Drohung an Badener Schule war Missverständnis

Die Berufsschule Baden wurde nach einen Anruf grossräumig abgeriegelt. Mittlerweile hat die Polizei ihren Einsatz beendet.

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Nach dem Eingang einer telefonischen Drohung bei der Berufsschule Baden AG rückten Einsatzkräfte der Aargauer Kantonspolizei aus. Es ging laut Polizei um eine vorsorgliche Präsenz, um die Sicherheit zu garantieren. Die Beamten umstellten das Schulgelände.

Der Einsatz ist mittlerweile beendet, meldet die Kantonspolizei Aargau. Die Beamten wurden um 10.50 Uhr wegen eines verdächtigen Anrufs, der als Drohung eingestuft wurde, alarmiert.

Die Kantonspolizei nahm Kontakt mit dem Anrufer auf und befragte ihn. Dabei stellte sich heraus, dass der Anrufer missverstanden worden war. Kurz nach 14.15 Uhr rückten die Polizisten ab.

Gebäude nicht evakuiert

Es bestand keine akute Bedrohung, sagte Polizeisprecher Bernhard Graser auf Anfrage. Das Schulgebäude sei nicht evakuiert worden. Die Polizei habe jedoch die Zugänge gesichert. Im Hintergrund liefen die Ermittlungen zur anonymen telefonischen Drohung.

Vom Einsatz war nicht nur die Berufsschule, sondern das ganze Gelände betroffen. «Wir sind seit 11 Uhr hier eingesperrt», sagt ein Angestellter gegen 14 Uhr, der sich in einem Gebäude befindet. «Wir haben keine Ahnung, was hier vor sich geht, haben aber die Anweisung erhalten, uns nicht an den Fenstern aufzuhalten.» (nag/sda)

Erstellt: 15.06.2016, 16:58 Uhr

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