Ein Zweitklassfahrer fordert die SBB erstklassig heraus
Aktualisiert am 30.03.2009 113 Kommentare
Büssen Zweitklassfahrer gleich wie Schwarzfahrer: Zivilkontrolleur der SBB. (Bild: Keystone)
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Das BAV fordert nun eine Änderung des Bussensystems. Gegenüber Radio DRS sagte BAV-Sprecher Gregor Saladin am Montag, dass die Tarife der Transportunternehmen - also auch der SBB - nach Verschulden differenziert werden müssten. Ein Schwarzfahrer müsse anders gebüsst werden als beispielsweise ein Passagier mit einem Ticket in der falschen Klasse.
Der Passagier hatte die Höhe der Zuschlags von 80 Franken kritisiert, den er hatte zahlen müssen. Diese ist gleich hoch, wie wenn er ganz ohne Billett unterwegs gewesen wäre.
SBB unzufrieden
Die SBB ist mit dem Entscheid des BAV jedoch nicht einverstanden. Sie will vorerst an ihrer Praxis festhalten und von Fahrgästen, die ohne gültiges Billett in der 1. Klasse reisen, einen entsprechenden Zuschlag verlangen, wie Sprecher Roland Binz auf Anfrage sagte.
Die SBB berufen sich dabei auf das Transportgesetz und den Tarif des öffentlichen Verkehrs. Der Entscheid des BAV sei nicht rechtskräftig, da die SBB den Entscheid voraussichtlich durch das Bundesverwaltungsgericht beurteilen lassen werde, sagte Binz weiter.
Gleichzeitig prüfe man innerhalb des Verbands öffentlicher Verkehr, ob unterschiedliche Zuschläge für Reisende ohne Billett und für solche mit einem Billett für die falsche Klasse möglich seien. In beiden Fällen deckten die Zuschläge aber nicht die Kosten, die die Reisenden verursachten. (sam/sda)
Erstellt: 30.03.2009, 09:43 Uhr
113 KOMMENTARE
eine frage: mir ist es mehrmals passiert in der 2. Klasse fahren zu muessen (sitzend und stehend) weil es kein platz in der 1. klasse gab. Bekomme ich auch eine busse von der sbb bezahlt? oder geht das "recht" nur in eine richtung und die sbb muessen ja nur eins: kassieren.
Alle sprechen nur von den Schwarzfahrern, die gewiss ein Schaden sind. Niemand spricht von Leuten, die es unabsichtlich und aus verschiedenen Gründen nicht immer checken. Sie werden behandelt wie Kriminelle. Die Kontrollen sind manchmal unwürdig. Absurd ist auch die Sicht, dass Zuschläge kostendeckend sein müssen! Weshalb nicht endlich Schranken zum Bahnsteig?
Heute wurde ich von einem Bus-Fahrer angeschnauzt, weil ich am Apparat ein Billet für meine alte Mutter löst, die bereits in dem vor dem Rotlicht wartenden Bus eingestiegen war. Die Antwort vom subventionerten Betreiber am Telefon lautat: "Ihre alte Mutter uns Sie müssen halt einfach 7 Minuten auf den nächsten Bus warten!". Sind wir Kunden oder auf den nächsten Bus wartende?
Ich fahre täglich von St. Gallen nach Zürich. Seit 3 Jahren leiste ich mir ein GA 1. Klasse, zahle dafür Fr. 4850 pro Jahr. Früher hatte ich abens ab und zu Stehplatz in der 2. Klasse. Egal welche Sprache man spricht, eine 1 oder eine 2 sind immer gleich. Heute ist es nicht mehr wie vor 30 Jahren, dass die 1. Klasse leer ist, wenn ich abens nicht pünktlich bin, habe ich Stehplatz trotz 1 Klasse GA
Ich leiste mir seit 3 Jahren ein GA 1. Klasse, fahre jeden Tag von St. Gallen nach Zürich und retour. Wenn ich abends nicht frühzeitig auf dem Bahnhof bin, gibt es ab und zu auch in der 1. Klasse keine freien Sitzplätze mehr. Bis vor 3 Jahren hatte ich auch "nur" ein 2. Klass-GA und musste häufig stehen. Es fehlt noch, dass ich mit dem 1. Kass Abo stehe und 2Klässer in der 1. Klasse hocken.
Kein wenn und aber, wir sind auf dem besten Weg hin zur Ellbogengesellschaft. .
Ob im Zuge, im Flugzeug oder bei den Wohnungen, es ist überall das Gleiche. Für mehr Platz und Komfort bezahle ich mehr (in der 1. Klasse der SBB immerhin 40%). Ich leiste mir dies bewusst, dafür arbeite ich aber auch weitaus mehr als der Durchschnitt. Als ich mir all dies noch nicht leisten konnte, war es für mich Ansporn, nicht Missgunst, dies irgendwann zu erreichen.
"Bussen" darf in einem Rechtsstaat nur der Staat einseitig diktieren! Privat(isiert)e Verkehrsbetriebe duerfen nur (Zuschlags)taxen erheben. Diese muessen einheitlich sein um ohne hoheitliche Anmassungen (Untersuchung der ohne vollgueltige Ausweise geprellten Grundtaxen) praktikabel zu bleiben. Es steht den SBB frei, teure Bereiche wieder umfassend oder wenigstens vermehrt zu kontrollieren!
Lösung: S-Bahn 1. Klasse aufheben, bei den Rauchern gings ja auch. Restliches Netz: 1. Klasse besser anschreiben, Differnzierung und Tarif wie im Verkehr Halteverbot/Parkverbot: Halteverbot = kein Billett , Parkverbot = falsches Billett,Stehplatz in der falschen Klasse ist maximal Wegweisung. Dafür Bussen für Leute die sich breit machen und mit Ihrem Gepäck Plätze reservieren, das ist die Ursache.
