Panorama
Dreamliner muss umkehren
Wegen technischer Probleme hat eine Maschine des neuen Boeing-Typs 787 in den USA eine ungeplante Landung einlegen müssen. Bei dem Testflugzeug habe es an einer der beiden Düsen einen Verlust an Schubkraft gegeben, sagte ein Boeing-Sprecher am Montag.
Der Dreamliner könne zwar auch mit nur einer Düse fliegen, doch in derartigen Fällen sei eine Landung die Standardprozedur. Das Flugzeug wird nach dem Vorfall am Freitag untersucht. Die Maschine ist eine von mehreren 787, die sich derzeit einem Praxistest unterziehen müssen.
Konkurrenz für A380
Im Konkurrenzkampf mit Airbus soll die 787 vor allem mit einem geringen Spritverbrauch punkten. Zudem soll der Dreamliner leiser und für die Passagiere komfortabler sein. Erreicht werden soll das durch die Verwendung leichterer Materialien als das im Flugzeugbau derzeit dominierende Aluminium und Titan.
Die 787 soll dem Airbus A380, dem grössten Passagierflugzeug der Welt, entgegentreten. Boeing (BA 70 -1.95%) hatte sich entschieden, nicht ein Konkurrenzmodell von ähnlichen Ausmassen zu bauen, sondern setzt auf ein mittelgrosses Modell mit hoher Reichweite. Damit wird der «Dreamliner» auch zum wesentlichen Konkurrenten für den Airbus A350 XWB, der im Jahr 2013 auf den Markt kommen soll. (oku/ddp)
Erstellt: 22.02.2010, 22:21 Uhr
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