Panorama
«Der Sturm wird noch stärker»
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Es ist warm heute Morgen. Die Temperaturen betragen im Verlauf des heutigen Tages bis zu 13 Grad. Und es geht ein starker Wind. Das hat seinen Grund: Ein Sturmtief verlagert sich unter Auffüllung von der Nordsee nach Südskandinavien. Es steuert mit einer starken Westströmung relativ milde und zeitweise mit feuchter Meeresluft zum Alpenraum.
«Am Zürichberg stürmt es heute Morgen mit bis zu 80 Stundenkilometern, unten in der Stadt werden es rund 70 km/h sein. Da kann es schon mal Ziegel, Äste oder nicht fixierte Baugerüste wegwinden», sagt Meteorologe Roger Perret zu Tagesanzeiger.ch/Newsnet. In den Bergen tobe es aber noch deutlich heftiger, auf dem Säntis seien heute Böen mit bis zu 125 Stundenkilometern gemessen worden. «Ein typischer Herbst- und Wintersturm. Das kostet die da oben ein Lächeln.»
Sehr mild
Die Winde nehmen aber noch zu. «Der Sturm wird stärker», sagt Perret. Im Flachland kann es Windspitzen mit bis zu 90 km/h geben. Die Faustregel laute: Unter 100 km/h gebe es keine grossen Schäden. Und dass es morgen solch heftige Böen geben wird, das glaubt er nicht.
Niederschlag sei heute höchstens wenig zu erwarten, in der Nacht dann jedoch schon, wenn auch in bescheidenem Ausmass. «Am Mittwoch wird es dann wieder sehr mild. Die Nullgrad-Grenze steigt auf über 3000 Meter.» Es bleibe die ganze Woche eigentlich sehr mild. Perret: «Ein richtiger Wintereinbruch ist weiterhin nicht in Sicht.» (sam)
Erstellt: 23.11.2009, 08:59 Uhr



