Panorama

Der John Wayne unter den Tierschützern

In der Antarktis bekämpfen sich Walfänger und Tierschützer immer erbitterter. Mitten drin ist Paul Watson und sein Hightech-Boot. Der radikale Tierschützer versenkte schon zahlreiche Walfangschiffe.

1/13 Walfänger-Schiff rammt Umweltaktivisten
Die Ady Gil wird ausschliesslich mit alternativen Treibstoffen angetrieben.
Bild: Keystone

   
Verprügelte einst Robbenjäger: Paul Watson.

Verprügelte einst Robbenjäger: Paul Watson.

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Der Kampf auf hoher See


Die Stellungnahme des Gründers von Sea Shepherd. (Quelle: Reuters)

Gestern rammte ein japanischer Walfänger auf hoher See das Schnellboot «Ady Gil» von Tierschützern. Bei dem Hightech-Boot wurde ein 2,4 Meter langes Bug-Stück abgerissen. Die sechsköpfige Crew konnte auf einem zweiten Schiff der Tierschützer in Sicherheit gebracht werden, wie die Umweltschutzorganisation Sea Shepherd berichtet. Eine Person habe sich zwei Rippen gebrochen.

Beide Seiten geben sich gegenseitig die Schuld an dem Zusammenstoss. Sea Shepherd sprach von einer «unprovozierten Attacke» rund 2500 Kilometer südlich der australischen Insel Tasmanien. Die «Ady Gil» - ein 24 Meter langer windschnittiger, 1,4 Millionen Dollar teurer Trimaran - habe keine Chance gehabt auszuweichen. Jetzt ist sie nur noch Schrott.

Der Gründer der Umweltschutzorganisation Sea Shepard heisst Paul Watson. Und der gibt sich kämpferischer denn je. Er spricht bereits von einem «echten Wal-Krieg». Nach seinen Angaben hatte die Crew der «Ady Gil» das Walfangschiff zuvor mit Stinkbomben beworfen, um die Jagd auf die Meeressäuger zu behindern. Sein Motto: «Ich bin nicht da, um zuzuschauen, wie sie Wale töten. Ich bin da, um sie zu stoppen.»

007 der Meere

Paul Watson gehörte zu den Gründern von Greenpeace. Der Kanadier erhielt die Mitgliedernummer 007. Schon bald fand er die Organisation aber nicht mehr radikal genug. Aus der Greenpeace-Führung wurde er 1977 mit elf zu einer Stimme ausgeschlossen. Seitdem liegt man im Clinch. Der Kanadier gründete daraufhin 1977 die Organisation Sea Sheperd, die einen militanten Umweltschutz praktiziert. Dazu gehört offensichtlich auch das Verprügeln von Robbenjäger (1977).

Der 59-jährige und seine Männer rühmen sich weiter, über 13 Walfangboote versenkt zu haben. 1986 setzte Watson im Hafen von Reykjavik die halbe isländische Walfangflotte auf Grund.

1994 wurde Watson in Norwegen zu einer Haftstrafe von 120 Tagen verurteilt, weil er versucht hatte, das Walfangschiff «Nybraena» zu versenken (1992).

Im April 2008 beschlagnahmten Polizei und Küstenwache Kanadas ein Schiff von Sea Shepherd in der Cabot Strait zwischen Cape-Breton-Halbinsel und Neufundland. Der Vorwurf: Die Umweltschützer hätten sich Robbenjägern unerlaubt genähert.

«Wir sind keine Terroristen»

Watson hält im Magazin «Neon» jedoch fest: «Wir sind keine Terroristen und keine Kriminellen. Wir haben nie jemanden verletzt, wir haben nie jemanden getötet. Wenn Leute uns Terroristen nennen, dann ist das eine Beschimpfung.»

Für manche ist Watson ein Held - zu seinen Unterstützern zählen unter anderem Hollywood-Stars wie Pierce Brosnan und Daryl Hannah. Für viele ist er aber nur ein rücksichtsloser Egozentriker. Bevor Watson seine Leidenschaft für die Wale entdeckte, versuchte er sich als Retter der halben Fauna: Er prügelte sich für die Wölfe in seiner Heimat Kanada, jagte Elfenbeinwilderer in Ostafrika und kämpfte für die Bisons in Montana.

Mit Greenpeace liegt er bis heute im Streit. Er beschrieb die Greenpeace-Vorstandsmitglieder als «eine Bande von Rechtsanwälten, Geldsammlern und Feiglingen. Diese antworten mit folgenden Worten: «Watson ist geistesgestört, ein Egomane.»

Bei so viel rüder Entschlossenheit fragt sich, wen sich Watson als Vorbild genommen hat. «Ich habe viel von John Wayne gelernt», sagt Watson, «sein Verständnis von Politik war steinzeitlich, aber sein Stil war klasse.»

