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Bush mit Schuhen beworfen
Aktualisiert am 14.12.2008 32 Kommentare
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Ein irakischer Journalist hat seiner Wut auf Bush auf ungewöhnliche Weise Luft gemacht: Während Bushs Besuch in Bagdad warf der Mann heute seine beiden Schuhe auf den Staatchef. «Dies ist dein Abschiedskuss, du Hund», rief der Mann dabei.
Der Zwischenfall ereignete sich nach einem Treffen Bushs mit dem irakischen Regierungschef Nuri al-Maliki. Wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete, versuchte Maliki Bush mit seinen Händen zu schützen. Bush duckte sich und wurde nicht getroffen. Dass es sich um Schuhe der Grösse 44 gehandelt habe, sei alles, was er zu dem Zwischenfall sagen könne, witzelte Bush.
Sicherheitskräfte führten den Mann anschliessend ab. Bush war am Sonntag zu einem unangemeldeten Abschiedsbesuch in Bagdad eingetroffen. Der Republikaner übergibt sein Amt am 20. Januar an den Demokraten Barack Obama. (oku/sda/)
Erstellt: 14.12.2008, 21:49 Uhr
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32 Kommentare
Beide Schuhe? Der hatte Zeit, *beide* Schuhe zu werfen??!? War die Security gerade am pennen? Unglaublich... Auf der anderen Seite: jetzt hat "W" seine weapons of mass destruction. Eine oberfiese Kombination aus Chemie, Biowaffe und dann dem grauenhaften kinetischen Effekt. Dieser Journi ist heisser Anwärter für den "Balls of Steel"-Preis ... Antworten
Perverse Welt ! Unterdrueckung = Befreiung, Diktatur u. Zinsierung = Demokratie Es ist nicht lustig und keine angenehme Bescherung 4U Mr. Bush !! Wer mit den Schuhen aus Verzweiflung und Wut wirft, wird gerissen, brutal geschlagen und hinter Gitter gebracht, und wer Millionenleben von Menschen mit Bomben beworfen und beendet hat, wird als Held und Befreier gefeiert!! Gott helfe und heile uns! Antworten
Bush hat auch viele gute Sachen gemacht, aber davon will niemand etwas wissen. Was wäre der Irak ohne die Hilfe der USA? Schutt und Asche. Die meisten Iraker befürworten die Invasion der USA, weil sie sich vor den Terroristen und Extremisten fürchten. Doch davon redet niemand! Gar nicht auszudenken, wieviele hunderttausend Menschen gestorben wären, wenn Irak sich selbst überlassen worden wäre. Antworten
Was übersehen wird und interssant ist: In der irakischen Kultur ist das Bewerfen mit Schuhen der absolut grösste Ausdruck, seine Abscheuh auszudrücken. Noch härter kann man jemanden gar nicht beleidigen, resp. entehren. Und recht hatte er, dieser mutige Journalist. Antworten
Das bewerfen mit Schuhen ist das Zeichen tiefster Abscheuh. Man kann in diesem Kulturkreis sein Missbelieben, die Schande gegenüber dem Beworfenen auf keine Weise so drastisch ausdrücken, wie ihn mit Schuhen zu bewerfen. Aber das wird Bush nicht stören. In seiner Borniertheit und im Glauben, Gott höchstpersönlich hätte ihn auserkoren, lässt ihn das kalt. Antworten
Ich denke wir sollten den Journalisten unterstützen und für neue Schuhe sammeln. Jetzt wo der Winter kommt.... Aber mit grossem Schmunzeln den Artikel gelesen. Dass sich dieser Herr überhaupt in den Irak getreut find ich sehr mutig, zettelt ein Krieg an und kommt dann noch Adieu sagen...hoffen wir mal, dass der Regierungswechsel Ruhe und Frieden bringt. Antworten
Obwohl ich (sonst) kein Beführworter von Gewalt bin: Im Verhältnis zu dem, was W. so alles angerichtet hat, erscheint diese Tat schon geradezu lustig, wenn nicht tragisch-komisch. Wir sollten das weitere Schicksal dieses Journalisten unbedingt im Auge behalten- ich meine das sehr ernst. Antworten
also was mich am meisten wundert, ist das dösend langsame eingreifen der sicherheitskräfte. auf anderen websites sieht man, wie durch die tür hinter dem irakischen präsi sicherheitskräfte in den raum stürmen. bush bleibt seelenruhig stehen, keiner schafft den mann da raus und bringt ihn in sicherheit. sehr kurios... ist das ganze ein lustiger gag?!? Antworten
In ganz USA ist eine Bewegung im Gange die Bush (und Co.) Anklagen will. Ausserdem für diejenigen, die es interessiert hier ein empfehlenswertes Buch des berühmten amerikan. Staranwaltes Vincent Bugliosi 'Anklage wegen Mordes gegen George W. Bush`. Hier kann man das Referendum zur Anklage von Bush unterschreiben: http://www.impeachbush.org/site/PageServer?pagename=homepage Antworten
Was für eine Ironie, den Frieden und die Demokratie die Hr.Bush bringen wollte, zeigt das die Soldaten in einer "Grünen Zone" leben müssen, weil außerhalb Terror, Gewalt und Rebellion herrschen, Bush mit Schuhen beworfen wird, aber was solls das Öl ist doch sicher. Antworten
Ich finde die Brutalität, die am Schuhe-Schmeisser angewendet wird einfach nur widerlich! Natürlich ist diese Tat verwerflich, auf einen Staatsmann Schuhe zu werfen, dennoch ist das Vorgehen der Sicherheitskräfte nicht zu rechtfertigen. Die Kamera wird gezielt weggedrückt um den Vorfall zu zensieren. Da sieht man, dass Amerika in Sachen Zensur nicht so fortgeschritten ist, wie sie sich geben. Antworten
Die "sportliche Reaktion" kann in der Situation des Iraks als zynische Reaktion gewertet werden. Freude herrscht warscheinlich auch, da ja bald das Engagement in der Ölwirtschaft wieder winkt. Und dafür hat er sich ja gewaltig (im wahrsten Sinn des Wortes) vorbreitet. Antworten
Auch wenn die Medien es immer wieder anders verbereitet haben. Ich bin Herrn Bush dankbar, für die meisten Dinge, die er getan hat. Hass habe ich keinen gegen ihn. Ich bewundere ihn dafür, dass er trotz stärksten Gegenwind seinen Weg unbeirrt gegangen ist. Erst in Jahren, werden wir sehen, dass er gar kein so schlechter Präsident gewesen ist. Antworten





A. Fiechter
Herr Bush gehoert zu jener Generation, die in den 50er Jahren gelernt hat: "Duck and cover!". Seine Sportlichkeit liess ihn auf jeden Fall beide Geschosse elegant an ihm vorbeiziehen. Moeglicherweise uebt er das gelegentlich mit Laura. Antworten