1.Klasse Abteile in S-Bahnen gehören abgeschafft,man ist nur kurze Zeit unterwegs.Bei der VBZ im Tram gibt es das ja auch nicht..Stehplätze sind aber zu vermeiden,denn es ist wohl besser wenn man einigermassen erholt und frisch am Arbeisplatz erscheint.Das Bezahlen mit dem Handy wäre einfacher,insbesondere dann,wenn es Alarm schlägt,oder den Betrag abbucht,wenn man den Nachtzuschlag vergisst.
das Ei des Kolumbus: NUR NOCH EINE WAGENKLASSE BEI ZÜGEN MIT SELBSTKONTROLLE! Gibt mehr Platz für alle bei kurzen Fahrten und das Bussenproblem ist sehr einfach gelöst.
Ich würde lieber 68 Milliarden Steuern dafür verwenden die ganze Schweiz frei ÖV fahren zu lassen, als eine Bank zu retten.. Steuern muss ich sowieso Zahlen, zur Arbeit fahren auch, Vermögen hab ich keins...
simpel: stellt wieder alle schaffner ein - arbeitsplätze sind gerade jetzt wichtig und schwarzfahren geht auch nicht mehr - die sbb soll nicht jammern und wieder arbeitsplätze schaffen (wir bezahlen dann halt wieder etwas mehr fürs billet, was solls)
Es gibt da wohl Unterschiede ob ich mit 2.Klasse-Ticket in der 1. Klasse fahre oder ob ich gar kein Ticket habe!! Genauso wie es Unterschiede gibt, mit einer Schulklasse in der 2. Klasse nach Bern zu fahren und in der 1. Klasse zu einem Geschäftstermin!!! Bitte meine Damen und Herren. Ich lese Ihre Kommentare und kann nur den Kopf schütteln!
Früher gab es Kondukteure im Zug, die auch Billette verkauften. Seit Selbstkontrolle (R-/S-Bahn) ist dies nicht mehr der Fall. Auf diesen eh unkomoftablen Strecke sind somit auch 1.-Klass-Abteile eigentlich überflüssig. Viele Probleme würden sich einer Abschaffung der ersten Klasse auf Regional- und S-Bahnstrecken erübrigen. Das sind auch keine langen Strecken, wo jemand in Ruhe Zeitung lesen will
Liebe Schweizer, habt ihr keine anderen Probleme? Ach herrjemine.. Edel geht die Welt zu Grunde.
Es ist unglaublich wie viele Leute scheinbar mit geschlossenen Augen durch die Gegend laufen. Orientiert ihr euch nicht wenn ihr einen Raum betretet? Ihr habt euch doch beim Kauf des Tickets Gedanken darüber gemacht ob ihr 1. oder 2. Klasse fahren wollt (wenn ihr eins gekauft habt....;-). Und beim einsteigen schon alles vergessen? Am besten einfach einmal mehr umschauen, und dann absitzen.
Jetzt weiss ich warum es zwei Klassen gibt. In der ersten Klasse sitzen die ehrlichen, gutriechenden, intelligenten Personen. In der zweiten die Betrüger, Trickdiebe, Stinker und andere Asoziale. Uns geht es eindeutig noch immer viel zu gut.
@Andrea Teuscher. Ich zum Beispiel sitze viel lieber in der frischen, lebhaften2ten Klasse und nicht neben nach Parfüm stinkenden Schaufensterpuppen. Merken Sie jetzt vielleicht, dass Sie hier erstens einen kompletten Blödsinn erzählen welcher zweitens, rein nichts mit der Thematik zu tun hat?
Um himmelswillen. Hier wird ja auf so hohem Nievau geklagt. Wir sollten froh sein, dass wir die SBB haben und nicht in Deutschland sind und mit einer DB abgestraft sind. Versucht einmal werktags vom ZHB nach Hamburg mit der Deutschen Bahn über eine Nichthauptverkehrsstrecke zu kommen. Nur noch besser als die SBB kommt meiner Meinung nach nur die Japanische Bahn, dann die SBB dann lange nichts mehr
Reales Beispiel: Ich bezahle 3000 FR für ein GA und weil ich mal mit dem Nachtzug (S-Bahn) auf den Flughafen muss und mit zwei schweren Koffern nicht auch noch alleine den Zug aufhalten konnte und 5 FR Nachtzugschlag zahlen konnte werde ich behandelt wie ein Schwarzfahrer. Das kann ja wohl nicht sein! Zuschläge sind ok, aber Abzockerei definitiv nicht.
ich fahre lieber mit dem auto, egal wohin.. jahrelang war ich fast täglich mit dem zug unterwegs, hatte fast nie einen platz zum sitzen, bekam im sommer kaum luft und meistens stinkte es! und das alles für einen viel zu teuren preis; preis/leistung ist für mich einfach nur schlecht.
Ich frage mich was eigentlich mit den Touristen/Geschäftsleuten passiert die zwischen Zürich Flughafen und Zürich (oder wohin auch immer) sich mit einem 2. Klasse Ticket in die 1. Klasse setzen? Werden die auch so "freundlich" empfangen (ich würde ja gleich wieder umdrehen!)? Ich kann mich jedenfals an kaum ein Land erinnern in dem S-Bahnen und andere Nahverkehrszüge verschiedene Klassen haben...
Herr Schneeberger, dank Cumulus und Supercard kein Problem: für 10'000 Punkte darf man ein Mal klauen. Wäre doch eine Idee.
