Panorama

Doris Leuthard lacht SVP-Politiker aus

Bundespräsidentin Doris Leuthard musste gestern im Nationalrat laut loslachen. Grund war ein Vorstoss des SVP-Politikers Ernst Schibli zum Thema Leistungsprüfung von Pferden.

Parlament.ch

Der Zürcher SVP-Nationalrat Ernst Schibli stellte Doris Leuthard in der Fragestunde des Nationalrats gestern die Frage, wieso die Pferdeverbände für ihre Leistungsprüfungen 20 Franken pro Tier kassierten und welche Summe das für ein ganzes Jahr ergibt.

Leuthards Beamte nahmen sich dieses weltbewegenden Themas seriös an und arbeiteten eine Antwort aus. Diese präsentierte die Bundespräsidentin gestern in der grossen Kammer. Sie konnte sich lange zusammenreissen und las den Text emotionslos vor.

Doch als sie zu den sogenannten Gymkhana-Prüfungen kam, welche testen, ob ein Pferd Angst vor unbekannten und furchterregenden Gegenständen hat, musste sie laut losprusten.

Leuthard sagte lachend: «Das ist wirklich absurd; Sie sehen, welche Bedeutung ich dieser Frage beimesse; ich lerne jede Woche etwas.» Und letztlich hat sie auch noch die Antwort auf die Frage von Ernst Schibli parat: «Dies ergibt - und das wollten Sie ja vor allem wissen - einen Betrag von 9000 Franken pro Jahr.»

Dann folgte noch eine letzte Spitze gegen den SVP-Politiker: «Fragen Sie mich aber nicht, was die Beantwortung Ihres Vorstosses gekostet hat!» Im Parlament machte sich Heiterkeit breit. _____________________________________________________________

Diesen Vorstoss reichte Ernst Schibli ein:

Bei der Leistungsprüfung von Pferden erhält der entsprechende Pferdeverband 20 Franken pro geprüftes Pferd.

  • Warum werden bei Gymkhanaprüfungen ebenfalls 20 Franken pro Start an den entsprechenden Verband ausgerichtet?
  • Welche Summe ergibt das für ein ganzes Kalenderjahr?

Die Antwort von Doris Leuthard:

«Herr Nationalrat, gestützt auf die Tierzuchtverordnung können Zuchtförderbeiträge für züchterische Massnahmen ausgerichtet werden. Von den züchterischen Massnahmen und dem Zuchterfolg profitieren letztlich die Züchter, welche ihrerseits über die Verbände an den Kosten beteiligt sind. Im Anerkennungsverfahren von Zuchtorganisationen werden die von letzteren festgelegten Zuchtziele und Leistungsprüfungen einander gegenübergestellt.

Gegenwärtig führen zwei anerkannte Zuchtorganisationen, nämlich der Freiberger-Zuchtverband und der Schweizerische Verband für Ponys und Kleinpferde, Gymkhanas durch. Diese zwei Zuchtverbände haben in ihrem Zuchtziel festgehalten, dass sie Pferde mit inneren Werten wie Leistungsbereitschaft, unkompliziertem Charakter, Verlässlichkeit, Ausgeglichenheit und emotioneller Belastbarkeit - respektive Gehorsam und Nervenstärke - züchten.

Das Gymkhana ist als Geschicklichkeitsprüfung bekannt. Die Gymkhanaprüfung testet, ob ein Pferd schreckhaft ist bzw. Angst vor unbekannten und furchterregenden Gegenständen hat. Der Schweizerische Freiberger-Zuchtverband führt etwa zehn Prozent aller Leistungsprüfungen als Gymkhanaprüfungen durch. (Heiterkeit) Das ist wirklich absurd; Sie sehen, welche Bedeutung ich dieser Frage im Moment beimesse; ich lerne aber jede Woche etwas! Dies ergibt - und das wollten Sie ja vor allem wissen - einen Betrag von 9000 Franken pro Jahr. Der Anteil Gymkhanaprüfungen an allen Leistungsprüfungen beim Schweizerischen Verband für Ponys und Kleinpferde beträgt 38 Prozent; dies entspricht einem jährlichen Betrag von rund 5000 Franken - fragen Sie mich aber nicht, was die Beantwortung Ihres Vorstosses gekostet hat! (Heiterkeit)»

