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Bluttat von Schwamendingen: Polizistin kündigte kurz vorher ihre Stelle

Aktualisiert am 31.08.2009

Die Täterin im Tötungsdelikt von Schwamendingen hatte ihren Job als Polizistin in Regensdorf aufgegeben. Ob sie die Bluttat von langer Hand plante, ist unklar.

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Am Freitagmorgen 28. August 2009 kurz vor 6 Uhr ging bei der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass in Zürich-Nord zwei Personen reglos in einer Garage liegen.
Bild: Markus Heinzer, newspictures

   

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Dem Drama vom letzten Freitag, bei dem zwei junge Schweizerinnen ihr Leben verloren, scheint eine Beziehungskrise vorausgegangen ist. Laut Stefan Oberlin von der Kantonspolizei steht diese These auch für die Ermittler «ganz weit im Vordergrund».

Geschehen war die Bluttat in der Nacht auf Freitag. Am frühen Morgen wurden in einer Tiefgarage im Schwamendinger Wohnquartier Altried die Leichen von zwei jungen Frauen gefunden. Es handelt sich um eine 23-jährige Securitas-Angestellte und um eine 34-jährige Regensdorfer Gemeindepolizistin, die bis vor Kurzem in der zweiten Mannschaft des FC Zürich Fussball gespielt hat. Offenbar hatte die Polizistin ihre Freundin erschossen und sich danach später selber gerichtet. Die Stelle bei der Polizei hatte sie wenige Tage zuvor gekündigt, wie der «Blick» schreibt.

Wie der «SonntagsBlick» schreibt, haben die zwei Frauen seit Kurzem in Dielsdorf zusammengelebt. Harmonisch war deren Beziehung aber offenbar nicht lange. Nachbarn wollen mehrfach lauten Streit aus der Wohnung der beiden gehört haben. Gemäss «Blick» sei die übertriebene Aufmerksamkeit für die Hauskatze der Polizistin ein grosser Streitpunkt gewesen.

Mögliche Freundin befragt

Warum das Verbrechen im Quartier Altried passierte, in dem keine der beiden Frauen wohnte, konnte die Kantonspolizei bis gestern nicht beantworten. Laut Oberlin müssen erst verschiedene Leute befragt werden. Unter anderem eine junge Securitas-Angestellte, die womöglich die neue Freundin des Opfers war. Sie befand sich bis zum Wochenende mit ihrer Mutter in den Ferien. Der «SonntagsBlick» spekuliert darüber, dass die 23-Jährige womöglich einen Schlüssel zum Haus hatte.

Das würde auch erklären, wie die beiden Frauen in die Tiefgarage gekommen sind. Ein Ohrenzeuge erklärte in der Zeitung, er habe die tödlichen Schüsse kurz nach 1 Uhr gehört, dazwischen auch laute Musik. Ob es sich bei der Pistole, die in der Tiefgarage gefunden wurde, um die Dienstwaffe der Polizistin handelt, konnte Oberlin gestern nicht bestätigen. (sch)

Erstellt: 31.08.2009, 10:34 Uhr

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