Panorama

Das Protokoll einer Katastrophe

Die Besatzung der Costa Concordia sei völlig überfordert gewesen, sagt ein Schweizer Passagier. Als skandalös bezeichnet er das Verhalten der Reederei nach der Rettung.

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Panik an Bord: Ein Augenzeugen-Bericht von der Evakuierung. (Video: Reuters )

Panik an Bord II:Ein weiteres Amateurvideo der Havarie. (Video: Reuters )

Dem Kapitän der Costa Concordia hat die italienische Staatsanwaltschaft Fehlverhalten vorgeworfen: Francesco Schettino. (Bild: PD)

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Mindestens 6 Menschen verlieren beim Schiffsunglück vor der Westküste Italiens ihr Leben. Anderen Unglücke auf See forderten deutlich mehr Todesopfer.

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Auf dem Weg nach Savona, wo die einwöchige Kreuzfahrt der Costa Concordia hätte enden sollen, lief das Schiff in der Nacht auf Samstag auf Grund. Die Evakuierung der über 3000 Passagiere sei eine «Katastrophe in der Katastrophe» gewesen, erzählt Georg Linsi. Er war zusammen mit einem Freund an Bord. Hier seine Schilderung:

«Wie waren im Speisesaal über der Schraube, als sich das Unglück ereignete. Zunächst gab es starke Vibrationen, obwohl das Meer ruhig war. Das Schiff war mit 16 bis 17 Knoten unterwegs, und dann stand es innerhalb von zwei Sekunden still. Einen Moment lang ging das Licht aus, und es brach Panik aus. Dann wurden wir aufgefordert, nach draussen zu gehen.

Ein «Halunke»

Wie die Evakuierung abgelaufen ist, war die Katastrophe in der Katastrophe. Eine solche Demonstration von Inkompetenz, Leichtfertigkeit und Verantwortungslosigkeit habe ich noch nie erlebt. Bei den Rettungsbooten haben wir keine einzige Führungsperson gesehen. Einzig ein junges Mitglied der Crew war dort – überhaupt nicht imstande, sich Gehör zu verschaffen, geschweige denn, die Leute dazu zu bringen, einigermassen diszipliniert zu bleiben.

Um etwa 23 Uhr kam die Durchsage, wir sollen zu den Rettungsbooten gehen. Weil niemand für Ordnung schaute, kam nicht auf die Rettungsboote, wer sich nicht vorgedrängt hatte. Wir blieben zurück mit Müttern mit Kindern, Betagten und Behinderten. Mein Kollege und ich gingen schliesslich um halb fünf Uhr vom Schiff. Wenn es stimmt, dass der Kapitän um halb eins auf der Insel gesichtet wurde, bezeichne ich ihn nicht nur als leichtfertig und verantwortungslos, sondern als Halunken.

Am Anfang war das Schiff leicht nach links gekippt, dann senkte es sich immer stärker nach rechts. Etwa um Mitternacht schickte man uns nach rechts, in der Hoffnung, dort noch ein paar Rettungsboote oder Schwimminseln aussetzen zu können. Also kletterten wir auf die rechte Seite, aber dann haben wir gesehen, dass es dort nicht möglich war, Rettungsboote auszusetzen. Also gingen wir zurück, wobei sich das Schiff schon so stark geneigt hatte, dass wir uns gegenseitig helfen mussten.

Die Gedanken an den Tod

Zu diesem Zeitpunkt waren noch Hunderte von Leuten auf dem Schiff. Ohne jegliche Information, ohne jegliche Anweisung. Wir liefen auf den Wänden, weil sich das Schiff schon so stark geneigt hatte. Über eine Leiter gelangten wir schliesslich auf die Aussenwand des Schiffes. Wie sich der Weg dorthin genau abspielte, weiss ich nicht mehr. Hin und wieder kam jemand von der Crew vorbei, irgendwie war dann eine Leiter da. Es herrschte Panik, die Leute haben geschrien. Eine alte Frau brachte kaum ein Bein auf die Leiter. Zu zweit haben wir ihr ein Bein nach dem andern nach oben gehoben.