(bru)

Erstellt: 17.03.2010, 09:27 Uhr

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58 Kommentare

Karin Meier-Riva

25.03.2010, 08:39 Uhr
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Danke Frau Leuthard ... wunderbar diese Emotionen! Sie beweisen mit Ihrer gesunden Reaktion, dass die Gymkhana nicht für alle Politiker eingeführt werden sollte! Antworten


Pius Bürge

19.03.2010, 01:08 Uhr
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Bravo, Frau Leuthard - sehr sympathisch und erfrischend, passend zum Frühling! Weiter so - tut unserer Schweiz und dem ganzen Bundesrat gut! Antworten


Ben Müller

18.03.2010, 11:35 Uhr
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wunderbar Frau Leuthard, sie sind bei mir um x Sympathiepunkte gestiegen! Antworten


Heinz Bolliger

17.03.2010, 21:28 Uhr
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Frau Leuthard war so sympathisch - beste CVP-Reklame.. Herr Schiblli hat offenbar keine wichtigeren, politischen Anliegen, weshalb dieser Vorstoss herhalten musste, damit man im Rat überhaupt wieder einmal den Namen Schibli hört. Unwichtig für die sonst sparsüchtige SVP, dass ein Telefon an den Sachbearbeiter vielleicht Fr. 2.-- gekostet hätte, die Antwort im Rat aber x-tausend. Antworten


Peter Wölfle

17.03.2010, 19:43 Uhr
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Wir haben es ja in der Hand, solch hochkompetente Fragensteller 2011 wieder nach Bern zu wählen oder ihnen eine andere Beschäftigung zuzuweisen, z.B. in einer Pferdestallung. Gratulation zu Ihrer Selbstbeherrschung, Frau Bundespräsidentin Leuthard. Antworten


Thomas Beck

17.03.2010, 19:30 Uhr
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Sympatisch :-) Ist doch schön, dass auch Bundesräte nur Menschen sind. Antworten


Hans Müller

17.03.2010, 19:15 Uhr
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Sehr sympathisch. Köstlich, wie sie erst mal versucht, ohne Lacher über die Runden zu kommen. Antworten


Giordano Bruni

17.03.2010, 18:28 Uhr
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Mangels Erfolgen in wichtigeren Sachen, wie z.Bsp. Swissair, UBS, Lybien, ist es durchaus verständlich, dass man Erfolge bei Irrelevantem sucht, und bestenfalls auch findet. Freut mich sehr, wie aufgestellt Doris Leuthard ist,und die Sache dementprechend qualifiziert. Bravo! Antworten


Martin Meier

17.03.2010, 18:11 Uhr
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Diese Frau ist sympathisch, humorvoll und schlagfertig... Die Schlagzeile, die Sie setzen, und das Gewicht, das Sie der Anfrage dieses Nationalrates geben, ist unangemessen. Antworten


Sonja Baumgartner

17.03.2010, 17:18 Uhr
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Herr Schibli scheint allgemein ein sehr spezielles Verständnis der "wirklich wichtigen" Dinge zu haben, mit der sich unsere Regierung unbedingt beschäftigen sollte... eine weitere Anfrage von ihm: "Ist das Angebot an Volksmusik, welches am Radio DRS über UKW verbreitet wird, nach Meinung des Bundesrates ausreichend?" Nachzulesen unter parlament.ch Antworten


Kurt Aegeri

17.03.2010, 16:30 Uhr
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Aus meiner Sicht hat Frau Leuthard nicht den Herrn von der SVP ausgelacht, sondern es hat sie - und das spricht nun wirklich für sie - angesichts dieses ellenlangen, idiotischen Textes schlicht kurz zum Lachen gereizt. Erfrischend. Antworten


