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Arbeiter fand das tote Baby beim Sortieren von Schwemmgut
Hier wurde das Baby entdeckt: Kompostieranlage in Bellach.
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Das Neugeborene lag in einem Haufen Schwemmholz, der aus dem Rechen des Kraftwerks in Flumenthal SO stammt. Wie das Baby in das Gewässer geriet, werde jetzt untersucht, sagte Thalia Schweizer, Mediensprecherin der Solothurner Kantonspolizei, auf Anfrage der sda.
Noch sei unklar, ob es sich um eine Totgeburt handle oder ob das Kind lebend zur Welt gebracht worden sei, teilte die Solothurner Kantonspolizei am Mittwoch mit. Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern klärt die Todesursache derzeit ab.
Das Neugeborene könne aus der Aare oder der Emme angeschwemmt worden sein, die kurz oberhalb des Kraftwerks in die Aare mündet.
Beim Sortieren des Schwemmguts gefunden
Der Kompostwart, der den grausigen Fund machte, sagte in einem Video auf der Internetseite «aznetz.ch», dass er das Neugeborene beim Sortieren des Schwemmguts mit dem Trax gefunden habe. Darauf habe er sofort die Polizei alarmiert.
Die Polizei bittet die Mutter des Kindes oder Personen, die Angaben zu ihrer Identität machen können, sich zu melden. Der Aufruf richtet sich insbesondere an Ärzte oder Hebammen, denen im Rahmen ihrer Berufsausübung etwas aufgefallen sein könnte. (mrs, pbe/sda)
Erstellt: 06.07.2011, 15:21 Uhr
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