Walschützer wollen weitermachen

Solange Paul Watson in See stechen kann, wird also der «Wal-Krieg» weitergehen. Die Tierschützer versuchen schon seit Wochen, den weltweit umstrittenen Walfang in der Antarktis zu stoppen. Obwohl der kommerzielle Walfang seit 1986 verboten ist, jagen die Japaner dort trotz internationaler Proteste weiter - offiziell zu Forschungszwecken.

Die Flotte besteht aus sechs Schiffen rund um das Fabrikschiff «Nisshin Maru». Im vergangenen Jahr hatten Sea-Shepherd-Aktivisten die Japaner 3200 Kilometer durch die Antarktis verfolgt. Die Walfänger töteten in der Saison 680 Wale. In diesem Jahr stehen 850 Zwerg- und 50 Finnwale auf ihrer Abschussliste.

Die «Ady Gil» hatte 2008 unter ihrem früheren Namen «Earthrace» Schlagzeilen gemacht, als sie in fast 61 Tagen die Welt umrundete. Ein amerikanischer Millionär kaufte das Schiff dann für Sea Shepherd. «Die Wale sind uns mehr wert als Schiffe, wir machen deshalb weiter», sagte Watson. (bru)

Erstellt: 07.01.2010, 12:00 Uhr

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30 Kommentare

Antonietta Tumminello

08.01.2010, 09:51 Uhr
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Die Japaner versuchen durch das Schlupfloch des sogenannten wissenschaftlichen Walfangs, ihre Fangaktionen vor der Welt zu rechtfertigen. Nach Abschluß der wissenschaftlichen Untersuchungen werden die getöteten Tiere jedoch in ihre Einzelteile zerlegt und verkauft. 30 - 40 Millionen Euro werden nach Aussage der japanischen Fischereibehörde jährlich durch den Verkauf der Wale erwirtschaftet. Antworten


melanie schulthess

07.01.2010, 20:18 Uhr
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bravo mr paul watson und vielen dank an sie und das sea shepherd team...durch ihr selbstloses handeln haben sie schon viel tierisches leid erspart. weiter so:-) ich werde fuer sea shepherd spenden. Antworten


Peter Brunold

07.01.2010, 16:50 Uhr
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Der Steuermann der Ady-Gil muss ja wahrhaftig ein gigantischer Stümper sein und von Navigation auf See keine Ahnung haben; nur so kann ich mir erklären, dass er kurz vor dem Zusammenstoss mit dem Walfangschiff noch mal kurz und kräftig Gas gibt und eine Kollision provoziert...! Antworten


adrian jencik

07.01.2010, 16:19 Uhr
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Er versenkt Ihre Schiffe, Sie seine. Soweit sind beide nicht sehr gestzestreu. Die einen für Profit, der andere für Sein Ego. Wale schützen ist halt schon sexy. @ Schwarz: Der Krüger Nationalpark liegt nicht in internationalen Gewässern, Ihr vergleich hinkt stark, die Stossrichtung ist jedoch richtig: Es fehlen bindende Abmachungen was wir mit "Allgemeingut" machen: Weltmeere, Antarktis, Mond .. Antworten


Roman Meier

07.01.2010, 15:26 Uhr
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Wer trotz Walfangverbot Wale tötet, ist nichts anderes als ein Wilderer. In Afrika können Wilderer übrigens erschossen werden. Es müsste eine internationale Seepolizei geben, die diese Walfänger zur Strecke bringt. Solange es diese jedoch nicht gibt, müssen halt Private einspringen. Antworten


Jean Graf

07.01.2010, 14:58 Uhr
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Sich für das Ueberleben der Wale einzusetzen ist grundsätzlich unterstützungswert, aber mit solchen Methoden schaden Watson and Co. schlussendlich der Sache mehr, als sie helfen. Es wäre auch interessant zu wissen, woher ihre Mittel kommen und welche finanziellen Interessen dahinterstecken. Antworten


Thomas Meier

07.01.2010, 14:27 Uhr
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Eigentlich ist es ganz einfach: Beide Seiten handeln illegal... Antworten


martin stehli

07.01.2010, 14:23 Uhr
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Der jap. Walfang ist keine Wilderei und schon gar nicht illegal. Der Walfang ist gesetzlich geregelt durch die Intern. Walfang-Komission und stark limitiert. Japan ist nach wie vor Mitglied und hält sich an die Bestimmungen. Im Gegensatz zu Island und Norwegen, welche ausgetreten sind. Watson hat in den USA sogar eine eigene TV-Show... Dort schön zu sehen, was er von Rechtsstaatlichkeit hält... Antworten