Pierre Turin

17.03.2010, 16:29 Uhr
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Wäre es nicht clever und eher am Platz für eine Bundesrätin Zweit und Drittfragen einem höheren Beamten zu überlassen und sich mit akuten Landeslebensfragen zu beschäftigen.......? Pierre Turin Vaudois Antworten


Henri Lapin

17.03.2010, 16:17 Uhr
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Lachen ist gesund. Besonders dann, wenn die Ursache (in diesem Fall der abstruse Vorstoss) eigentlich zum Heulen ist. Vielleicht können sich die Einen oder Anderen ein Schibli abschneiden . . . Antworten


Hans Meier

17.03.2010, 15:49 Uhr
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Bravo Frau Bundesrätin Leuthard - ich habe mich über Ihren Auftritt und Rede sehr gefreut - endlich mal eine Auflockerung und Hinweis, dass wir alle schon sehr viel Zeit mit weniger wichtigen Angelegenheiten verbringen und uns wirklich auf das Wesentliche konzentrieren sollten. Nun, Sie haben die legitime Anfrage bravurös behandelt. Antworten


Beat Keller

17.03.2010, 15:08 Uhr
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Wer wirklich wissen möchte, was eine Gymkhanaprüfung ist, sollte einmal bei wikipedia nachlesen. Das steht nichts von Schreckhaftigkeit, sondern von einer Geschicklichkeitsprüfung. Da ist tatsächlich jeder Bundesfranken zuviel. Antworten


Markus Zimmermann

17.03.2010, 15:04 Uhr
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An alle Kommentatoren die diesen Vorstoss als unnötig erachten: Am 28. März sind Wahlen. Also nicht nur über die souveräne Antwort lachen, sondern auch Wahlzettel einlegen. Antworten


Mark Roos

17.03.2010, 15:01 Uhr
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Es ist doch erfrischend, unser Bundesrat einmal lachen zu sehen. In der letzten Zeit gab es ja sehr wenig zu lachen umso mehr freut mich das herzhafte Lachen von BR Doris Leuthard. Zudem kann ich Johann Kirchner mit seinem Statement nur beipflichten. Antworten


alfredo potthoff

17.03.2010, 14:41 Uhr
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Betrachtet man das Video so sieht man doch eindeutig, dass BR Leuthard den NR Schibli doch nicht auslacht, sondern sich nur kurz amusiert über den doch etwas läpischen Vorstoss des NR Schibli. Wie kommt ein TA zu solch falscher Überschrift? Bitte etwas mehr Gelasseneheit und weniger Boulevard. Antworten


Johann Kirchner

17.03.2010, 14:38 Uhr
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Einmal mehr zeigt sich, dass die Presse versucht, die Stimmung im eigenen Land durch solch unnötige Artikel künstlich aufzuheizen. Deshalb mein Anruf an die Medienschaffenden, lasst endlich solchen Billigjournalismus und konzentriert Euch auf die wirklichen Probleme in unserem Land und um unser Land! Antworten


Jean Monnet

17.03.2010, 14:34 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Auf was für ein Pferd setzt die SVP jetzt? Alle anderen Themen sind offensichtlich ausgelutscht. Ich bin mir aber sicher, dass da noch ein Volksinitiative kommt. Vermutlich gegen ausländische Dumping-Pferde, die viel günstiger geprüft werden. Oder eine Initiative die verlangt, dass Schweizer Pferde nur von Schweizern geritten werden dürfen. Und irgendwie werden das dann 30% des Volkes ernst nehmen Antworten


Hans Ulrich Suter

17.03.2010, 14:05 Uhr
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Solche "Tests" wurden meines Wissens v.a. für Kavalleriepferde durchgeführt (Schlachtlärm!) und das sie immer noch da sind und wahrscheinlich neben den 9000 Fr. im Jahr noch andere Verwaltungskosten bewirken, obwohl die Kavallerie doch schon vor einiger Zeit abgeschafft wurde, ist tatsächlich nicht zum Lachen, sondern traurig. @Mundorf: Jemanden auszulachen erachte ich als Unanständig. Antworten


