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Die Macht und der Sex

Jörg Kachelmann, Franck Ribéry, Tiger Woods: Immer mehr prominente Männer fallen durch sexuelle Eskapaden auf. Paartherapeut Klaus Heer nimmt die Angeprangerten in Schutz.

1/5 Jörg Kachelmann soll auf Sado-Maso-Spielchen mit Peitsche stehen. Mehrere Frauen geben vor, gleichzeitig mit ihm zusammengewesen zu sein.
Bild: Keystone

   

Prozess beginnt wie geplant

Der Prozess gegen Jörg Kachelmann wird wie geplant am 6. September eröffnet. Das teilte das Landgericht Mannheim am Freitag mit. Nach der Aufhebung des Haftbefehls hat die 5. Grosse Strafkammer die Terminierung überprüft und sieht das Verfahren im Hinblick auf den schwerwiegenden Tatvorwurf weiterhin als eilbedürftig an, wie der Sprecher des Landgerichts erklärte.

Die seit 9. Juli zugelassene Anklage gegen den 52-jährigen Schweizer lautet auf besonders schwere Vergewaltigung in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung. Der ARD-Wettermoderator wird von einer früheren Freundin der Tat beschuldigt, er bezeichnet sich jedoch als unschuldig.

Für die Hauptverhandlung sind 15 Prozesstage bis zum 27. Oktober angesetzt. Im Fall einer Verurteilung droht Kachelmann eine Haftstrafe von fünf bis 15 Jahren.

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Tiger trieb es wild. Mit Dutzenden Frauen soll der verheiratete Golf-Profi Affären gehabt haben. Jörg Kachelmann führte sogar mehrere Doppelleben. Franck Ribéry feierte eine Orgie mit Prostituierten. Ebenso Max Mosley. Und Carl Hirschmann soll in seinem Platinum Room Mädchen vernascht haben.

In den letzten Wochen und Monaten häufen sich die Berichte über sexuelle Exzesse prominenter Männer, welche die glamouröse Fassade bröckeln liess. Ist das noch normal? Oder haben wir es hier mit pathologischen Sex-Maniacs?

«Promis müssen brav sein»

«Solche Eskapaden sind schmerzhaft und zerstörerisch, doch selten abnormal im Sinne von abartig», sagt Klaus Heer, Psychologe, Paartherapeut und Autor des Buches «Was ist guter Sex?». Die Gesellschaft habe aber präzise moralische Vorstellungen davon, wie eine Beziehung auszusehen hat. Abweichungen würden schnell als pathologisch oder gar kriminell eingestuft. An der medialen Berichterstattung, die darauf abziele, Staub aufzuwirbeln, dürfe man sich jedoch nicht orientieren. «Doch wenn es da keine Frauen gäbe, die ein Interesse daran hätten, die Eskapaden zu verbreiten, würden solche Fälle gar nicht an die Öffentlichkeit gelangen.» Es brauche auch nicht viel, um als Prominenter vorverurteilt zu werden. «Promis müssen brav sein, sonst werden sie schnell als Triebtäter oder Sexsüchtige abgetan.»

Ein möglicher Stolperstein

Auch die Sexologin Esther Elisabeth Schütz findet nichts Verwerfliches an den Sex-Geschichten der Stars. Doch sie weiss: «Prominent zu sein, ist eine grosse Herausforderung an eine Persönlichkeit.» Zwar haben prominente Männer dadurch, dass sie prominent sind, einen leichteren Zugang zu vielen Frauen. Das hindere sie jedoch daran, sich mit ihrem eigenen Geschlecht auseinanderzusetzen, glaubt Schütz. «Sie definieren ihre Männlichkeit über ihren Erfolg bei Frauen. Das schafft eine Abhängigkeit, die zum Stolperstein werden kann.» Denn bei den Prominenten sei das Ego oft nicht so gefestigt wie bei anderen Männern, die mehr dafür tun müssen, um bei Frauen zu landen. Die Stars fühlen sich fast nur noch bestätigt, wenn ihnen ständig junge Frauen hinterherlaufen: «Ihr Gefühl, in der Sexualität erfüllt zu sein, ist gekoppelt an das Neue.» Doch auch diese Empfindung teilen sie mit vielen anderen Männern.

