Panorama
Das grosse Warten am Nadelöhr
Aktualisiert am 17.07.2011 2 Kommentare
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Der Stau hatte schon am Freitagmittag angefangen, sich in der Nacht auf Samstag aber kurz aufgelöst. Doch auch Nachtvögel und Frühaufsteher hatten dann Pech: Morgens um vier Uhr stauten sich die Autos Richtung Süden bereits wieder auf fünf Kilometern. Bis um acht Uhr morgens wuchs die Blechschlange auf 15 Kilometer an, wie Viasuisse mitteilte. Danach verringerte sie sich ganz langsam und abends ab 18 Uhr war die Fahrt Richtung Süden und Mittelmeer frei.
Am dritten Sommerferienwochenende begann aber auch bereits der Rückreiseverkehr. Der Stau vor dem Gotthard-Südportal wuchs am Samstagnachmittag bis auf rund 10 Kilometer an. Erst ab 21 Uhr verflüssigte sich der Verkehr. Die San-Bernardino-Route war nur bedingt eine Ausweichroute, denn zwischen Chur und dem ebenfalls einspurigen Isla-Bella-Tunnel am Eingang zum Domleschg staute sich der Verkehr am Samstag ebenfalls.
Ruhigerer Sonntag und kein Stau am Flughafen
Am Sonntag waren die Wartezeiten vor dem Gotthard kürzer. Am Nachmittag staute sich der Verkehr vor dem Gotthard-Nordportal in Göschenen auf einer Länge von ungefähr 5 Kilometern und in der Gegenrichtung, vor dem Südportal in Airolo, auf einer Länge von rund 7 Kilometern.
Auch am Flughafen Zürich gab es am Wochenende grosses Verkehrsaufkommen. Die Verantwortlichen zählten von Freitag bis Sonntag über eine Viertelmillion Passagiere.
Den Ansturm habe man gut bewältigen können, hiess es beim Flughafen am Sonntagnachmittag auf Anfrage. Auch hätten die Passagiere offensichtlich den Rat beherzigt, rechtzeitig nach Kloten zu fahren. Aussergewöhnlich lange Schlangen an den Check-In- Schaltern und vor den Sicherheitskontrollen habe es nicht gegeben.
Am Freitag zählte der Flughafen Zürich knapp 82'100 Fluggäste, am Samstag waren es 83'000. Für den Sonntag wird gar mit 87'000 Passagieren gerechnet. Ähnlich hohe Zahlen erwartet der Flughafen für die kommenden Wochenenden. (pbe, kpn/sda)
Erstellt: 17.07.2011, 17:12 Uhr
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2 Kommentare
Warum nicht via Lenzerheide-Albula-Ofenberg oder Brünig-Grimsel-Nufenen in den Süden fahren? Ach ja, diese Lösung wird vom Navi leider nicht vorgeschlagen und das Kartenlesen haben wir ja verlernt. Das ist eigenlich auch gut so, schliesslich will ich meine Ruhe haben. Antworten
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