In der S-Bahn können Sie sich leicht in die 1. Klasse verirren, wenn Sie nicht aufmerksam auf die extrem dezente Kennzeichnung dieser Klasse achten. Im Innern des Abteils erkennt nur noch der gewiefte Pendler den Unterschied. Die Sitze und Platzverhältnisse rechtfertigen den Aufschlag gar nicht. Die erste Klasse könnte man abschaffen und alle Abteile etwas grosszügiger gestalten.
Mit dem Kauf eines Fahrausweises in der 2. Klasse, habe ICH gewählt in der 2. Klasse zu fahren. Was sonst. Ein Klassenwechsel kann, wenn gewünscht, im Zug (Fernverkehr) Nachgelöst werden.
Ich entschuldige mich bei allen Lesern, welche mit meinem Kommentar nicht einverstanden waren. Da habe ich wohl nicht weit genug gedacht. Ich streue Asche auf mein Haupt. Einzige Entschuldigung: Ich habe das gelbe Ding wohl nie fertig gelesen.
Kleinkarierter Saftladen! Wegen Verspätung bekomm ich kein Geld retour. Oder bei irrtümlich gelösten Tickets gibt es grossen Aufwand für mich. Kundenunfreundlicher Dienst. Beschränkte Bahnpolizei. So kommt mir diese Ticketgeschichte vor. SBB verhält sich wie gewisse Kommentare. Gut um den Zeitgeist zu analysieren.
Wenn er den Kontrolleur verprügelt hätte und dafür vor Gericht verurteilt worden wäre, hätte er die Busse wahrscheinlich nur auf Bewährung aufgebrummt bekommen und wäre wohl noch für sein Bedauern der Tat noch vom Richter gelobt worden.
Wer das doppelte für die erste Klasse bezahlt, hat auch das recht, ungestört von den Passagieren 2. Klasse zu sitzen. Ich rege mich masslos auf über die Lärmenden, pöbelnden und zteils stinkenden 2. Klässler. Ist das so schwer zu verstehen. Ich bezahle 100 Stutz und erwarte dafür etwas Leistung. Wer nur 50.- bezahlt kann ja wohl die die gleiche Leistung verlangen. Oder?
Da ein gültiges Billett für die Strecke A nach B vorhanden war, kann auch kein volles Bussgeld, welches ja nicht zulässig wäre, einkassiert werden. Zumindest müsste der Preis für das 2 Kl. Billett abgezogen werden. Andernfalls hätte die SBB für eine Dienstleistung kassiert, die sie nicht erbracht hat und wäre ebenfalls in betrügerischer Absicht vorgegangen.
Ein Tipp an die SBB: Schreibt doch die 1. Klasse so deutlich an, dass dies auch ersichtlich ist. Zum Beispiel sind die gelben Streifen aussen am Wagen kaum wahrnehmbar und innen ist in den S-Bahnwagen vor lauter Reklame das 1. Klasse-Schild nicht zu sehen. Und dann wäre es langsam Zeit, wieder einen Komfort zu bieten, der den Aufschlag von 60 % auch rechtfertigt.
Die SBB sollte noch ein 3Klass-Billett anbieten: Für Stehplätze. Vor 40 Jahren war es selbstverständlich, dass man in der 1. Klasse sitzen durfte, wenn keine 2. Klass Plätze mehr frei waren und keinem 1.Klass-Zahler ein Platz weggenommehn wurde. Da galt halt noch Pellmonts "Der Kluge reist im Zuge". Variante: Bei Überangebot bei der 1. und zuwenig Plätzen in der 2. Klasse anderer Wagenmix wählen
SBB 1. oder 2. Klasse - VIEL zu teuer !!! Fr. 160 fuer ein Zueri - Genf 2. Klasse das gleiche Geld fliegt einen bis nach z.B: Istanbul oder Lissabon (und je nach Airline gibts noch Getraenke & Essen dazu) dies in modernsten Airbus oder Boeings ! die SBB sind ein ueberteuerter Betrieb !
Wer sich bewusst in das falsche Abteil setzt, begeht vorsätzlich Betrug und muss bestraft werden. Leider kommt es immer mehr vor, dass es Menschen gibt, welche ohne die Wimper zu zucken Kosten verursachen, aber nicht dafür bezahlen wollen. Schuld ist immer jemand anderer. Warum aber Richter solches unterstützen ist mir schleierhaft.
Da ich nicht oft Zug fahre, ist mir dasselbe passiert: die 2.Kl. war voll, also setzte ich mich in die 1.Kl. Der Kontrolleur war in Sichtweite und ich hatte das Portemonnai schon in der Hand, um die Diff. zur 1.Kl. zu bezahlen, plus den Zuschlag, wie früher, als SBB noch kundenfreundlich war. Stattdessen durfte ich 80 CHF bezahlen und wurde behandelt wie ein Verbrecher. Nun fahre ich kein Zug mehr
Diese "Verfügung" des BAV könnte auch für den ZVV relevant werden. Das BAV verlangt "NUR" eine Differenzierung zwischen Total-Schwarzfahrer/Innen und den Grau-FahrerInnen. Gegen eine solche Fein-Regulierung ist doch nichts einzuwenden, oder?
Mir ist ähnliches letzten Samstag passiert. Ich bin fälschlicherw. in der 1. Kl. abgesessen,auf dem 1. Sitz ohne gross zu überlegen, da ich ein wichtiges Email am verfassen war. Wusste nicht, dass es Wagons gibt, die oben 2. Kl. und unten 1. Kl. haben! In der Hektik beim Einsteigen, hatte ich nur die Anschrift der 2. Kl. gesehen. Habe Busse über Fr. 80 erhalten, trotz gültiger Fahrausweis! Unfair!
