Akku löste Grossbrand in Steckborn aus

Nach dem Grossbrand in Steckborn haben Ermittler die Brandursache geklärt.

Schaden in Millionenhöhe: Ein Feuer hat sechs Häuser in Steckborn zerstört. (21. Dezember)

Schaden in Millionenhöhe: Ein Feuer hat sechs Häuser in Steckborn zerstört. (21. Dezember) Bild: Kantonspolizei Thurgau

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Ein Akku eines Modellautos hat den Grossbrand in Steckborn verursacht. Die Ermittler konnten den Brandherd auf ein Zimmer in einer Wohnung im zweiten Stock eines der Häuser eingrenzen, teilt die Thurgauer Kantonspolizei mit. Im Zimmer befand sich ein Akkuladegerät mit angeschlossenem Lithium-Polymer-Akku. Dieser dürfte zu brennen begonnen haben.

Die Polizei befragte bei ihren Ermittlungen Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser sowie Feuerwehrleute. Zudem wurden Fotos und Spuren aus den Gebäuden ausgewertet. Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen ist noch nicht abgeschlossen.

Beim Brand in der Nacht auf den 21. Dezember wurden sechs Liegenschaften in der Altstadt ein Raub der Flammen. Drei Personen mussten mit leichten Rauchvergiftungen ins Spital gebracht werden, 30 Hausbewohnerinnen und -bewohner wurden obdachlos. Der Sachschaden beträgt laut Polizei rund sechs Millionen Franken. (woz/SDA)

(Erstellt: 08.01.2016, 09:06 Uhr)

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Achtung, Explosionsgefahr

Die Kantonspolizei Thurgau mahnt zur Vorsicht im Umgang mit Lithium-Polymer-Akkus. Wie sie in einer Mitteilung schreibt, können sich diese Akkus «aufblähen, innerlich verglühen, zu brennen beginnen oder sogar explodieren». Die Polizei rät, die Gebrauchsanweisung zu beachten.

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