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Der Star von «MusicStar»

Von Reinhold Hönle. Aktualisiert am 02.02.2009

Moderator Max Loong (28) über die neue «MusicStar»-Staffel, seine Sitcom-Rolle in Singapur und seine Karaoke-Erfahrung.

Ab morgen auf Sendung: Moderator Max Loong.

Ab morgen auf Sendung: Moderator Max Loong.

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Weshalb steigt man im warmen Singapur in ein Flugzeug und fliegt 12'000 Kilometer, um in der kalten Schweiz «MusicStar» zu moderieren?
Max Loong: Da ich ein Sommermensch bin, habe ich mich das auch schon gefragt! Als ich bei meiner Mutter in Zürich Weihnachten gefeiert und danach noch ein paar Tage in Arosa verbracht habe, fand ich Schnee und Kälte jedoch auch nicht schlecht. Da haben sich wohl die Schweizer Gene bemerkbar gemacht.

Welche Erinnerungen haben Sie an die 3.«MusicStar»-Staffel?
In der ersten Sendung kämpfte ich mit einer Angina. Ich hatte hohes Fieber und war eigentlich bettreif, aber irgendwie habe ich es geschafft. Speziell war auch das Finale, bei dem Sandra als Favoritin galt, aber Fabienne die Überraschung gelang. Ein Reality-Show-Klassiker!

Wie schnell sind Sie damals in Ihre Rolle hineingewachsen?
Es dauerte seine Zeit, bis ich mich hineingefühlt hatte und wohl fühlte. Ich brachte zwar von Viva und MTV schon einige Moderationserfahrung mit, doch eine solche Hauptabend-Kiste vor einem grossen Live-Publikum ist schon etwas ganz anderes. Nun wollte ich mich nicht mehr ausprobieren, sondern möglichst professionell herüberkommen.

Wie würden Sie Andrea Jansen beschreiben, mit der Sie wieder das Moderationsgespann bilden?
Andrea ist ehrlich und hat ein gutes Herz. Weil jeder in einer anderen Ecke der Welt lebt, hatten wir in den letzten zwei Jahren keinen Kontakt, doch haben wir nach der 3.Staffel eine gemeinsame Basis, auf der wir aufbauen und leichter spontan unseren Humor werden zeigen können.

Welches sind Ihre ersten Eindrücke von den 10 Finalisten?
Ich selbst habe sie noch nicht erlebt, aber aus dem Team war zu hören, dass einige gesangstechnisch sehr fit sein sollen und die Chance da ist, dass es die musikalisch beste Staffel überhaupt werden könnte.

Da Sie in Asien leben, dürften Sie schon fast Karaoke-Profi sein. Wie weit wären Sie als Kandidat gekommen?
Ich singe lieber unter der Dusche, wenn mich keiner hört! (lacht) Tatsächlich kommst du in Singapur aber nicht darum herum, dich am Karaoke zu beteiligen. Den Mut, auch nur vor einem kleinen Kreis zu singen, habe ich jedoch erst nach ein oder zwei Whiskys

Was ist in diesem Jahr neu?
Die Kandidaten müssen sich zu Beginn bei Klub-Auftritten in Winterthur, Luzern und Bern beweisen und werden immer von einer Liveband begleitet.

Welche Erinnerungen haben Sie an das Viva-VJ-Casting, in dem Sie sich 1999 gegen 1000 Mitbewerber durchgesetzt haben?
Ich war in der Mitte des einmonatigen Castings an der Reihe. Nachdem ich vom Teleprompter abgelesen und einen Videoclip angesagt hatte, war ich wenig optimistisch, doch von Direktorin Susanne Speich erfuhr ich später, dass ich die Ausstrahlung und den Humor, die nötig sind, mitbringen würde – den Rest könne man lernen.

Ein asiatisches Pendant zu «Friends»?
Ja, sie handelt auch von zwei jungen Frauen und Männern, die befreundet sind. Meine Figur ist ein eher fauler Typ, der allerdings gut bei den Frauen ankommt und eine Werbeagentur leitet.

Fahren Sie als Serienstar nun Porsche und bewohnen ein Luxus-Appartement?
Nein, ich brauche in Singapur kein Auto, aber ich habe eine schöne Wohnung mit Aussicht.

Ist Singapur ein gutes Sprungbrett nach Hollywood?
Sicher besser als die Schweiz, doch geht es mir primär nicht um Geld oder Ruhm, sondern die Möglichkeit, als Schauspieler und Moderator zu wachsen.

Haben Sie aus diesem Grund im Schweizer Film «Breakout» die Vergewaltigerrolle übernommen?
Ja, ich suchte eine Rolle mit Gewicht, eine echte Herausforderung. Das war sehr aufwühlend. Als mir die Leute später sagten, dieser Blade habe sie angewidert, habe ich das aber als Kompliment empfunden.

Haben Sie noch Verbindungen nach Los Angeles oder gar zu Marc Forster?
Ihn habe ich dort leider nicht kennen gelernt, aber Melanie Winiger und einen Mitstudenten, der in diesem Jahr seinen ersten Film drehen will und der mich gefragt hat, ob ich darin mitwirken würde, falls er ihn realisieren kann.

Wo sehen Sie Ihre berufliche und private Zukunft?
Momentan geniesse ich meine Unabhängigkeit. Es ist toll, in Singapur und in der Schweiz, wo ich mich immer noch etwas mehr zu Hause fühle, ein Standbein zu haben! (Berner Zeitung)

Erstellt: 02.02.2009, 07:53 Uhr

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