliches Gesäuse in Happy Day vom Dezember 2009!


Hans Traber

08.02.2010, 15:16 Uhr

Gaby Bachofen, die bis 14 Monaten auch zum Moderationsteam von SF Börse gehört hat, moderierte wohl mindestens so kompetent wie Patrizia Laeri - in meinen Augen sogar kompetenter. Aber offensichtlich war sie nicht allen beim SF genehm, was auch immer die Gründe gewesen sind...



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