Panorama
«Das perfekte Wetter»
Die Snowboard-Cracks machens vor: Jan Scherrer an der Qualifikation zum Half-Pipe World Cup in Saas-Fee. (2. November 2011) (Bild: Keystone )
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- Später Schnee lässt auf weisse Weihnacht hoffen
- Dutzende Unfälle wegen Schnee auf den Strassen
- Der erste Schnee im Flachland
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Noch schneit es fast überall auf der Alpennordseite. Die Pendler mussten sich heute Morgen in Geduld üben. In Zürich mussten Busse umgeleitet werden, es ist zu 18 Verkehrsunfällen gekommen. In Bern ereigneten sich zwölf Unfälle. Mit der aktuellen Warmfront steigen jedoch die Temperaturen, und schon am Nachmittag fällt in den tieferen Lagen immer mehr Nassschnee und Schneeregen. In der Folge hält das Auf und Ab der Temperaturen an.
Hinter der Warmfront erreicht uns schon in der Nacht auf morgen eine Kaltfront, die Temperaturen dürften morgen früh leicht unter Null Grad liegen. An einigen Stellen ist Vorsicht wegen Glatteis geboten. Dann wird’s wieder wärmer. Mit der weissen Pracht in den Niederungen ist es wahrscheinlich bald vorbei. «Der Donnerstag ist der Schneekiller», sagt Roger Perret von Meteonews. Vor allem, weil der Regen den Schnee wegschwemmen wird. Am Freitag ist es freundlich, und die Temperaturen steigen im Flachland auf bis zu 7 Grad.
Hochdruckwetter ab Weihnachten
Am 24. Dezember schliesslich bahnt sich ein anhaltender Friede an der Wetterfront an, wobei eine weitere Kaltfront zunächst die Hoffnung auf weisse Weihnachten aufrecht hält. Wo und wann allenfalls Schnee fällt, lässt sich noch nicht vorhersagen. Viel dürfte es aber ohnehin nicht werden, «höchstens ein Flaum», sagt Meteorologe Perret. In den Alpentälern sind die Chancen für weisse Weihnachten dagegen viel besser.
Danach sollte sich die Situation beruhigen. Der längerfristige Trend verheisst Hochdruckwetter. Am Weihnachtstag wird die Sonne voraussichtlich den Hochnebel auflösen und auch die erfreuen, die zu Hause im Mittelland geblieben sind. In höheren Lagen wird mit grosser Wahrscheinlichkeit auch der Montag strahlendes Wetter bieten.
Nach den ausgiebigen Schneefällen der letzten Tage mit Schneemengen vom Berner Oberland über die Zentralschweiz bis zu den östlichen Voralpen von 50 bis 150 cm oberhalb von rund 1000 Metern herrscht in den Bergen damit «das perfekte Wetter», meint Roger Perret. Allerdings dürfte die Lawinengefahr mindestens erheblich sein. Und aus heutiger Sicht stehen die Chancen gut, dass es bis übers Neujahr in den Bergen schön bleibt. «Mehr können wir wirklich nicht machen», scherzt Perret. (rub)
Erstellt: 20.12.2011, 11:56 Uhr
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