Panorama
Bye-bye «MusicStar!»
Von . Aktualisiert am 28.03.2009 5 Kommentare
Bestnoten: Raquel Rodo. (Bild: Keystone)
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Eine der vier Finalisten wird als Schweizer MusicStar - zumindest für kurze Zeit - mediale Höhenflüge erleben und mit Universal einen Plattenvertrag abschliessen. Die Teilnehmer der Umfrage «Wer wird MusicStar 2009?» auf der SF-Webseite sind sich einig: Gewinnen wird Raquel Rodo. Die 24-jährige Seconda-Spanierin aus Münchenbuchsee BE hat ihre zwölf Konkurrenten abgehängt und die besten Jurynoten erhalten. Morgen singt Raquel Rodo einen Song in ihrer Muttersprache. Sicher ist: Ihre Eltern, extra aus Spanien in die Schweiz gereist, werden in der vordersten Reihe sitzen und von den Emotionen überwältigt Tränen vergiessen.
Die vierte Staffel «MusicStar» gewann wenig Freunde. Landauf, landab kritisierten Zuschauer und Medien das Tingeln durch provinzielle Klubs. Im Gegensatz zu früheren Staffeln sangen die Kandidaten mit einer Liveband. Nicht nur zu ihrem Vorteil. Kamen sie musikalisch vom Weg ab, hörten es die Zuschauer gnadenlos. Aufatmen, als dann in der vierten Sendung im Theater 11 in Oerlikon wieder etwas Glamour zurückkehrte. Zu reden gaben auch die verbalen Entgleisungen von Juror Roman Kilchsperger und das Gewicht seiner filigranen Kollegin Fabienne Heyne. Dann endlich kam Spannung auf: Gölä zeigte dem Format den Stinkefinger und trat als Juror zurück, als die 16-jährige Baslerin Gioia aus der Sendung flog. Sie war nicht nur für ihn die talentierteste Teilnehmerin. Das Plattenlabel Universal hat sie bereits unter Vertrag genommen.
Die Frühlingsgefühle der Finalisten sorgten weiter für Aufwind. Gleich zwei Paare verliebten sich in der «MusicStar»-WG. Doch konnten weder die Techtelmechtel noch Auftritte der englischen Boygroup Take That und der Basler Lovebugs das Schweizer Fernsehen (SF) zu den früheren Traumquoten zurückführen. Nicht einmal 600 000 Personen verfolgten die vierte Staffel im Schnitt. In der ersten Staffel waren es manchmal doppelt so viele. Ob es einen fünften MusicStar geben wird, lässt SF deshalb noch offen. (ber) (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 28.03.2009, 08:02 Uhr
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5 Kommentare
Genau hier liegt doch der Hund begraben. 87 Prozent gegen Musicstar, dass beweist wie es Frau Deltenre mit den Zuschauern hält. Ich bin überrascht wie hoch der Anteil ist, dachte nur zwei/drittel finden die Sendung schlecht. Macht eigentlich das Farbfernsehen keine Marktabklärungen vorher? Antworten
Hallo Musikfreunde und SF. Bringt nie mehr eine solche Sendung. Das wsr ein völliger Leerlauf was hier gesendet wurde. Besser währe eine gute Dok. Sendung, die vielfach mehr gesehen wird vom Schweizer Publikum. Also SF verwendet unsere Gelder nicht mehr für eine solch überflüssige Sendung, es gibt gescheiteres zu senden. Antworten
Eine Aufforderung an die SRG: Um Himmelswillen setzt diesen Schwachsinn "Music Star" ab, und vergesst nicht Al Dente, Glanz und Gloria, Einer gegen Hundert, Deal or no Deal, und wie dieser Quatsch noch alles heisst auch gerade mit abzusetzen, und schickt diesen Kilchsperger endlich in die Wüste. Was der sich an verbalen Entgleisungen leistet, ist eine Frechheit. Antworten




Stefan Bisig
Liebes SF: Fast alle Menschen mögen Musik. Darum machen alle, die Musik lieben, um dieses DSDS-BB-Verschnitt einen Bogen. Diese Music-Stars sind bestenfalls One-Hit-Wonders; bei den meisten wundert man sich ja, warum die überhaupt dabei sind... Antworten