Im Raum mit der Leiter realisierte ich, dass es sich um eine absolute Katastrophe, um einen GAU handelte. Als fast alle schrien, habe ich an den Tod gedacht. Erst oben auf dem Schiff war diese Angst wieder vorbei, weil wir merkten, dass das Schiff stabil war und es nur noch eine Frage der Zeit war bis zur Rettung. Wie lange wir dort unten eingeschlossen waren, ist schwierig zu sagen. Vielleicht zwei, vielleicht auch drei Stunden.

Auf der Aussenwand war ein Mann mit Costa-Krawatte, aber ohne Uniform. Als ich ihn fragte, wer er sei, sagte er, er sei der zweite Offizier. Endlich war eine Person da, die eigentlich hätte kompetent sein müssen, aber auch sie hat keine Führungsfunktion übernommen. Von der Aussenwand führte eine Strickleiter zum Boot der Küstenwache. Sitzend mussten alle diese Leiter hinuntersteigen. Es herrschte ein grosses Gedränge.

Der Kampf um etwas Geld

Die Küstenwache, die ich übrigens nur loben kann, hat uns auf die Insel Giglio gebracht. Dort wurden wir registriert und aufs Festland gebracht, von wo uns ein Bus nach Savona führte. Dort dauerte es drei Stunden, bis wir von der Polizei die Bestätigung hatten, dass wir zu den Opfern des Unfalls gehörten. Pass und Portemonnaie waren immer noch in der Kabine. Wir hatten bei uns, was wir auf dem Körper trugen. Kein Geld, weil man auf dem Schiff keines brauchte.

Der fast grösste Skandal war der Kampf, um zu etwas Geld für die Heimfahrt zu kommen. Zuerst sagte man uns, wir sollen die Autobahngebühr nicht zahlen und die Busse an die Costa schicken. Dann gab man uns 100 Euro und einen Benzingutschein, der aber nur für eine Tankstelle gültig war, die geschlossen war. Wütend gingen wir zurück. Nach langem Drängen und mit Unterstützung des österreichischen Konsuls erhielten wir schliesslich noch 100 Euro und fuhren ab. Um 19 Uhr waren wir zurück in Locarno. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 15.01.2012, 21:31 Uhr

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33 Kommentare

Heinz Schulze

17.01.2012, 16:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Kreuzfahrt zwischen Wahnsinn und Untergang.
Die Menschen machen sich zu wenig Gedanken, das fängt bei den Schiffbauern an über die Reeder, zu den Sicherheitsbehörden (Loyds usw.) Besatzung und Passagieren. Schiffe dieser Größenordnung lassen sich im Notfall nicht mehr evakuieren! Die Crew an Bord war komplett überfordert und ohne Kapitän -(Feigling auf der Flucht
Bin selbst 7Jahrezur See gefahren
Antworten


gabriela merlini

17.01.2012, 02:49 Uhr
Melden

Ja, Herr Panson, das würde ich mir auch wünschen. Antworten


Margit Baumann

16.01.2012, 14:48 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Bei der Titanic im April 1912 stand das Heck so steil hoch, dass die Ablassseile für Rettungsboote nicht lang genug waren und man sie durchtrennen musste - das kostete viele Menschen das Leben. Dass es im Jahr 2012 durch die Schlagseitenposition eines Grossschiffes noch immer zum Versagen des Rettungsbooteinsatzes kommt, ist unverständlich. Es gibt doch prinzipiell nur 4 Neigungsrichtungen. Antworten


Jean-Philippe Panson

16.01.2012, 12:36 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Wir sollten den Einzelschicksalen von Unglücken weit grösseren Ausmasses vor den Küsten Lampedusas die gleiche Beachtung schenken.. Antworten


Jean-Philippe Panson

16.01.2012, 18:09 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Dass sie sich selber in die Lage bringen mag wohl stimmen.. Ob sie es freiwillig machen (oder ob ihnen die Umstände keine andere Wahl lassen) ist eine andere Frage..