Warum sperrt man nicht einfach die Wagenübergänge zwischen den 1. Klasse- und 2. Klasswewagen ab? Und an den Bahnhöfen kontrollieren ein paar Bahnangestellte vor den Wagen die zusteigenden Fahrgäste auf Ihr entsprechendes Ticket (1. oder 2. Klasse)
In dieser Diskussion wird ein bedenklicher gesellschaftlicher Trend sichtbar. Leute mit mehr Geld denken zunehmend, sie hätten Anspruch auf ein besseres Leben bzw. hier: bessere Plätze. So läuft das aber nicht: wer für eine öffentliche Leistung mehr bezahlen kann, soll mehr einfach bezahlen und fertig. Die Billet-Kosten sollten je nach Einkommen und Vermögen abgestuft sein.
Als die Züge auf Sekunde genau fuhren. In jedem Wagen es 2 WC hatte. Einen Sitzplatz ob morgens, abends 1. oder 2. Klasse frei war. einen Raucher und Nichtraucherabteil. Der Kondukteur in jedem Zug freundlich oder unfreundlich für Ruhe, Ordnung & Sicherheit sorgte.Einen beheizten Wartesaal inkl. WC auf jedem Bahnhof. Schalterdienst bis ca. 21.00 h. Und der Chef nicht ein Abzocker war!Und heute?
Es ist doch alles eine Frage der Verhältnismässigkeit. Ich finde, die ÖV verhalten sich teilweise wirklich absolut indiskutabel kleinlich. Wenn man dagegen hält, dass Gewaltverbrecher z.Teil mit zur Bewährung ausgesetzten Geldstrafen davonkommen, steht das doch in keiner Relation. Ich habe schon gesehen, wie eine steinalte Frau echt schikaniert wurde. Da schüttelt man einfach den Kopf.
Als ich in den 80er Jahren täglich zum Gymmy fuhr, von St. Gallen nach Zürich (morgens um 7), kam es regelmässig vor dass der Kontroleur per Lautsprecher, die überzähligen Personen der 2 Klasse in die 1 Klasse holte um so die Sicherheit der Personen zu erhöhen. Da ich jetzt im Ausland lebe und kaum noch in die Schweiz farhe, weiss ich nicht ob dass noch heute geht, aber vernüftig wäre es oder?
Der ganze Aufwand für den Betrieb der Ersten Klasse wird durch die Erst-Klass-Fahrer nicht gedeckt. Die Zweit-Klass-Fahrer sowie die Nicht-Fahrer zahlen kräftig mit bzw. subventionieren die Erste Klasse. Da könnte man ruhig einmal etwas kulanter sein, v.a. in Stosszeiten.
Das gleiche Problem stellt sich bei Städtischen Verkehrsbetrieben. Dort werden Billete nach schwer verständlichen Zonenplänen verlangt, die kaum verstanden werden. So löste meine ausländ. Frau kürzlich nur 1 Billet für 1 Zone - wenn zwei nötig gewesen wären. Dennoch wurde sie wegen fahrens ohne gültigen Fahrschein voll mit 100.- gebüsst - das Billet war aber gültig - lediglich für zu kurz.
@ Ueli Mäder: Wenns in der Zweiten Klasse keine freien Sitzplätze mehr hat, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als halt zu stehen. Wir bezahlen für den Transport (in der entsprechenden Klasse) und nicht für einen uns zugesicherten Sitzplatz - so lästig das gelegentlich auch sein mag. Ich hatte letzthin einen Stehplatz von Bellinzona nach Arth-Goldau...
@Berner: Es geht nicht um Schutz von Vandalismus. Der Hintergrund meiner Aussage hat einen tieferen Sinn. zB. Warum gibt es -und warum entsteht Vandalismus? Ein Problem das die Menschheitsgeschichte schon längstens kennt -und dennoch bist dato nicht gelöst hat. Und noch etwas - Klassen diskriminieren! Und Diskriminierungen können halt einfach auch provozieren -ein Teufelskreis.
Um dieses und ähnliche Bahnprobleme sinnvoll zu lösen,müsste der Einsatz der altbewährter SBB-Kondukteure auf allen Strecken wieder gewährleistet werden,wie dies im Ausland üblich ist.Diese Massnahme würde sich sicher bezahlt machen und wäre zudem ein sozialpolitischer Beitrag zur Krisenbewältigung.Einmal nicht Stellen abbauen,sondern ausbauen und zusätzlich effizentere Kontrollen gewährleisten!
Dass es so schwierig ist, zu verstehen, dass man ein Billett haben muss etc. Einfachste Sachen werden nicht verstanden. Dass es einem eins putzt, wenn man auf eine Stromleitung uriniert. Und das im Bildungsland Schweiz. Diese Selbstgerechtigkeit verschlägt einem manchmal den Appetit. Und wenn es ein Missverständnis gibt: C'est le ton qui fait la musique. Bei mir hat's immer so funktioniert.
Kein Billet für die entsprechende Klasse ist kein Billet. Ist das SO schwer zu verstehen ? Und ob nun jemand vorsätzlich oder fahrlässig im Erstklass-Abteil gelandet ist, ist nicht von Belang. Können Ladendiebe künftig einen Bussen-Rabatt verlangen, wenn sie nebenbei auch noch etwas tatsächlich bezahlt haben ?
