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Bewährung für Schweizer Greenpeace-Aktivisten gefordert
Aktualisiert am 19.08.2011 2 Kommentare
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Drei von den insgesamt elf Aktivisten war es gelungen, trotz scharfer Sicherheitsmassnahmen zum Christiansborg-Palast vorzudringen, wo ein Bankett für die teilnehmenden Staats- und Regierungschefs stattfand, darunter die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und US-Aussenministerin Hillary Clinton.
Die Aktivisten hatten ein Transparent gezeigt «Politiker reden - Staatsführer handeln». Diese drei und ein vierter Festgenommener, waren 20 Tage in Gewahrsam festgehalten worden. Unter den Festgehaltenen war einer der beiden Schweizer. Er hatte sich während des gewagten Vorhabens als Leibwächter verkleidet. Die Rolle des anderen Schweizers ist nicht bekannt.
Urteil am Montag
Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft haben die Greenpeace-Aktivisten sich unter anderem der Fälschung von Dokumenten schuldig gemacht. Gegen sie sollten Bewährungsstrafen von 60 bis 70 Tagen Haft verhängt werden, beantragte der Ankläger.
Acht Ausländern solle die Einreise nach Dänemark für sechs Jahre untersagt werden, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau weiter. Greenpeace solle eine Geldstrafe von 200'000 Kronen (rund 30'600 Franken) zahlen. Das Gericht wird das Urteil am Montag verkünden. (wid/sda)
Erstellt: 19.08.2011, 22:03 Uhr
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2 Kommentare
Eine Schande, solch eine Verurteilung (wenn es denn dazu kommt)!
Vielleicht nicht die beste Aktion, vielleicht sogar illegal, aber Greenpeace unternimmet wenigstens etwas, während Politiker nur schwafeln.
Jemand aus dem Aktivistenkreis sollte eine Unterstützungsaktion starten und eine entsprechendes Postcheckkonto eröffnen. Meine Spende ist jetzt schon sicher!
Antworten
Die Legende zu Bild 2 "Drei der Übeltäter" ist schlicht irreführend, tendenziös und falsch. Es war in keiner Weise eine Übeltat und stellt die AktivistInnen in eine kriminelle Ecke. "Übeltäter" waren, wenn schon, diejenigen, die nicht gehandelt haben. Aber eben, wenn man nicht handelt kann man auch nicht "übel tun". Danke. Antworten
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