Brandanschläge galten SVP-Politikern
Vom 23. Mai bis zum 14. November brannten insgesamt acht Autos im Aarauer Zelgliquartier. Die Kantonspolizei Aargau ging von Brandstiftung aus. Wie die «Aargauer Zeitung» berichtet, handelte es sich bei den Anschlagszielen dreimal um Autos von Lokalpolitikern der SVP. Mercedes, BMW und Range Rover gingen in Flammen auf. Die angrenzenden Häuser waren ebenfalls bedroht.
Vor den Brandanschlägen auf die Autos der SVP-Politiker hatten die Brandstifter bereits Anfang Oktober einen Patrouillenwagen der Stadtpolizei Aarau in Brand gesetzt.
Wie Recherchen der «Aargauer Zeitung» zeigen, zündeten die Brandstifter am 18. Oktober das Auto eines SVP-Einwohnerrats an. Am 14. November brannten die beiden Fahrzeuge von Marc Dübendorfer, SVP-Ortsparteipräsident Aarau-Rohr. «Politische Motivation hin oder her: Für mich sind das schlicht Kriminelle», sagt der betroffene Politiker.
Brandstifter offenbar «aus gutem Hause»
Die Polizei konnte inzwischen die mutmasslichen Brandstifter festnehmen. Zwei 20-jährige Schweizer sitzen seit drei Wochen in Untersuchungshaft. Die beiden Männer gehören zur Linksautonomenszene und sind nicht geständig.
Die 20-Jährigen stammen offenbar «aus gutem Hause» und wohnen im gleichen Quartier wie die Opfer der Brandstiftungen. Den Beiden wird Sachbeschädigung und mehrfache qualifizierte Brandstiftung vorgeworfen.
(bru)
Erstellt: 09.12.2009, 16:33 Uhr
















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