Geld, Macht und Erfolg machen Männer attraktiv

Klaus Heer warnt denn auch vor der gängigen Meinung, es handle sich um Sex-Psychopathen. «Man ist nicht sexsüchtig, bloss weil man viel Sex mit vielen Frauen hat, sondern wenn man selbst unter seiner zwanghaften Hypersexualität leidet. Man kann kaum die Nummer 1 im Golf und gleichzeitig sexsüchtig sein. Sexsüchtig zu sein, ist so etwas wie eine quälende Vollbeschäftigung.» Häufig würden jedoch Frauen ihren Männern «Sexsucht» vorwerfen, als Kampfmittel oder aus Verzweiflung.

Also alles ganz normal? Gemäss der Meinung der Experten schon. «Wenn man sich nicht so verhält, wie es sich die Sittenwächter vorstellen, heisst das noch lange nicht, dass man seine Sexualität nicht im Griff hat», findet Klaus Heer. Ausserdem seien Geld, Macht und Ansehen wohl die Hauptanziehungspunkte bei prominenten Männern. Erfolgreiche oder mächtige Frauen hingegen hätten es bei Männern eher schwer. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 30.07.2010, 13:35 Uhr

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35 Kommentare

Hans Vögtlin

31.07.2010, 17:00 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es trifft ja wirklich alles zu, was in dem Artikel steht. Aber bei solchen Vorkommnissen braucht es immer 2 Personen, nämlich noch eine Frau. Ist es nicht auffallend, wie viele "Weibchen" auf die smarten, reichen und machtausübenden Männer hereinfallen, selbst wenn sie hässlich, z. B. fettgesichtig sind. Sie müssen sich doch nicht wundern, wenn dann Don Juan selbst abartige Spielchen wünscht. Antworten


Christian Schwartz

30.07.2010, 17:06 Uhr
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Der Fall von Herrn Kachelmann liegt ja wohl noch etwas speziell. Wie dieser Artikel leider nur im Kleingedruckten erwähnt, liegt gegen Herrn K. eine Anklage wegen "besonders schwere(r) Vergewaltigung in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung" vor. Es geht folglich nicht einfach um - mehr oder weniger promiske - Sexspielchen, sondern um strafrechtlich sehr relevante Vorwürfe. Antworten


Hans Ineichen

30.07.2010, 16:47 Uhr
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@Yolanda: Es sind aber trotzdem die Frauen, die uns Männer konditionieren wollen, was das Ausleben des Sextriebes angeht. Wir wollen uns nicht in erster Linie binden, sondern vergnügen. Sie können mir erzählen, was immer Sie wollen, es sind mit wenigen Ausnahmen die dann hochgehalten werden, immer die Frauen die das den Männern versuchen auszureden. Und die Männer sind für die Wahrheit zu feige. Antworten


Rolf Schumacher

30.07.2010, 16:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Dank Macht und Geld kann Unterdrücktes FREI ausgelebt werden. Leider führt der Lustfeldzug durch die Betten der Groupies oft direkt auf die Couchs der Psychiater. Denn nach dem Organsmus kommt die Leere, die Zweifel, die Gewissensbisse. Keiner kann sie verdrängen, nicht einmal ein sturer Atheist. Was uns vom Tier unterscheidet ist die Möglichkeit zur quälenden Selbstreflexion. Antworten


peter pfister

30.07.2010, 16:38 Uhr
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Genau dieses grinsen macht doch diesen Mann sympatisch. So Typ Teddybär.Der kann doch kein Wässerchen trüben....Oder etwa nicht? Antworten


Fabian Baum

30.07.2010, 16:32 Uhr
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@Yolanda: Auch der Coolidge-Effekt tritt stärker bei Männchen als bei Weibchen auf. Letztlich unterscheiden sich aber die Geschlechter hinsichtlich ihrer Fortpflanzungs-Strategie. Das trifft insbesondere auf uns Menschen zu, da wir ja bekanntlich monogam sind. Antworten


Jacques Zimmer

30.07.2010, 16:24 Uhr
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@ Dante Eggenberger. Stellen Sie sich vor, es gibt Menschen, die einfach lächeln (oder halt grinsen), wenn eine Kamera auf sie gerichtet wird. Cheeeeese! Antworten