Jon Semadeni

17.03.2010, 13:54 Uhr
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Es ist wohl absurd eine solche Frage als Vorstoss zu bezeichnen. Aber genau betrachtet sieht man an diesem Beispiel welches Aufgabenverständniss gewisse sog. Politiker haben. Ueber Verantwortungsbewusstsein dieser Spezies mag ich nicht einmal reden. Zum Lachen ist so ein Vehalten von einem Nationalrat nicht. Es ist eine Tragödie,dass solche Politiker,egal welcher Partei,in Amt und Würde sind. Antworten


Hans Abbühl

17.03.2010, 13:44 Uhr
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Ob sie einen CVP-Politiker mit einer gleich banalen (?) Frage auch ausgelacht hätte? Oder fragen CVP-Politiker nichts Blödes? Das würde mich wundern. Und wegen der Kosten: Was hat wohl die Umarmung durch Simon Amman in Vacouver gekostet? Antworten


Reto Zwahlen

17.03.2010, 13:26 Uhr
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Ich finde die SVP-Politik nicht zum lachen, sondern zum weinen! Mit solch unnötigen Vorstössen soll das Parlament und der BR lahmgelegt und vorgeführt werden, derweil die SVP ihr Süppchen kochen kann. Antworten


Stefan Vogel

17.03.2010, 13:18 Uhr
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Als Auslachen halte ich das nicht. Es ist doch Amüsant das in der heutigen zeit , wo wir doch andere Probleme zu lösen haben ein solcher Vorstoss gemacht wird. Antworten


Bruno Bänninger

17.03.2010, 13:16 Uhr
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Die Sorgen des Politikers Schibli müsste man haben. Derart lächerliche Fragen die niemand interessieren, sollten, wenn überhaupt, nur schriftlich beantwortet werden. Eines hat der Politstar Schibli erreicht: er ist endlich auch einmal ein Medienstar. Antworten


Markus Kästli

17.03.2010, 13:04 Uhr
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Da lacht nicht nur Frau Leuthard, sondern selbst die Hühner. Ich mag den Parlamentarieren den Spass gönnen, dass auch sie einmal lachen können. Nur Frage ich mich ob auf eine solche Frage wirklich ein Bundesrat oder gar die Bundespräsidentin eine Antwort geben muss, die könnten in dieser Zeit wohl wichtgeres erledigen. Da gehört doch ein "Sprecher" o.ä. hin, welcher solche Fragen beantwortet. Antworten


Peter Waldner

17.03.2010, 12:53 Uhr
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So daneben scheint mir die Hinterfragung nicht zu sein. Ist es nicht vielmehr lächerlich, dass es offenbar zu den Aufgaben des Bundes gehört, Pferde zu prüfen? So ein Unsinn; bedenke, wieviel teuere (be)amtliche Administration da bestimmt angehängt ist. Ich bin sicher, dass es noch viel solchen Mist gibt; jeder schön mit Gesetzen, Reglementen und Vorschriften versehen. Abschaffen das Zeug! Antworten


Otto Kunz-Torres

17.03.2010, 12:50 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Man kann den Auftritt von Bundespräsidentin Doris Leuthard immer wieder anschauen, es ist einfach super! Aber beim Gedanken an die Kosten für solche Übungen, wird das Lachen schnell vergehen. Es ist kaum die einzige (tierische) Lappalie, mit welcher sich hoch bezahlte Angestellte der Bundesverwaltung beschäftigen müssen. Antworten


Yves Mundorff

17.03.2010, 12:43 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Hans Ulrich Suter: Warum unanständig? Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und bei einer solchen Frage ist ein Lacher noch das geringste, was der Herr Schibli redlich verdient hat. Antworten