Markus Bork

16.01.2012, 16:11 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Nur dass diese Personen sich selber in diese Lage bringen


Enrique Lienhard

16.01.2012, 12:05 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Wenn dies stimmt, was da von Teilnehmern gesagt wird (ich zweifle eigentlich nicht daran) so ist dies nicht nur eine Katastrophe, sondern direkt kriminell. Es zeigt einmal mehr, wie man auf Ferienreisen gelockt wird, um dann auf Gedeih und Verderb unprofessionell behandelt wird. Mir tun die noch Eingeschlossenen am meisten Leid und ich entbiete allen tiefe Anteilnahme Antworten


Daniel Zollinger

16.01.2012, 11:43 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Was mich persönlich zum nachdenken anregt ist, das es jetzt genau 100 jahre her ist als die Titanic im jahre 1912 sank und jetzt haben wir 2012! Ich glaube normalerweise nicht an Omen, aber in dem Falle fragt man sich schon! Antworten


Daniel Zollinger

16.01.2012, 11:41 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Man kann sich gar nicht vorstellen das sowas in der heutigen Zeit mit der modernen Technik überhaupt noch möglich ist. Aber eben, wenn der Mensch versagt nützt die beste Technik nichts und ich hoffe einfach das dieser Kapitän nie mehr die Möglichkeit bekommen wird ein Schiff zu Steuern und eine dementsprechende Strafe vor Gericht kriegt! Antworten


Reto Kuenzli

16.01.2012, 11:16 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ich fasse ich es noch immer nicht, wie man mit einem so grossen Schiff so nahe an eine Insel fahren kann. Das ist Fahrlässigkeit in den allerhöchsten Dosen. Offenbar ist es wie in der privaten Fliegerei: Noch schnell zu Hause oder bei Freunden vorbei fahren (fliegen) und winken. Ist schon einige Male in die Hosen gegangen, dieses Mal ganz gewaltig. Antworten


Benedikt Gugolz

16.01.2012, 10:16 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Sowie der Untergang der Titanic ihre Zeit wiederspiegelt, so zeigt dieser Untergang ein Bild unserer Zeit.
Der Ceo setzt sich ab, niemand trägt dieVerantwortung, alle schauen für sich, alles wird diversivisiert und
ausgelagert.
Antworten


Daniel Meier

16.01.2012, 09:28 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Es hat nichts mit der Grösse zu tun.Dass der Kapitän einer der ersten war, die das Schiff verliessen, beweist einmal mehr,wie inkompetent diese Firma agiert.Der Fehler liegt eindeutig beim Kapitän+Fahrpersonal.Das Schiff hatte dort nichts zu suchen!Wer mit dieser Unternehmung eine Kreuzfahrt unternimmt,ist selber schuld! Antworten


Markus Lüthi

16.01.2012, 09:14 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Wir sollten uns vor dem technischen Gigantismus verabschieden. A-380, Schiffe von 100eten Metern. Vielleicht sollten wir mal die Natur studieren, bevor wir uns reihenweise überschätzen. Auch die Ingenieure, welche immer sagen es sei möglich, ungefährlich und ohne Risiko, irren sich längerfristig alle. Eine wortwörtliche Katastrophe, wenn auch logisch wenn man die Luftaufnahme betrachtet. Kapitän ? Antworten


Petra Sonderholzer

16.01.2012, 13:35 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@ Harald Baldiger: Und wären die Menschen Ameisen würde der Kommunismus funktionieren...
Fakt ist, dass der Mensch nach Mobilität strebt. Natürlich könnte man diese verteuern und diese so den Armen und dem Mittelstand verunmöglichen. Aber soll es erstrebenswert sein, dass nur eine Elite dieses Planeten - quasi als Vorrecht der Reichen - ein gutes Lebensgefühl haben darf?