Ben Müller

30.07.2010, 16:07 Uhr
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also rein statistisch gesehen müsste doch auf jeden heterosexuellen Mann der fremdgeht eben auch eine heterosexuelle Frau kommen die fremdgeht. Oder gehen alle Männer mit alleinstehenden Frauen fremd? Oder gar allle mit derselben? @K.Schmid: wer wird hier geschützt? Und wieso verwenden sie den Begriff 'Täter'? Oder ist jemand der mit mehrern Partnern Sex hat in ihren Augen ein 'Täter'? Antworten


Nico Nanu

30.07.2010, 15:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@schreibendes Irrlicht: wer grinst, ist arrogant? Nanu? - Wer gerne mit mehr als einer in die Falle geht, versucht sich zu stabilisieren? Nanu? - Männer sind böse und Frauen sind gut? Nanu? -- Männer und Frauen sind nicht gleich. Die materiellen Versuchungen stellen sich ihnen unterschiedlich: dem Mann z.B. die Lust auf Sex, der Frau die Lust auf Luxus. Da einseitig zu moralisieren bringt nichts. Antworten


Roland Peter

30.07.2010, 15:47 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Mein Gott! Jetzt entbrennt noch ein Geschlechterkrieg, dass war ja voraussehbar! Dabei ist der Kachelmann nicht einmal gerichtlich verurteilt, hingegen in der Öffentlichkeit schon. Diejenigen, die jetzt über scheinbar Sexsüchtige herablassen: Wahre Liebe ist kompromisslos und macht keine Deals! Und wie viele Paare sieht man, wo Kompromisse gemacht worden sind?! Antworten


Fred Büchi

30.07.2010, 15:24 Uhr
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Vorweg: Als Rentner möchte ich nicht noch einmal jung sein bei der heutigen Art, als Mann angemacht zu werden. Im Zug, auf dem Bahnhof sehe ich täglich, was da abgeht. Da liegen mir burkatragende oder kopfbetuchte Frauen (wie dies meine Mutter bei der Wäsche tat) eindeutig besser (wenn sie dies freiwillig tun, wovon ich ausgehe). Es soll niemand behaupten, nur Männer seien sexbesessen. Antworten


David Kern

30.07.2010, 15:23 Uhr
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@Peter Thommen: sehr schön, danke! Da könnt ihr Homosexuellen vermutlich nur lachen, wie verkrampft das bei uns Heten zu und her geht. Nach Hetilogik wäre jeder Schwule schon 1000x sexsüchtig, dabei fällt bei euch einfach die Sozialschranke weg. Glück gehabt! Enjoy! Antworten


Fritz Nussbaumer

30.07.2010, 15:16 Uhr
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@Dante Eggenberger Deiner Frage schliesse ich mich gerne an. Ich glaube, ich habe aber auch eine Erklärung. Der Mann ist mental in der Pupertät stecken geblieben. Seine eigene Unsicherheit will er mit seinem Grinsen kaschieren. Anderseits macht er auf dem obigen Bild den Eindruck, als ob er endlich einmal seine Haare und sein Gesicht gewaschen hätte. Antworten


Kerstin Ritter

30.07.2010, 15:15 Uhr
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Es würde mich als verheiratete Frau eines recht erfolgreichen Mannes mal Wunder nehmen, wie viele Männer ihren Ehepartnerinnen denn nun schon seit Jahren treu sind? Trotz der Tatsache, dass sich mit indern, Haus und Garten eine gewisse Monotonie in eine Ehe einschleicht. Man muss ja nicht T. Woods sein um "Opportunitäten" zu begegnen. Dies würde sicherlich viele Frauen hier interessieren. Antworten


Marc Williger

30.07.2010, 15:10 Uhr
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Es geht uns alle überhaupt nichts an, was Kachelmann, Woods und Co. für ein Sexleben haben. Das ist ganz allein ihre Sache und wenn sie X-Frauen wollen, so sollen sie das haben. 95 Prozent aller Männer würden ihren Bekanntheitsgrad ebenso ausnutzen um Frauen zu bekommen. Antworten


yolanda lozano

30.07.2010, 14:59 Uhr
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@Fabian: ich bezog mich in meiner Aussage auf den "coolige-effekt", wie fritz beschrieben hat. @Hans: Sex ist vielleicht nicht das Wichtigste, aber Wichtig für Frau&Mann. Verstehe jeweils nicht, dass beide Geschlechter denken, der Andere sei grundsätzlich verschieden... nicht jeder Mann ist nur triebgesteuert (glaube ich) und nicht jede Frau will sich schlussendlich nur einen Nachwuchs produzieren Antworten


