Der Kojote, der im Stehen starb

Die Raubtiere sind sich raues Klima gewohnt. Doch die Kältewelle in den USA ist selbst für sie zu viel.

Eine seltsame Begegnung: Der tote Kojote auf dem Bild von Seth Wettlin.

Eine seltsame Begegnung: Der tote Kojote auf dem Bild von Seth Wettlin.

Ein Mann im amerikanischen Bundesstaat Colorado berichtet dem Lokalblatt «Denver Channel» dieser Tage von einer seltsamen Begegnung in seinem Heimatdorf Silt. Seth Wettlin war nach eigenen Aussagen auf dem Heimweg von der Arbeit, als er plötzlich einen Kojoten mitten auf der Strasse zu seinem Haus stehen sah.

Wettlin dachte, der Kojote sei vor Angst erstarrt. Als er sich jedoch nach mehreren Minuten immer noch nicht vom Fleck bewegte, stieg der Mann aus, näherte sich vorsichtig dem Tier und stellte fest: Der Kojote war tot. Mitten in seiner eigenen Spur war das Raubtier festgefroren.

Laut dem Lokalblatt hatte es in der Gegend Tage zuvor heftig geschneit. Es vermutet, dass der Kojote in dem tiefen Schnee feststeckte, nicht mehr weiterkam und schliesslich starb – aufrecht gehalten vom eisharten Schnee. Wettlin hat das Tier nach eigenen Angaben an Ort und Stelle gelassen. (oku)

Erstellt: 21.12.2009, 10:16 Uhr




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