Im Bericht kann ich nicht erkennen, ob es sich um einen Zug mit Selbstkontrolle handelte oder nicht. Das ist jedoch entscheidend. Es müsste den SBB möglich sein, solche "Fälle" kulanter zu behandeln. Schliesslich ist es ein Unterschied, ob man täglich oder ein Mal im Jahr mit den SBB reist. Aber die Züge sind ja so voll, dass die SBB gar nicht auf Kunden angewiesen zu sein scheint...
Ist wie wenn ich im Supermarkt die teuern Ökotomaten auf die Waage lege und die Taste für die billigen Gewächshaustomaten drücke. Leistungen zu beziehen ohne den gültigen Tarif dafür zu bezahlen ist Diebstahl und gehört geahndet. Ausserdem gibt es kein Grundrecht auf einen Sitzplatz. Wer schon mal in New York oder London unterwegs war kennt das Bild von pikfein angezogenen "Stehern".
ich bin schon auch für 80fr Busse (oder mindestens für 60.-) ABER: wann hat die SBB es fertiggebracht, 1 Woche ohne irgendein Chaos zu fahren (letzte Woche z.B. Dietikon). Was zahlen sie den Pendlern dafür? Wenn solches Zeug ist, sitze ich immer in die 1. Klasse. Die 2. Klasse ist dann restlos überfüllt.
Ich habe ein GA 1.Kl und erhebe damit den Anspruch immer und überall 1.Kl fahren zu können wo vorhanden. Für diese Dienstleistung zahle ich. Wer sich mit /ohne 2.Kl.Billet in die 1.Klasse setzt,ob bewusst oder unbe-wusst (letzteres ist fast nicht möglich wer die Augen offen hat) aus was für Gründen auch immer, zahlt eine Busse und zwar in einer Höhe die eine Wiederholung sehr unattraktiv macht.
Menschen die hier fordern, es gelte die volle Busse zu bezahlen, müssen eindeutig Erstklassfahrer sein. Haben wohl Angst um ihr sicher geglaubtes Sitzplätzchen im Zug. Diese Gier und Intoleranz wird sich vermutlich durch ihr ganzes Leben ziehen und schon manchem Mitmenschen das Leben schwer gemacht haben. Ich fordere die Abschaffung der 2-ten Klasse! Schluss mit Klassengesellschaften!
Ich bin mal abends im Zug eingeschlafen und wie der Zufall es so wollte, haben mich Kontrolleure geweckt und mich nach meinem Billett gefragt. Ich bin am Morgen von Neuenhof nach Zürich gefahren und abends wieder nach Hause. Mein Billett war Neuenhof-Zürich retour. Ich musste 80 Fr. Busse bezahlen und wurde wie der allerletzte Dreck behandelt. Seither bin ich nie mehr Zug gefahren!!!!
De jure wirds wohl schwierig für diverse Transportunternehmen.
Wo darf ich mich als 2. Klassefahrer hinsetzen, wenn die 2. Klasse besetzt. Muss ich stehen (in der 2. Klasse) oder darf ich mich in der 1. Klasse hinsetzen? Warum muss ich dann einen Zuschlag für die 1. Klasse bezahlen? Es kann doch nicht das Problem des Gastes sein, wenn er keinen Sitzplatz findet. Die SBB hat für genügend Platz zu sorgen.
Man sollte die Busse von 80.- auf 150.- anheben! Und wenn einer ein falsches Ticket hat das gültig ist aber nicht in dieser Klasse, die Differenz verlangen zwischen diesem Ticket und den 150.- Auch sollten zum teil die Kontrolleure mehr XMV (xunge Mönsche Verstand) an den Tag legen, man merkt schnell einem Fahrgast an ob er dies mehrmals versucht oder es ein einzelfall ist. Nochmal XMV!
Entscheidend sollte sein, ob ein Zug begleitet ist - oder ob es sich um eine Reise mit Selbstkontrolle handelt. Im ersteren Fall kann kein versuchter Betrug vermutet werden, da der Reisende weiss, dass er kontrolliert wird. Aufschlag wird fällig. Im zweiten Fall - also einer Reise mit Selbstkontrolle - sieht die Sache anders aus. Hier wurde eindeutig der Betrug versucht. Happige Busse wird fällig
Warum kann man in den Regionalzügen nicht einfach den Klassenwechsel bezahlen? In den Schnellzügen geht das auch.
Der Typ ist kein gewiefter Homo Oec. wie einige vermuten. Denn, warum sollte er ein 2te Klassen-Billet kaufen und sich dann in die 1. Klasse setzen? Ob mit dem falschen Ticket oder ohne ist einerlei. Ausser, dass der Fahrgast Geld für nichts ausgegeben hat und zusätzlich eine Busse kassiert. Von meinem Rechtsempfinden aus, sollte eine Staffelung der Bussenhöhe ernsthaft in Betracht gezogen werden.
Super.. wenn ich ein 1/2 Tax Abo habe... kann ich dann geltend machen, nur die halbe Busse zahlen zu müssen?
Gäbe es eine Bussenabstufung sähe die Zukunft so aus: Ich kauf ein 2. Klasse Abo, sitz aber immer in der 1. Klasse. Kommt dann gelegentlich mal eine Kontrolle, bezahl ich einfach den Zuschlag. Ist bestimmt billiger als ein 1. Klasse Abo.
Das ist vieleicht nur korekte fahrkarten hinterziehung !!! oder doch Betrug ? wer kann das wissen
Die SBB wandelt sich zunehmend vom Dienstleistungsunternehmen zum Beamtenapparat. Der Kluge fährt bald nicht mehr im Zuge. Defekte, Verspätungen, nicht eingehaltene Anschlüsse, usw. Konsequenterweise müsste die SBB für die nicht erbrachten Leistungen auch Bussen zahlen wie der Passagier der zuwenig bezahlt.