Dante Eggenberger

30.07.2010, 14:42 Uhr
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Ist ja alles gut und recht und die Promis sollen es nicht schlechter haben als unsereins ;-). - Aber noch etwas anderes: Warum faellt es mir so schwer, mich mit Kachelmanns Grinsen schon bei der Verhaftung und jetzt wieder anzufreunden? Was hat er dauernd was zu grinsen? Ist, wer grinst, nicht unsicher oder arrogant, und ist das nicht dasselbe? Bitte um psychologisch plausible Antworten... Antworten


Rene Wetter

30.07.2010, 14:39 Uhr
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Kachelmann könnte ja mit Tiger Woods und dem Gatten von Sandra Bullcock eine Selbsthilfegruppe gründen. Bei K. waren die vielen Beziehungen vermutlich vorallem zur Selbstbestätigung gut, ih würde da nicht von Sexsucht reden. Antworten


Peter Thommen

30.07.2010, 14:39 Uhr
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Es fällt immer wieder auf, wie die "gute" Sexualmoral definiert wird: Mit einer Frau lebenslang, also einfach eine Fortsetzung einer Mutterbeziehung. Als Schwuler frage ich mich immer ab wieviel Frauen denn ein Mann als "süchtig" eingestuft wird. Und von der Funktion des Rotlichtmilieus redet auch keineR... Antworten


Hans Ineichen

30.07.2010, 14:37 Uhr
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@Yolanda Lozano: Was in Frauen abgeht, wird uns Männer wohl immer ein Rätsel bleiben. Umgekehrt wohl auch. Männer sollten lernen ehrlich zu sein. Wenn die Frau mit dem berüchtigten Satz ankommt:"Aber Sex ist doch nicht das Wichtigste!" sollte Mann die Wahrheit sagen. "Doch!". Man(n) befreit sich selbst und braucht nicht hintenherum zu machen und Frau kann abwägen ob sie den Mann will oder nicht. Antworten


Riccardo Meier

30.07.2010, 14:26 Uhr
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So viele Frauen sind herrlich verlogen und heuchlerisch und jagen denjenigen männlichen Wesen hinterher, die ihnen am meisten Kohle, Glanz und Glamour bieten können, wenn möglich bis ans Lebensende. Die Emanzipation ist bei einer Mehrheit der Frauen wahrlich nicht weit vorangekommen ... Da sind manche Männer viel einfacher und ehrlicher gestrickt. Antworten


Kathrin Schmid

30.07.2010, 14:26 Uhr
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Ich kann nicht nachvollziehen, wieso in diesem Artikel offensichtlich Täter geschützt werden, die ihre Sexualität missbrauchen um sich selbst zu stabilisieren. Ganz vergessen wird dabei, dass es dabei Opfer gibt, die im nachvollziehbaren Glauben waren von diesen Männern geliebt zu werden und nun an ihren Wahrnehmungen zweifeln müssen. Antworten


Heidy Nussbaumer

30.07.2010, 14:22 Uhr
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Wenn sie so dumm sind,dass sie auf jede Frau hereinfallen,die ihnen schoene Augen macht,so muessen sie halt auch die Folgen tragen. Antworten


Lukas Bendel

30.07.2010, 14:20 Uhr
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@Laura: Vielleicht verwenden die Frauen nicht diesen Begriff - aber im Rosenkrieg ist zum Gewinn der Sorgerechtszuteilung und zur Durchsetzung maximaler Unterhaltsansprüche jeder - insbesondere auch das Sexualverhalten betreffende - Vorwurf sehr beliebt. @Yolanda: Hängt dies vielleicht damit zusammen, dass Männer bei promiskuitivem Verhalten ihrer Partnerin selten gleich zu den Medien rennen? Antworten


