Panorama
«Earl» fordert erstes Todesopfer
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Die Provinz Neu-Schottland ist zurzeit am stärksten von Earl betroffen.
«Earl» hat die Ostküste der Vereinigten Staaten weitgehend verschont. Er bewegte sich weiter in Richtung Kanada und richtet dort grössere Schäden an.
An der Ostküste von Kanada ist ein 54-jähriger Mann ums Leben gekommen. Der Mann sei am Samstag in der Blinde Bay in der Provinz Neu-Schottland bei stürmischer See aus einem Boot ins Meer gestürzt, teilte die Polizei mit. Ein Angehöriger sei ins Wasser gesprungen, um den Mann zu retten. Es sei ihm aber ebensowenig gelungen wie den zu Hilfe gerufenen Rettungskräften.
210'000 Haushalte ohne Strom
Ansonsten richtete «Earl» an Kanadas Ostküste zunächst nur mittelgrosse Schäden an. Der Sturm, der am Freitag von einem Hurrikan auf einen Tropensturm herabgestuft worden war, entwurzelte allerdings zahlreiche Bäume. Dies führte in 210'000 Haushalten in Neu-Schottland zu Stromausfällen.
Die USA ist weniger stark betroffen: Auf einer vor North Carolina gelagerten Inselkette kam es zwar zu Überflutungen und Stromausfällen, das Zentrum des Sturms blieb aber über dem offenen Meer. In Massachusetts wurden vereinzelt Stromausfälle und Überschwemmungen gemeldet, Verletzte gab es nicht. Fluggesellschaften hatten zuvor Flüge nach Neuengland gestrichen, die Bahnverbindung zwischen New York und Bosten wurde vorübergehend eingestellt.
Für Kanada besteht trotz erstem Todesopfer Hoffnung: Stürme schwächen sich im Allgemeinen über den kälteren Gewässern zwischen Maine und Kanada weiter ab. (mrs/afp/dapd/)
Erstellt: 05.09.2010, 08:29 Uhr