Guido Mühlemann

07.01.2010, 14:11 Uhr
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Ich bewundere den Mut von Paul Watson und seinen Leuten. Unsere Welt braucht unbedingt mehr Personen seines Schlages; denn auf wen sonst können sich die gefährdeten Tiere verlassen? In der Uno, aber auch in vielen anderen Organisationen, wird nur geredet; wenn es jedoch darauf ankommt, aktiv etwas zu unternehmen, dann geschieht ausser dem Vollschreiben von Papier überhaupt nichts. Antworten


markus müller

07.01.2010, 13:58 Uhr
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Die Fischereipolitik von Japan endet in ein paar Jahren in einer Katastrophe. Jetzt schon gibt es Küstenstreifen von 50 Kilometer Länge wo es nur noch Quallen gibt und keine Fische mehr und niemand mehr Baden kann. Quallen vermehren sich im Jahr um das 100-fache ohne natürliche Feinde. Für mich sind 50 Kilometer lange Küstenstreifen wo es nur noch Quallen gibt eine Katastrophe für andere halt nicht. Antworten


Nils Leuzinger

07.01.2010, 13:54 Uhr
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Walfang ist widerlich und völlig unnötig. Doch die erste Videoaufzeichnung zeigt eindeutig, dass die Ady Gil im letzten Moment die Kollision vorsätzlich verursacht hat (siehe Heckwelle durch Vorwärtsbewegung). Die gegenteilige Behauptung untergräbt leider die Glaubwürdigkeit dieser Organisiation bei zukünftigen Ereignissen. Schade. Antworten


Lapino Koch

07.01.2010, 13:41 Uhr
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Wenn die Ady Gil auf Kollisionskurs mit dem Walfangschiff, war es heimtückisch. Wenn die Japaner und Norweger aus "wissenschaftlichen" Gründen Wale fangen, dann müssen sie ja über eine unglaubliche Fülle von Forschungsdaten verfügen. Wo sind diese Forschungsergebnisse? Heimtückische Umgehung des kommerziellen Walfangverbots? Dann ist's Aug' um Aug'. Werde für Watson spenden, ist eine gute Sache. Antworten


Max Meier

07.01.2010, 13:14 Uhr
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Was die Japaner da treiben geht echt auf keine Walhaut. Antworten


Andreas Ritter

07.01.2010, 12:58 Uhr
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Terroristen, das sind die Robbenjäger und Walfänger. Da die Politik unfähig ist diese Verbrecher in die Schranken zu weisen, können wir alle froh sein dass Organisationen wie Sea Shepard diesen Job übernehmen, wenigestens so gut es geht. Verglichen mit der Gewalttätigkeit solcher Schlächter kann man das was Watson macht noch lange nicht Gewalttätig nennen. Antworten


Ronnie König

07.01.2010, 12:57 Uhr
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Wer rücksichtslos Fauna oder Flora ausbeutet, darf sich nicht wundern, wenn Leute wie Watson aufm Radar erscheinen! Wäre der jap. Walfang wirklich wissenschaftlich, so hätten wir schon lange gute Daten lesen können. Ich suche die noch heute. Er ist ein Radikaler von der anderen Seite. Mehr auch nicht. Und doch braucht es solche Typen. Antworten


cristiano safado

07.01.2010, 12:52 Uhr
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Es genügt eben nicht, ein hight-tech Boat zu haben. Man sollte auch die entsprechend (seemännsich-militärisch) ausgebildete) Besatzung haben. Antworten


Raimondo Murari

07.01.2010, 12:50 Uhr
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Gut das es diesen Paul Watson gibt. Ein mutiger Mensch, der etwas gegen die Abschlachterei der Wale tut. Ansonsten kommt von den Regierungen nur leeres Gerede.Die meisten dieser Tiere landen nur in der Tierfutterfabrik und für das sind sie zu schade. Antworten


Stefan Balz

07.01.2010, 12:49 Uhr
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Im Jahr 2010 gibt es keinen einzigen Grund mehr Wale zu Schlachten. Es ist eine Schande wie die int. Staatengemeinschaft dem Treiben der Walfänger seit Jahren tatenlos zuschaut. Hin und wieder gibts als Alibi in einem feinen Hotel noch ein "Walfangkonferenz". Einfach abscheulich. Antworten


rudolf thoma

07.01.2010, 12:48 Uhr
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Es gibt sie doch noch, die wahren Tierschützer, Menschen die zum Schutz der Tiere alles geben und sogar ihr Leben aufs Spiel setzen! Bravo Paul Watson in meinen Augen bist Du ein Held! Dass sich die Japaner einmal mehr über ein Verbot hinwegsetzen wundert mich überhaupt nicht, denn die Japaner sind in vielen Dingen nur "Saubermänner" auf der Vorderseite, auf der Rückseite hingegen "schmutzig!" Antworten