Es ist angezeigt, dass sich die SBB mit dem Gerichtsentscheid nicht zufrieden gibt. Der Schlaumeierei (2. Klasse bezahlen - 1. Klasse fahren) soll endlich Einhalt geboten werden. Kommt der Kondukteur nicht, fährt der Passagier mit dem 2.Klasse Billett in der 1. Klasse (was gang und gäbe war) mit erhobenen Haupt an sein (Fahr)Ziel. Darum: Wer 1. Klasse fährt, soll 1. Klasse bezahlen!
Vielleicht könnten Sie sich für einmal darauf einigen, ob "SBB" ein Mehrzahl- oder Einzahlbegriff ist, wobei natürlich nur die Mehrzahl korrekt ist ("die SBB sind...") Neu ist, dass es bei Ihnen mal so, mal so geht. Offensichtlich wollen Sie es allen recht machen.
Ich löse zukünftig anstelle eines 1. Klasseabos eines der zweiten Klasse und setze mich frech in die 1. Klasse. Bei den wenigen Kontrollen im Jahr (ca. 4 - 6) verlange ich einfach Klassenwechsel. So spare ich ca. Fr. 600.--/jährlich. Toll nicht wahr.
Wenn ich mich in die 1. Klasse setze und eine gültige Autobahnvignette plus einen Kinogutschein dabei habe - kriege ich dann noch Geld raus?
Weshalb brauchen wir überhaupt verschiedene Klassen? Soll es der Ausdruck des Wertesystems sein, der Ungleichheit. Eine Einheitsklasse genügt. Es gibt ja auch nur eine Menschheit. Es ist Zeit diese Standesdünkel aufzuheben.
Was soll die Diskussion? Jedem ist klar was passiert, und wenn er es trotzdem tut ist er doch selber schuld! Wie wär's zudem mit einem Entsorgungszuschlag für all diejenigen, die ihre Schweinereien und ihre Gratiszeitungen einfach liegen lassen?
Ich kann mich dem Kommentar von Rolf Berner nur anschliessen. Wer eine Leistung benutzt die er nicht bezahlt hat, soll dafür Strafe zahlen. Wie meinen Sie würde die 1.Klasse aussehen, wenn es anders wäre ? Genau, gleich überfüllt wie die 2.Klasse und wer leidet darunter ? Die Passagiere die korrekt ca. 40 % mehr Fahrpreis bezahlt haben, damit Sie eben bequemer reisen können.
Mit gültigem Bilett einen Aufpreis zahlen plus Fr.5.-, das wäre richtig! Aber beim Staat meint jeder drittklassige Heini er wüsste es besser! Gut kämpfen noch ein paar gegen den Moloch Staat.
wenn ich schwarz fahre, dann immer grad 1. klasse, weil viel teurer wirds dann nicht mehr. darum und das müsste halt auch dieser herr wissen, entweder 1. klasse ohne billett oder 2. mit oder auch 1. mit, aber sicher nichts anderes.
Ich bin einst, weil die 2. Klasse übervoll war, mit einer Freunding in die 1. Klasse gewechselt, damit wir das Ein- und Aussteigen nicht behindern. Prompt kam da eine Kontrolle und wir haben je 80 Fr. bezahlt. Also habei ich der SBB einen Brief geschrieben. Daraufhin haben sie die Busse auf 120 Fr. ERHÖHT!, weil ich im selben Jahr schon mal gebüsst wurde (ebenfalls unwissend was Falsches gemacht)
Die clevern BAV-Beamten haben betreffend der verschuldens-abhängigen Busse nicht weit voraus gedacht: Wenn die SBB für 2.Klassfahrer in der 1.Klasse nur noch einen geringen Aufpreis verlangen dürften, würden viele Passagiere nur noch 2. Klasse kaufen und die 1. Klasse überfüllen. Gelegentlich müsste man dann schuldbewusst "ah, sorry, falsche Klasse erwischt" säuseln und ein paar Fr. bezahlen.
Was ich vermisse, ist pragmatisch wirtschaftliches, kundenorientiertes Denken. Sich auf Gesetze berufen, ist ein PR-Fiasko. Entschuldigung. Natürlich ist es schwierig, den Gewohnheitsschwarzfahrer anders zu behandeln als jemand, der aus Versehen ein falsches Billet hat. Aber dafür gibt es doch Computer, die sich das "Sündenregister" eines Kunden(!) merken können.
Eigentlich sollten die SBB den Mund nicht so voll nehmen. Was da an erster Klasse angeboten wird, ist bestenfalls den Preis der zweiten Klasse wert. Bin gestern mit einem ICE der DB erster Klasse gefahren. Dagegen ist der Service und die Ausstattung der ersten Klasse der SBB geradezu jämmerlich. Für die Hochpreisinsel Schweiz dürfte es bei der SBB ganz klar deutlich mehr sein!
Der Mann soll einfach seine Busse bezahlen. Wenn wir hier anfangen, immer noch mehr Sonderfälle gesetzlich auszureizen, hört die Klagerei nie mehr auf.
Der Mann will doch nichts anderes als mit irgendeinem läppischen Vorwand seine Viertelstunde mediale Aufmerksamkeit (A. Warhol) kassieren. Und leider gelingt ihm dies auch.
Bund und Kantone sind nicht Privatwirtschaft, die funktionieren anders. Kontrollen sind in Regionalzügen die Regel, seit es kein Begleitpersonal mehr gibt.
