Panorama
Die einzige Zeugin spricht über Haiders Autounfall
Aktualisiert am 13.12.2008 43 Kommentare
Die Zeitung «Österreich» hat die Lenkerin ausfindig gemacht, die Haider am 11. Oktober um 1.18 Uhr mit etwa 170 km/h überholte, kurz bevor er die Herrschaft über seinen VW Phaeton verlor. Sandra S. ist 37 Jahre alt und zweifache Mutter.
«Da ist nichts mehr zu machen»
Bereits sechs Stunden nach dem Unfall wurde die Kärntnerin ins Stadtpolizeikommando Klagenfurt bestellt und befragt. Sandra S. gab gemäss «Österreich» an: «Ich war auf dem Heimweg und fuhr mit 70 km/h auf der Rosentalerstrasse, als ich im Rückspiele die Lichter eines Autos sah. Der Wagen hat mich dann sehr schnell überholt.» Gleich darauf erschrak die Lenkerin über «eine riesige Staubwolke». Sandra S. stoppte und rief in Panik ihren Ehemann an, danach erst die Polizei. Der Ehemann traf zuerst ein: «Er sah die Beine aus dem Wrack ragen und hat gesagt, da ist nichts mehr zu machen.»
Halb Kärnten macht ihr heimlich Vorwürfe
Die Frau macht momentan schwere Zeiten mit: Gegen sie wurde eine Anzeige eingereicht. Die Kernsätze daraus: Sandra S. sei nicht, wie angegeben, auf dem Heimweg gewesen, weil ihr Haus in Fahrtrichtung hinter dem Unfallort liegt. Womöglich sei sie Haider in Wahrheit entgegengekommen und habe ihn zu einem Ausweichmanöver gezwungen. Die Person, welche die Anzeige einreichte, fragt sich: «Warum hat sie ihren Mann vor der Polizei zu Hilfe gerufen? Und wurde ein Alkoholtest gemacht?» Laut «Österreich» sind das alles nur üble Gerüchte. Aber für Sandra S. sind sie dennoch verheerend, sie weiss, dass ihr halb Kärnten heimlich Vorwürfe macht. (bru)
Erstellt: 13.12.2008, 12:58 Uhr
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