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Absturz des libyschen Airbus bleibt ein Rätsel

Von . Aktualisiert am 31.05.2010

Beim schweren Flugzeugabsturz hat es ersten Ermittlungen zufolge keinen technischen Defekt der Maschine gegeben. Auch Kerosinmangel oder Terrorakt werden ausgeschlossen.

1/19 Ruben hat als den Flugzeugabsturz vor Tripolis überlebt. Er wird im El-Khadra-Spital behandelt.
Bild: Keystone

   

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Ein technisches Problem könne ausgeschlossen werden, die gesamte Einrichtung habe normal funktioniert, sagte ein Sprecher der libyschen Generalstaatsanwaltschaft. Den ersten Ergebnissen des Untersuchungsberichts zufolge, die sich vor allem auf die Auswertung der Flugschreiber stützen, kann auch ein Terrorakt beim Absturz des A330 am Flughafen Tripolis ausgeschlossen werden.

Die Flugschreiber des Airbus wurden in Frankreich untersucht, daran waren unter anderem Experten aus Frankreich, Libyen und den Niederlanden beteiligt. Die Untersuchungskommission schloss laut Justiz auch einen Treibstoffmangel, eine Explosion und einen Brand noch vor der Landung aus.

Erst wenige Leichname überführt

Die in Johannesburg in Südafrika gestartete Maschine der libyschen Fluggesellschaft Al Afriquiyah war am 12. Mai im Landeanflug auf Tripolis abgestürzt. Von den 104 Insassen überlebte nur ein neunjähriger Junge. Unter den Opfern waren 70 Niederländer. Die sterblichen Überreste der meisten Opfer befanden sich unterdessen noch immer in Tripolis. Wie die libysche Zeitung «Oéa» auf ihrer Internetseite berichtete, wurden bis Samstag erst acht Leichname in die Niederlande überführt. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 30.05.2010, 17:45 Uhr

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