Harald Baldiger

16.01.2012, 10:21 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Theo Sprecher: Sehen Sie dies doch mal als eine Ei-Huhn-Frage an. Ohne solch gigantische Transportmittel gäbe es auch weniger mobile Menschen und evtl. wäre auch die Weltbevölkerung kleiner. Es lohnt sich immer zu hinterfragen, was die Ursache und was die Folgen sind.


Theo Sprecher

16.01.2012, 10:01 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Die Idee, sich vom "technischen Gigantismus" zu verabschieden klingt zwar einigermassen gut, wenn man die Sache aber überdenkt, ist sie völlig lächerlich. Mit der wachsenden Mobilität und der grösser werdenden Weltbevölkerung BRAUCHT die Welt immer bessere Massentransportmittel. Im Leben ist NICHTS ist ohne Risiko, doch den Fortschritt deshalb zu verteufeln, macht keinen Sinn.


Johann Grüter

16.01.2012, 09:25 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Lüthi: Hören Sie doch auf sogleioch gleich eine Kultur- und Gesellschaftsfrage daraus zu konstruieren. In der Regel funktionieren die tausenden von Kreuzfahrten insbesondere mit solchen Hitech-guten Schiffen bestens. Hier handelt es sich klar um menschliches Versagen der Crew und besonders des Kapitäns. Die Schiffauslegung und -technik war gut und hat vermutlich sogar Schlimmeres vermieden.


Hanspeter Estermann

16.01.2012, 09:11 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Das einige Inkopetenz bei der Deckmannschaft vorhanden muss wohl sein.
Bei 4000 Pers.bringt bei jede Rettung ,auch bei einer Erfolgreicher eine gewisse Panik. Die
Crux ist leider wieder einmal mehr ; den Touristen - Veranstaltern- den Reedern sind Discounterpreise
das A und O.Das die Crews deshalb aus mehrheitlich Drittweltländern kommen -hilft mit im babylonischen
Sprachgewirr Fehler zu machen.
Antworten


Marcel Zürcher

16.01.2012, 10:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Wenn ich mir das so anschaue, komm ich trotzdem zum Schluss, dass so inkompetent die Crew nicht ist. Über 4000 Menschen sind gerettet worden,die Zahl der Toten ist äusserst gering. Hätten alle nur für sich geschaut, wie es uns der Artikel erzählen möchte, wären auf Grund von Panik weit mehr Menschen verletzt woden oder getötet als vom Unglück selbst.


Manu Bloch

16.01.2012, 09:05 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Na ja, man muss trotzdem anerkennen, dass man es geschafft hat, 4200 Personen in der Dunkelheit auf dem Meer zu retten und es nur eine einstellige Zahl von Todesopfern gab. Irgendjemand hat da doch auch etwas richtig gemacht. Ohne Chaos geht so etwas nie. Antworten


Kurt Zeiger

16.01.2012, 08:58 Uhr
Melden 14 Empfehlung

kann eine Seite des Schiffes nicht mehr genutzt werden. Da sich nun alle Passagiere auf der anderen Seite drängen kommt es unweigerlich zu Problemen auf der anderen Schiffseite. Bei über 4000 Personen ist ein Chaos nicht zu verhindern. So schlimm der Tod von 6 Menschen auch ist, 4200 konnten gerettet werden. Also konnte nicht alles falsch gemacht werden. Antworten


Kurt Zeiger

16.01.2012, 08:52 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ich habe in den letzen 3 Jahren 3 Kreuzfahrten mit Costa gemacht. Davon 2x mit Kapitän Schettino und 1x mit der Concordia. Jedesmal wurden am Anfang der Reise eine Rettungsübung gemacht, nach einer Woche eine zweite. In jeder Kabine sind Schwimmwesten. Jeder Passagier, der die Sache ernst nimmt, kennt seinen zugewiesenen Platz. Wenn nun das Schiff eine solche Schlagseite hat (weiter in Teil 2) Antworten


Monika Fassbind

16.01.2012, 10:53 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Sie sind also auf Ihren Kreuzfahrten einmal pro Woche zu Ihrer Musterstation beordert und dort nach Grösse in eine Reihe geschoben worden. Jemand hat u.U. Ihre Schwimmweste gerade gezupft und den lose baumelnden Gürtel ordentlich eingesteckt. Und sonst?
Haben Sie je gesehen, dass mit einem Rettungsboot oder einer Rettungsinsel geübt würde? Nein? Wir auch nicht, doch genau das wäre wichtig!


