Panorama

Der Pfingstverkehr rollt wieder

Aktualisiert am 11.06.2011 9 Kommentare

Die Verkehrslage auf der San-Bernardino-Route hat sich überraschend schnell wieder erholt. Bei drei Nadelöhren stauten sich die Autos aber länger.

1/5 Beweisen wahren Sportsgeist: Zuschauer am Glarner-Bündner-Schwingfest in Filzbach GL. (12. Juni 2011)
Bild: Keystone

   

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Kurz aber heftig war das Verkehrsaufkommen am Pfingstsamstag auf den beiden grossen Nord-Süd-Achsen durch die Schweiz. Vor allem auf der San Bernardino-Route staute sich der Verkehr kurzzeitig auf einer Gesamtlänge von 45 Kilometern.

Die 45 Kilometer verteilen sich auf drei hauptsächliche Nadelöhre. Auf der A13 zwischen Thusis und dem Nordportal des San Bernardino-Tunnels wurden am Mittag Staus von 15 Kilometern Länge registriert.

Dazu kamen 20 Kilometer auf der Hauptstrasse durchs Domleschg zwischen Chur und Thusis sowie 10 Kilometer auf der Hauptstrasse zwischen Sargans SG und Chur. Das Kantonsstrassennetz wurde offenbar als Ausweichroute benützt. Am frühen Samstagnachmittag beruhigte sich die Verkehrslage dann schnell wieder.

Die Kantonspolizei Graubünden zeigte sich überrascht über die rasche Veränderung der Situation auf den Bündner Strassen. Unfälle seien nicht Grund für die langen Staus gewesen, sondern möglicherweise habe die zeitgleiche Reise vieler Automobilisten zu dieser Verkehrssituation geführt.

Vor dem Gotthardtunnel Richtung Süden hatten sich die Autos am Vormittag auf einer Länge von maximal 11 Kilometern gestaut. Am Nachmittag nahm die Verkehrsintensität dann langsam ab. Dafür bildete sich am Nachmittag vor dem Grenzübergang Chiasso und vor dem Gotthard-Südportal in Airolo TI je ein längerer Stau. (kpn/sda)

Erstellt: 11.06.2011, 12:02 Uhr

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9 Kommentare

Adrian Keller

11.06.2011, 12:12 Uhr
Melden 44 Empfehlung

Man stelle sich mal vor, die fahren dann später alle mit Elektroautos ... Dann brauchen wir 10 neue AKWs ... Antworten


Jürg Wehrlin

11.06.2011, 13:17 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Das sind alles solche, die für Energiesparen. Atomausstieg und Lenkungsabgaben plädieren - schizophrener geht's nimmer. Antworten



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