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Italienische Soldaten ertrinken mit Panzerfahrzeug
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Kältewelle in Afghanistan
Im kältesten Winter seit Jahren sind in Afghanistan nach Behördenangaben mehr als 40 Menschen erfroren. Jedes dritte oder vierte Kälteopfer war ein Kind, wie der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Ghulam Sachi Kargar, mitteilte. (sda)
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Das gepanzerte Fahrzeug der Soldaten sei in der westlichen Provinz Herat durch einen Fluss gefahren und dabei umgekippt, teilte das italienische Verteidigungsministerium am Montag mit. Die Soldaten hätten sich nicht aus dem Fahrzeug befreien können und seien gestorben. Ein vierter Soldat sei verletzt worden.
Der Unfall ereignete sich rund 20 Kilometer südwestlich von Shindand, wo die Soldaten stationiert waren. Die Soldaten waren auf dem Weg zu einer anderen Gruppe, die wegen «sehr schlechten Wetters» blockiert war, wie das Ministerium erklärte. Der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano zeigte sich in einer Erklärung tief betroffen über die Nachricht
Bereits im September waren drei italienische Soldaten bei einem Verkehrsunfall in Herat ums Leben gekommen. Derzeit sind rund 3800 italienische Soldaten in Afghanistan im Einsatz. Seit Beginn des Einsatzes vor zehn Jahren wurden 47 italienische Soldaten getötet oder starben bei Unfällen.
Autobombe in Kandahar
In der südafghanischen Stadt Kandahar ist ausserdem unweit des Wohnorts des Gouverneurs eine Autobombe explodiert. Wie die örtliche Regierung mitteilte, wurde bei der Detonation ein ziviles Gebäude zerstört. Am Schauplatz der Explosion seien auch Schüsse gefallen. Berichte über Verletzte oder Todesopfer lagen zunächst nicht vor.
(jak/AFP)
Erstellt: 20.02.2012, 11:22 Uhr
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