Renzo Giambonini

16.01.2012, 08:49 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ich bin zwar noch nie mit einem Luxusliner auf See gewesen, habe jedoch sehr viele Fahrten auf grossen Fähren (Elba, Sardinien und Korsika) mit italienischen Gesellschaften gemacht. Was ich in den über dreissig Jahren an Fahrlässigkeit, Unvermögen und Wichtigtuerei der verschiedenen Crews miterlebt sowie beobachtet habe war äusserst inkompetent. Die Aussagen von Herrn Linsi sind absolut zutreffend Antworten


Liz Meier

16.01.2012, 08:41 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Wenn sich nur die Hälfte der im Artikel angegebenen Verfehlungen bewahrheiten sollten, plus was ich schon vor Jahren über Passagiere auf Schiffen dieser Gesellschaften gehört habe, gehört diesem Unternehmen mit sofortiger Wirkung die Lizenz entzogen. Grob fahrlässig, nenne ich das. Antworten


Liselotte Weber

16.01.2012, 08:25 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Ist schon komisch, immer billiger soll es sein (Geiz ist geil), aber immer luxeriöser und wenn dann nicht alles perfekt ist wird gemotzt was das Zeug hält.
Schlimm ist das fatale Ereignis mit Sicherheit, überfordertes Personal (weil vielleicht schlecht bezahlt weil das ganze billig sein muss?), Panik , Hysterie und Rücksichtslosigkeit der Menschen tragen zu den Unglück bei - Schuld ist wer?
Antworten


Peter Studer

16.01.2012, 07:33 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Am Schluss wenigstens ein gutes Krisenmanagement mit einer hilfsbereiten und kompetenten Führung. Das wäre die Chance für Costa, wenigstens einen Rest von Reputation für die Zukunft zu behalten. Schliesslich haben die noch etwa 10 andere Schiffe die in nächster Zeit wieder gebucht werden wollen. Aber auch danach vor allem Inkompetenz, Geiz. Das Verschwinden dieser Firma schmerzt niemanden. Antworten


D. Peier

16.01.2012, 10:37 Uhr
Melden 5 Empfehlung

"Das Verschwinden dieser Firma schmerzt niemanden".... ausser zehntausende von Angestellten und Zulieferer-Firmen...!!!


Renzo Giambonini

16.01.2012, 09:20 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Was, Frau Astrid Meier, hat dieses Unglück mit einem "Italien nach Berlusconi" zu tun?


Astrid Meier

16.01.2012, 08:16 Uhr
Melden

Das ist eben Italien nach Berlusconi...


Peter Egloff

16.01.2012, 07:25 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Herr Horber; waren sie überhaupt jemals auf einem Costa-Schiff oder geben sie hier nur einen Kommentar ab ?
Ich war bereits etwa 5 oder 6 mal und meine Eltern bereits 30 mal mit Costa unterwegs und der Service war entsprechend eines 5 Sterne-Hotels gut. (Gepäcktransport, Ausflüge, Essen, Zimmer sauber usw.)
Die Kosten sind auf jedem Kreuzfahrtschiff so hoch, da gibt es keine Ausnahme...
Antworten


Dan Horber

16.01.2012, 06:24 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Die Costa-Kreuzfahrten sind billig, dafür die Kosten auf dem Schiff sehr hoch und der Service inexistent. Die gemäss internationalem Standard obligatorischen Sicherheitsübungen sind - sofern sie überhaupt stattfinden - ein Witz. Das Personal hatte jeweils keine Ahnung. So wundert mich der Unfall und die desasteröse Evakuation überhaupt nicht. Antworten



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