Markus Stutz

07.01.2010, 12:45 Uhr
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Auch ich unterstütze Watson - Männer der Tat sind leider auf dem Planeten rar geworden. Anstatt Diskussionen von degenerierten Politikern anzuhören welche sich aus eigenen finanziellen Interessen sowieso nie zum Wohle der Menschheit einsetzen sollten wir uns an diesem Mann ein Beispiel nehmen und uns unser Recht auf eine Gesunde Umwelt und ein gerechtes Zusammenleben selbst nehmen! Antworten


Nadine Binsberger

07.01.2010, 12:42 Uhr
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Ich kann mich @Schwarz 11:31 nur voll und ganz anschliessen. Vielen Dank, Sea Shepherd! Antworten


leo spescha

07.01.2010, 12:40 Uhr
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keine spezies ist gegenüber der natur so rücksichtslos und kurzsichtig wie die menschliche. deswegen sind wir auf typen wie watson angewiesen. Antworten


Arne Tvedt

07.01.2010, 12:36 Uhr
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"Wir sind keine Terroristen" sagt Watson. Recht hat er, aber was er treibt ist Piraterie. Auch auf hoher See gibt es Regeln und Gesetze und über die setzt er sich hinweg. Die Wale sind beinahe ausgestorben, nicht weil man sie gegessen hat sondern weil wir sie als industriellen Rohstoff verwertet hat und mit ihrem Öl Strassenlaternen befeuert hat, nur hat damals niemand protestiert. Antworten


Cornelia Schneider

07.01.2010, 12:34 Uhr
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Mal einer, der auch handelt und nicht nur redet. Es braucht viel mehr solcher Menschen. Leider ist dies wie es scheint die einzige Möglichkeit unnötiges Tierleid zu verhindern. Abgesehen von gänzlichem Fleischverzicht, ect. natürlich. Antworten


Jonas Ruckstuhl

07.01.2010, 12:32 Uhr
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Mit diesen Walfängern lässt sich ja nicht diskutieren (Egal ob sie nun von Japan, Island, Norwegen.. kommen). Es gibt keine andere Möglichkeit als diese vor Ort zu behindern. Spendet man Geld für Schutzgebiete scheint das nicht zu wirken, weil diese Gebiete sowieso missachtet werden. Somit ist das Verhalten von Sea Shepherd meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt! Es muss etwas getan werden!! Antworten


Stefan Moser

07.01.2010, 12:18 Uhr
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Würde man mehr Rücksicht auf die Natur und die Artenvielfalt nehmen, wären so Aktionen gar nicht nötig. Solange in den Weltmeeren gewildert wird auf biegen und brechen, können wir zuschauen wie Thunfisch und Wale sich dem Aussterben nähern. Weiter so ! Ohne Widerstand machen diese Länder weiter. Antworten


Fran Gomez

07.01.2010, 12:17 Uhr
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Die Welt liegt in den Händen derer, die mutig genug sind zu Träumen und die dafür auch Gefahren in kauf nehmen um Ihre Träume auszuleben. Deshalb sage ich nur respekt Hr. Paul Watson ! Von Ihnen wird man auch in ferner Zukunft noch reden... Antworten


Fabri Martinelli

07.01.2010, 11:58 Uhr
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Die Moderne Realität vom romantischen Piratentraum. Man kann über Watson und Sea Shepherd sagen und denken was man mag und ich will das hier weder politisch noch moralisch in irgendeiner Form werten aber mal ehrlich, hier leben doch Leute das was viele Menschen in Filmen und Literatur sehen und sich denken, wie schön das doch wäre, für seinen Traum und seine Überzeugung solche AKtionen zu reisse Antworten


Daniel Wigger

07.01.2010, 11:56 Uhr
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Obwohl ich ja die Sache für die Wale befürworte: Die Besatzung der Ady Gil ist selber schuld an der Kollision. Man sieht die Gischt am Heck des Schneebootes. Auch war die Ady Gil keineswegs bewegungsunfähig, wie das schnelle zurückfahren nach der Kollision zeigt. Die sind viel wendiger. Möglich, dass sie ihre Beweglichkeit überschätzten und die Japaner noch ein bisschen nachhalfen. Antworten


Leoni Schwarz

07.01.2010, 11:31 Uhr
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Was Japan treibt, ist Wilderei. Würde ein fremder Staat bewaffnete Jäger in, sagen wir, den Krüger Nationalpark schicken, um südafrikanische Elefanten abzuschiessen und ihr Elfenbein zu verkaufen, würde wohl die internationale Gemeinschaft einschreiten. Sea Shepherd sind die einzigen, die internationales Recht gegen vom japanischen Staat sanktionierte Wilderei verteidigen. Weiter so! Antworten



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