Panorama
Bluttat von Schwamendingen: Polizistin kündigte kurz vorher ihre Stelle
Artikel zum Thema
- Musik gehört vor der eigenen Hinrichtung?
- Eine der toten Frauen war Polizistin
- Tote Frauen in Tiefgarage: War es ein Beziehungsdelikt?
Stichworte
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Dem Drama vom letzten Freitag, bei dem zwei junge Schweizerinnen ihr Leben verloren, scheint eine Beziehungskrise vorausgegangen ist. Laut Stefan Oberlin von der Kantonspolizei steht diese These auch für die Ermittler «ganz weit im Vordergrund».
Geschehen war die Bluttat in der Nacht auf Freitag. Am frühen Morgen wurden in einer Tiefgarage im Schwamendinger Wohnquartier Altried die Leichen von zwei jungen Frauen gefunden. Es handelt sich um eine 23-jährige Securitas-Angestellte und um eine 34-jährige Regensdorfer Gemeindepolizistin, die bis vor Kurzem in der zweiten Mannschaft des FC Zürich Fussball gespielt hat. Offenbar hatte die Polizistin ihre Freundin erschossen und sich danach später selber gerichtet. Die Stelle bei der Polizei hatte sie wenige Tage zuvor gekündigt, wie der «Blick» schreibt.
Wie der «SonntagsBlick» schreibt, haben die zwei Frauen seit Kurzem in Dielsdorf zusammengelebt. Harmonisch war deren Beziehung aber offenbar nicht lange. Nachbarn wollen mehrfach lauten Streit aus der Wohnung der beiden gehört haben. Gemäss «Blick» sei die übertriebene Aufmerksamkeit für die Hauskatze der Polizistin ein grosser Streitpunkt gewesen.
Mögliche Freundin befragt
Warum das Verbrechen im Quartier Altried passierte, in dem keine der beiden Frauen wohnte, konnte die Kantonspolizei bis gestern nicht beantworten. Laut Oberlin müssen erst verschiedene Leute befragt werden. Unter anderem eine junge Securitas-Angestellte, die womöglich die neue Freundin des Opfers war. Sie befand sich bis zum Wochenende mit ihrer Mutter in den Ferien. Der «SonntagsBlick» spekuliert darüber, dass die 23-Jährige womöglich einen Schlüssel zum Haus hatte.
Das würde auch erklären, wie die beiden Frauen in die Tiefgarage gekommen sind. Ein Ohrenzeuge erklärte in der Zeitung, er habe die tödlichen Schüsse kurz nach 1 Uhr gehört, dazwischen auch laute Musik. Ob es sich bei der Pistole, die in der Tiefgarage gefunden wurde, um die Dienstwaffe der Polizistin handelt, konnte Oberlin gestern nicht bestätigen. (sch)
Erstellt: 31.08.2009, 10:34 Uhr
Panorama
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Grandioses Berg-Erleben.
Weltberühmte Berge und 100 Jahre Jungfraubahn: Sommerurlaub vor der schönsten Kulisse der Welt!