Laura Decapitani

17.03.2010, 12:37 Uhr
Melden 1 Empfehlung

meine Güte, es gibt tatsächlich Kommentare, die Respekt vermissen lassen und Abklärungen wegen 9000 Fränkli verlangen! Wie kleinkariert sind diese Leute bloss? Frau Leuthard hat ganz recht, wenn sie sagt, dass hier viel mehr Geld für die Abklärung verpulvert wurde als wohl für die Leistungsprüfungen selber.. Einzig richtige Reaktion! Antworten


Nadine Binsberger

17.03.2010, 12:20 Uhr
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Für die Zeit nach dem Rückzieher der Steuerhinterzieher ist die SVP offenbar auf der Suche nach neuen Themen... Die einzig richtige Reaktion, Frau Leuthard, gratuliere. Antworten


Hans Ulrich Suter

17.03.2010, 12:18 Uhr
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Es gibt sie, die minimalen Anstandsregeln an die sich auch ein Bundesrat halten sollte. Und das ist auch das Problem. Der momentane BR ist nicht nur schlecht, sondern er ist vor allem unanständig. Antworten


Peter Fürst

17.03.2010, 11:55 Uhr
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Politische Kompetenz vom Feinsten - da ist rgendwo ein Schibli kaputt gegangen! Antworten


Hans Meiser

17.03.2010, 11:26 Uhr
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Habe ich das richtig verstanden, dass die Zuchtorganisationen öffentliches Geld für Prüfungsabnahmen erhalten? Da finde ich ein Überdenken dieser Beiträge durchaus angebracht. Antworten


Hannes Studer

17.03.2010, 10:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich bin froh, leben wir in einer Schweiz, wo es sich die Bundespräsidentin leisten kann, auf eine unglaublich unwichtige Frage, sachlich und mit einem herzhaften Lachen begleitet, zu antworten. Das ist doch beste Reklame für die natürliche Souveränität von Frau Leuthard. Die SVP nimmt jede sich bietende Gelegenheit war, den Bundesrat und seine Leistungen lächerlich zu machen. Es lebe der Bumerang Antworten


Bruno Tritten

17.03.2010, 10:11 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Da muss selbst ein Pferd lachen, wenn ein Esel solche Fragen stellt! Antworten


Pius Wigger

17.03.2010, 10:06 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Da wird sie ganz grosse Augen gemacht haben, unsere Bundespräsidentin, ob einer derart überflüssigen Frage der SVP. Antworten


Ernst Boller

17.03.2010, 10:03 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Dass sich das Parlament, der Bundesrat und die Verwaltung mit solchem Pipifax befassen müssen, ist eine Katastrophe. Antworten


Toni Grolimund

17.03.2010, 09:19 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es ist offensichtlich, dass die Frage deplaziert ist, das hätte auch Herr Schibli merken müssen. Diese Banalität hätte er alleine recherchieren können aber anscheinend ist der Herr NR einfach zu faul. Manche Leute merken einfach nicht von selbst, dass sie in der Regierung nichts verloren haben. Antworten


Peter Aerni

17.03.2010, 08:42 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Dass ein solcher Vorstoss Heiterkeit auslöst, erstaunt nicht. Allerdings frage ich mich, was ein Nationalrat, welcher die Verwaltung mit derartigen Geistesblitzen unnötig beschäftigt und übermässige Kosten verursacht, im Rat überhaupt zu suchen hat. Antworten


Peter Meier

17.03.2010, 08:30 Uhr
Melden

ach, lasst doch das stänkern für einmal und geniesst einfach den lacher der (hier) enorm sympathischen bundesrätin. passt doch wunderbar zum frühling. ich kanns immer und immer wieder anschauen - es stellt einen richtig auf. danke doris! Antworten


Beni Schärer

17.03.2010, 07:27 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Toll. Wirklich toll. Da sieht man, um was sich gewisse Politiker in Bern kümmern und das Parlament mit solchen Belanglosigkeiten beschäftigt. Und dafür werden 10'000.-nde Franken Sitzungsgelder bezahlt. Solche Parlamentarier gehören abgewählt! Antworten


