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Das Wetterjahr 2008: Zu warm, zu viel Regen im Tessin

Aktualisiert am 14.12.2008 6 Kommentare

Die Temperatur lag dieses Jahr rund ein Grad über dem langjährigen Durchschnitt – und im Tessin war es so nass wie seit 30 Jahren nicht mehr. Die Bilanz des Wetterjahrs 2008.

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Das Jahr 2008 war ein Grad zu warm.
Bild: Keystone

   

Die Temperatur von 2008 reiht sich nahtlos ein in den Trend der letzten Jahre. Diesen Schluss zieht SF Meteo in seiner Bilanz des Wetterjahrs 2008. Seit 2000 sei jedes Jahr zu warm gewesen. Vor einem Jahr lag die Temperatur rund 1,3 Grad über dem langjährigen Durchschnitt, im Jahr davor ein Grad darüber.

Ein ausgesprochen nasses Jahr erlebte der Kanton Tessin. Die Niederschlagsmenge lag um die Hälfte über dem langjährigen Durchschnitt; letztmals war es dort 1977 nasser als in diesem Jahr. Im Juli kam es in der Südschweiz gar zu Überschwemmungen. Im Norden der Alpen lagen die Niederschläge im Mittel der letzten Jahre.

Die Schweiz spielte im Wasser gegen die Türkei

Mehrmals tobten in den Alpen Föhnstürme. Anfang Jahr kam es wegen eines Sturms im Berner Oberland zu einem Sesselliftunglück, bei dem eine Person ihr Leben verlor. Auch im März folgten mehrere Stürme in kurzer Folge aufeinander - sie sorgten für Windspitzen von mehr als 200 Stundenkilometer.

Als extremes Ereignis wird das Gewitter vom 25. Juni in Basel in Erinnerung bleiben. Das rund 20-minütige Gewitter entlud sich über dem Basler St. Jakobspark, als die Schweizer Fussballnationalmannschaft an der Euro 2008 auf die Türkei traf.

Keine Extremwerte

Die Tiefst- und Höchstwerte lagen dagegen 2008 weit entfernt von den Rekordwerten: Ende Juni war es in Chur mit 33,6 Grad am wärmsten. Der kälteste Wert liegt mit -28 Grad in La Brévine NE rund 12 Grad über der kältesten je gemessenen Temperatur. (oku/sda)

Erstellt: 14.12.2008, 20:01 Uhr

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6 Kommentare

Abdul R. Furrer

15.12.2008, 07:35 Uhr
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Unfassbar, dass es noch Leute gibt, welche der Klimawandel-Hysterie verfallen. Eine alarmierende Erwärmung findet nämlich nicht statt, im Gegenteil ! Wer über individuelle Heizkostenabrechnung mit Wärmezählern an den Heizkörpern verfügt, wird im Mehrjahresvergleich unschwer fest stellen, dass der Wärmeverbrauch im besten Fall konstant bleibt, in der Regel aber jedes Jahr steigt. Antworten


Reto Meier

15.12.2008, 07:38 Uhr
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Klar, dass man bestrebt ist die Veränderung zu verniedlichen oder zu beschwichtigen. Klar auch, dass es zur Zeit der Saurier auch wesentlich heisser war. Nein, nicht die Veränderung ist das Problem, sondern die Geschwindigkeit. Die Klimaänderung geht in einem Tempo voran das die "natürlichen" Ausgleiche überfordert, ebenso wie sich die meisten Pflanzen und Tiere nicht anpassen können. Antworten



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