Fabian Baum

30.07.2010, 14:19 Uhr
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@Yolanda: Falsch, das Sexualverhalten von Männern und Frauen ist unterschiedlich. Frauen suchen nicht möglichst viele Sexualpartner, Männer von Natur aus hingegen schon. DIe Strategien, den Fortpflanzungserfolg zu sichern sind anders. Antworten


Jacqueline Lanz

30.07.2010, 14:19 Uhr
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Ist es tatsächlich "normal", einen Lustgewinn daraus ziehen, seine Partnerin zu schlagen und zu demütigen? Sadismus als akzeptierte Variante? Da habe ich Mühe. Antworten


roger hartmann

30.07.2010, 14:19 Uhr
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du steigst in den zug, sitzt in dein abteil, und dein gegenüber fängt an, dir fragen über dein sexleben zu stellen. was würdest du wohl antworten? ich behaupte, 99% der gefragten würden keine auskunft geben. wieso? weil sich keiner in dein sexleben einzumischen hat! nun erklär mir einer, wieso ein promi dieses anrecht nicht haben soll? denn so wirkt es nämlich mit jeder erneuten schlagzeile... Antworten


Ignaz Schweizer

30.07.2010, 14:16 Uhr
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Es gibt Gründe dafür, dass ich mich von allen bisherigen Freundinnen getrennt habe. Das war nie Sexsucht oder Fehlverhalten meinerseits. Es gibt Gründe dafür, dass die Scheidungsquote ca. bei 50% liegt. Schuld sind aber doch klarerweise nur die Männer. Gefährliche Frauen gibt es nicht, denn Frauen können ja gar nicht gefährlich sein. Sie dürfen Alles. Das ist mir aber zu gefährlich. Antworten


fritz müller

30.07.2010, 14:09 Uhr
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yolanda, eben gerade nicht. der dopaminausstoss ist bei promiskuitiven verhalten nachgewiesenermassen bei rattenweibchen nur marginal, bei rattenmänchen aber um faktoren erhöht. Antworten


sofia minder

30.07.2010, 14:06 Uhr
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es braucht doch immer zweu/drei oder mehr dazu um sich diesen spielchen herzugeben - und alle ausser den männer " nur" durch/ unter gewalt? nein, auch frauen haben durchaus ihren spass daran, nur wenn sie dann nicht mehr mittelpunkt der sache sind, dann wird's gefährlich (für den mann)! Antworten


Marcel Wismer

30.07.2010, 14:06 Uhr
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Ist ja nichts Neues, nichts macht Frauen mehr an als Geld und Macht.Ich sehe diese Prominenten nicht als Täter sondern als Opfer an.Frauen tun alles um an diese Leute ranzukommen selbst wenn es in die schmutzige Ecke geht. Gab ja auch schon Studien : Je reicher und mächtiger der Mann umso attraktiver fanden ihn die Frauen, je weniger Geld und je weniger Status umso uninteressanter. Antworten


Yolanda Lozano

30.07.2010, 13:57 Uhr
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Fritz, dies gilt ja auch für Weibchen. Komischerweise hört man "solche Geschichten" eher selten von Frauen, mir ist zumindest bei Promis keine bekannt, ausser vielleicht Kate Hudson :-) Antworten


Urs Schneider

30.07.2010, 13:52 Uhr
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Mindestens bei Jörg Kachelmann gilt meines Wissens noch die Unschuldsvermutung. Sonst ziemlich viel banales von den "Sexpert/innen". Antworten


fritz müller

30.07.2010, 13:50 Uhr
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das ist ja alles schön und gut, aber, und das muss einfach mal gesagt sein, der sog. coolige-effekt, also der erhöhte dopamin ausstoss im männlichen gehirn bei promiskuitiven verhalten ist der wahre grund,w arum männer immer "neue" frauen brauchen. interessanterweise blendet unsere gesellschaft diesen evolutionsbedingten umstand völlig aus. Antworten


Laura Decapitani

30.07.2010, 13:42 Uhr
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falsch - es sind doch nicht die Frauen, die den Männern Sexsucht vorwerfen, es sind vielmehr die Männer selbst, die diesen Begriff als Ausrede dafür verwenden, dass sie ihre Frauen betrogen haben! Wer hat denn von Sexsucht angefangen, Elin Nordegren oder Tiger Woods? Sandra Bullock oder Jesse James? Na also.. Antworten



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