Soll doch das spuerschlaue BAV gleich einen konkreten Vorschlag machen, wie nach "Verschulden differenziert" gebüsst werden soll? Der versierte Schwarzfahrer wird sich dann nämlich immer das günstigste Verschulden aussuchen: z.B. "in bin bei der letzten Station eingestiegen und steige bei der nächsten aus", Schwarzfahren kostet dann parktisch nix mehr, weil minimales Verschulden vorliegt.
@Scheidegger: also nach ihnen brauchts keine kontrollen oder kameras.dann könnten sie offenbar erste klasse fahren mit 2.kl.billet,vandalismus betreibern oder passagiere ausnehmen.wer erste klasse fahren will soll das bezahlen.wer 1.klasse fliegen will ebenso,wer ein luxusauto will auch.so ist das.und es braucht mehr kameras weil es immer mehr vadalen gibt.wollen sie diese schützen?
Der Typ hat sich ganz bewusst und vorsätzlich in die 1. Klasse gesetzt, im Wissen, dass er dafür keine Billett besass. Auch in der Hoffnung, dass ihn keine Kontrolle belästigen würde. Die Busse ist daher ganz klar berechtigt. Wenn wir solche vorsätzlichen Verstösse noch schützen, können wir gleich aufhören mit Gesetzen und Kontrollen .
@ Beat Keller, Dies ist heute noch möglich, vorausgesetzt - und dies war hier nicht der fall - man befindet sich in einem zug mit zugbegleiter und nicht in einem zug mit selbstkontrolle. bei nicht vorhandensein eines billets bei selbstkontrolle riskiert man eben diesen aufschlag, sonst einfach im zug 28.- (?) für tages-klassen-aufschlag und ggf. je nach kulanz noch 5.- für umtriebe bezahlen.
Wenn ich mich nicht irre, heisst es auf den gelben Schildern im Zug jeweils " Reisende ohne GÜLTIGEN Fahrausweis bla bla......". Ein 2. Klasse Billet ist in der 1. Klasse nun mal nicht gültig....es ist für die 2. Klasse. Punkt. Verstehe dieses Theater nicht....ist seit Jahrzehnten so (in unbegleiteten Zügen). Dort wo es noch ein Kondukteur hat, kann man einen Klassenwechsel kaufen.
Dies ist wie jeder ein fahrgast und es wäre schön ihn als Gast zu behandeln, sprich ihn darauf aufmerksam zu machen und er das Abteil wechselt oder den Aufpreis zahlt.Höflich.Das ist dienst am Kunden....
@Stefan Jost. Der Passagier war kein Schwarzfahrer sondern, wie man ihn in Transportunternehmungen auch nennt, ein Graufahrer. Er hatte ein Ticket, aber ein falsches. Daher ist der Entscheid des BAV vollkommen richtig. Das wissen auch die SBB. Eine Änderung der Praxis wäre schnell durchgeführt und liegt im Ermessen der SBB. Was hier der VöV mitplaudern soll, muss mir mal einer erklären.
Interessant ist, dass mit meinem GA 2. Klasse problemlos in der 1. Klasse einen Klassenwechsel kaufen kann - ohne Busse. Warum ist das für Passagiere (Gäste!) mit einem gültigen Billet 2. Klasse nicht auch möglich?
Wenn man wie ich kürzlich wg. 30 Rappen Differenz wie ein Vorsatztäter behandelt wird, weil man irrtümlich mit dem Kurzstreckenticket (CHF 2.50) nach nur sechs Minuten aus dem Kurzstreckengebiet heraus ist, statt Halbtax CHF 2.80 zu zahlen, kann man den Schwenk nur begrüssen. Hatte CHF150 Monatsabo und Mehrfahrtenbillette f.CHF90 dabei. Antwort auf die Beschwerde: "Evtl. machen Sie das ja öfter!"
Ich sehe es eher als Anzahlung auf die Strafe von 80FR, alles andere ist miese Geldmacherei seitens der SBB.
ich staune schon....habe mir ein Ticket für die Fahrt von ZH nach Basel-Flughafen am Schalter gelöst (2. Klasse) und der Mitarbeiter meinte, wenn die 2. Klasse besetzt, kann ich mich getrost in die 1.Klasse setzen und dann den "Klassenaufschlag" (dies geht ja bereits am Automaten) beim Schaffner lösen---mmm. bekomme ich dann keine Busse (habe ja ein Ticket).
Da muss man von Fall zu Fall differenzieren. Wenn ein Fahrgast ein 2. Klasse Ticket hat und die 2. Klasse ist voll, dann sollte man einfach den 1.Klassezuschlag bezahlen müssen. Wenn einer jedoch in einem Zug mit selbstkontrolle welcher in der 2. Klasse genügend sitzplätze hat, finde ich die Strafe gerechtfertigt.
«Der Passagier hatte die Höhe der Zuschlags von 80 Franken kritisiert, den er hatte zahlen müssen. Diese ist gleich hoch, wie wenn er ganz ohne Billett unterwegs gewesen wäre.» Es ist mir schleierhaft, wie sich ein solcher Satz an allen Korrekturlesern vorbei aufs Internet schleichen kann...