Karl Baumann

17.03.2010, 06:51 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Solche unsinnigen Vorstösse müssten die Initianten selber zahlen müssen. Hat NR Schibli keine anderen Sorgen? Antworten


Kurt Hauser

17.03.2010, 06:51 Uhr
Melden

Seien wir doch glücklich, dass unsere Regierung keine grösseren Probleme behandeln muss.... Antworten


Hans Gutscher

17.03.2010, 03:18 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Frau Leuthard, empfangen Sie bitte den herzlichen Dank eines Auslandschweizers, der schon lange in den bemuehenden Diskussionen in der heimatlichen Politik Mass aber auch und vor allem Humor vermisst. Sie haben in Ihrer Antwort beides zurueckgebracht. Was muss ein Land gluecklich sein, in dem solche parlamentarischen Anfragen Platz haben. Liebe Frau Leuthard, machen Sie weiter so! Hans Gutscher Antworten


Mike Finley

17.03.2010, 02:57 Uhr
Melden

Bin grundsaetzlich SVP-nahe und mit deren politischen Grundsaetzen einverstanden. Ein Mann wie Schibli wird allerdings von meinen Wahlzetteln verschwinden. Antworten


Thomas Stähli

17.03.2010, 00:18 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Der letzte Satz ist fantastisch! Mit welchen Lappalien sich teuer bezahlte Beamte da beschäftigen müssen und gleichzeitig wird im Parlament gemotzt, die Bundesämter würden die grossen Dossiers zu langsam und kostspielig bearbeiten - wen wundert's!!! Antworten


Sabrina Meier

17.03.2010, 00:13 Uhr
Melden

Auch Doris Leuthard kann den schwächsten Bundesrat der Geschichte nicht besser machen. Mit solchen Verhöhnungen über Parlamentarier macht sie sich selber nur noch mehr lächerlich. Antworten


Leo Ruegg

16.03.2010, 22:48 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Enorm.. Enorm sympathisch unsere Bundesraetin. Ganz, ganz toll. Antworten


Andreas Baumann

16.03.2010, 22:27 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Sehr sympathisch. :) Antworten


Fritz Kubli

16.03.2010, 22:11 Uhr
Melden

Ich finde es toll, dass es für Frau Leuthard bei ihrer Arbeit auch mal etwas zu lachen gibt. Die Arme hat ja sonst nichts zu lachen. Antworten


Thomas Ramseyer

16.03.2010, 21:24 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Sorry aber hat die Politik nichts Besseres zu tun. SVP will sparen "lach" aber machen solche Vorstösse, wo dann die Antwort sicher ein Vielfaches gekostet hat. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Antworten


Walter Walder

16.03.2010, 21:20 Uhr
Melden

Bonjour Seldwyla, gut, wenn das die Prioritäten sind ... Antworten


Max Arnold

16.03.2010, 21:13 Uhr
Melden

Es ist wiklich lachhaft, womit sich eine Bundesrätin befassen muss. Haben wir tatsächlich keine grösseren Probleme? Ein weiteres Zeichen, dass Bundesrat und Parlament völlig neben der aktuellen Realität liegen. Antworten


Heidi Schoch

16.03.2010, 21:08 Uhr
Melden

Frage und Antwort zeigen mir, dass das Parlament langsam aber sicher ins Lächerliche abgleitet. Antworten


Hans Abächerli

16.03.2010, 20:33 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Da lacht ja ein Pferd! :-) Nun ja, wenigstens gibt es zwischendurch etwas zu lachen im Parlament! Weniger zum lachen ist es, mit welchem Blödsinn Politiker den Bundesrat eindecken.... Trotzdem, mich freut diese humorvolle Einlage von Doris Leuthard...! Antworten


Hans J. Dresel

16.03.2010, 19:50 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich kann Frau Leuthard nur bewundern, dass sie auch bei solch banalen und nicht ins Parlament gehoerende Fragen den Humor nicht verliert und dem Fragesteller auf gekonnte rhetorische Weise eine Lektion erteilt. Bravo! Antworten



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