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DSK: Mir wurde keine Falle gestellt

Aktualisiert am 02.12.2011

Der über Vergewaltigungsvorwürfe gestürzte ehemalige IWF-Chef distanziert sich von seinem Biographen. Michel Taubmann hatte geschrieben, dass Strauss-Kahn in eine Falle gelockt worden sein könnte.

Glaubt an ein gute geplantes Komplott gegen Dominique Strauss-Kahn: Der Auto der Biographie des ehemaligen IWF-Chefs, Michel Taubmann.

Glaubt an ein gute geplantes Komplott gegen Dominique Strauss-Kahn: Der Auto der Biographie des ehemaligen IWF-Chefs, Michel Taubmann.
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Strauss-Kahn landet in Paris

Strauss-Kahn landet in Paris
Der frühere IWF-Chef ist mit seiner Frau zurück in Frankreich.

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Der ehemalige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat sich von jüngsten Veröffentlichungen distanziert, wonach er einem Komplott zum Opfer gefallen ist. Viele Interpretationen oder Zeugenaussagen seien «ungenau», heisst es in einer Erklärung, die Strauss-Kahn gestern Abend über seinen Anwalt verbreiten liess. Er selbst werde sich nur gegenüber der Justiz äussern, sei es in Frankreich oder in den USA.

Der französische Publizist und Strauss-Kahn-Biograph Michel Taubmann erhob in einem gestern veröffentlichten Buch den Vorwurf, DSK sei eine Falle gestellt worden. Das Zimmermädchen des New Yorker Hotels Sofitel, das Strauss-Kahn versuchte Vergewaltigung vorwirft, beschrieb er als Schlüsselfigur eines möglichen Komplotts. Die Frau habe dem früheren Hoffnungsträger der französischen Sozialisten womöglich das Handy gestohlen und ihn durch aufreizende Blicke zum Sex verführt.

Strauss-Kahn kommt in dem Buch auch selbst zu Wort und gibt zu, ein sehr freizügiges Sex-Leben geführt zu haben. Die sexuellen Beziehung zu dem Zimmermädchen nannte er «einvernehmlich, aber dumm». Strauss-Kahn war am 14. Mai in New York festgenommen worden, die strafrechtlichen Ermittlungen wurden später wegen mangelnder Glaubwürdigkeit des Zimmermädchens eingestellt. Der Franzose muss sich in den USA aber noch zivilrechtlich verantworten. Wegen der Affäre musste Strauss-Kahn seinen Posten als IWF-Chef abgeben. (wid/AFP)

Erstellt: 02.12.2011, 14:13 Uhr

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