@ Beat Keller: Das ist auch so. In Interregio und Intercity-Zügen kann der Klassenwechsel gleich im Zug ohne Aufpreis gelöst werden. Aber in Selbstkontrolle-Zügen nicht. Zudem klebt in diesen Zügen an jedem zweiten Fenster der Hinweis, dass ohne gültiges Billet (explizite Warnung, dass auch 1. Klasse-Passagiere mit 2. Klasse-Billet so geahndet werden) einen Zuschlag von mind. CHF 80.-- fällig wird
Mir ist vor ca. einem Jahr dasselbe passiert. Ich war irrtümlich mit dem Zweitklassticket in einem alten 1. Klass-Wagen. Ich habe mich sogar vor den Augen der Kontrolleurin niedergesetzt, trotzdem beharrte diese auf einer Anzeige. Die anschliessende Korrespondenz mit den SBB war alles andere als kundenfreundlich. Ich gebe diese Interessierten gerne zur Einsicht. Josua Studach 7208 Malans
@Stefan Jost Gemäss Art. 16 Abs. 3 Transportgesetz muss sich die Höhe des Zuschlags (nicht der Busse) auch nach dem mutmasslichen Einnahmenausfall richten, was klar unterschiedliche Zuschläge verlangt. Die gestaffelten Taxzuschläge im Tarifverbund Zürich (zweiter Zuschlag höher als erster, 3. höher als 2t) sind übrigens auch unzulässig, es gibt dazu keine Grundlage im Transportgeset
Kontrolle hier, Kontrolle dort - Polizei hier, Polizei dort, Kameras hier, Kameras dort -Kontrollverwaltung hier, Kontrollverwaltung dort. Wer zum Teufel soll das alles eigentlich noch bezahlen? Es gibt in den Privatwirtschaften Kosten -Nutzen -Rechnungen, also eine Betriebswirtschaft! Und wenn diese nicht stimmen, die Firmen verschwinden. Auf Bundes -und Staatsebenen darf gewurstelt werden!
ich beziehe mich aufs Transportgesetzt. Dort steht, dass die SBB gar keine Bussen verlangen dürfen. Denn der Betrag von 80, bzw. 100.-- hat den Charakter einer Busse. Diese Strafhoheit ist bei den Kantonen. Fahrlässigkeit z. Beispiel ist gar nicht strafbar... Uebrigens - wer zahlt die Fronarbeit, die die Reisenden für die Unternehmungen leisten müssen?
Fakt ist, dass wenn nur der Aufpreis Klassenwechsel verlangt würde und Fr. 5.-- für Kosten, würde die 1. Klasse überflutet von Pendlern die spekulieren, nicht kontrolliert zu werden.
Was soll das? Der gute Mann war sich seiner Handlung voll bewusst, also darf er auch voll bewusst die Busse bezahlen. Etwas anderes wäre es wenn er glaubhaft darlegen könnte, dass er aus versehen in der ersten Klasse sass und sich dessen nicht bewusst war. Der Unterschied ist heute ja nicht mehr sehr gross. Dann würde man von den Richtern mehr Toleranz erwarten.
Meine Frau hat ein 1.-Klasse Abo und muss regelmässig feststellen, dass sich 2.-Klässler in die 1. Klasse setzen. Die volle Strafe ist der einzige und richtige Weg, diese Schwarzfahrer davon abzuhalten.
Die SBB hat soviele Kontrolleure und Kontrollpersonal, dazu Kosten für Vandalismus etc. Und das genügt alles nicht, dieses Personal muss auch noch dringend aufgestockt und durch Doppelpatrouillen verstärkt werden. Also: Warum nicht wieder die bewährte Kondukteure einführen, die die nötigen Ergänzungen im Zug verkaufen? So manches Problem wäre damit gelöst.
Wenn das zurzeit die Probleme sind, die es zu diskutieren gilt, dann ist ja alles in bester Ordnung. @Beat Keller: Ja, das war früher möglich. Aber da wurde auch in allen Zügen kontrolliert. Hier handelt es sich um einen Zug mit Selbstkontrolle, d.h. bei fehlendem gültigem Fahrausweis - der eigentlich vorhanden war - wird ein Zuschlag fällig. Die Formulierung der SBB müsste klarer sein.
Die SBB täte gut daran, endlich etwas mehr Grosszügigkeit zu zeigen, oft ist die 2.Klasse so voll, dass nur noch in der 1.Klasse Sitzplätze frei sind, den Klassenwechsel a la minute vorzunehmen sollte immer möglich sein.
wenn 2-Klass-Wagen total überfüllt sind sollte man die 1-Klass-Wagen gegen Aufpreis benützen können (ohne Busse). Da sollte man, wie im Bus, eine Zusatzfahrkarte vorort aus einem Automaten lösen können.
Sollten die Platzverhältnisse im Zug so sein dass, die anderen Wagen überladen sind, dann müsste die SBB den Passagier ungebüsst lassen. Natürlich nur dann wenn er ein 2. Klassticket vorweisen kann. Bei fehlendem Ticket dürften wohl die Busse ausgesprochen werden.
Nach der Logik der SBB muss jemand, der mit einem Billett 1. Klasse in der 2. Klasse fährt (z.B. mit einem Kollegen, der nur 2. Klasse fährt), auch CHF 80.-- bezahlen, denn auch er hat kein gültiges Billett für die benützte Klasse.
Unter dem Motto gleiches recht für alle muss dann die SBB auch geradestehen, wenn ich ein Billet löse und im Zug kein Platz vorhanden ist. Aber da gelten dann andere Gesetze. Es ist zu hoffen, dass in den Gerichten noch Menschen mit entsprechendem Verstand die Urteile fällen.
Wer es sich mit einem 2.-Klass-Billett in der 1. Klasse bequem macht, muss den einheitlichen Zuschlag von Fr. 80.- zahlen. Sonst könnten alle 2.-Klass-Kunden in die 1. Klasse sitzen und diese Leistung gratis nutzen, wenn keine Kontrolle kommt. Oder nur 2 Zonen lösen statt 5, und im Falle einer Kontrolle glauben, nur die Zonendifferenz bezahlen zu müssen. Die Regelung ist klar - es kostet Fr. 80.-
Ganz ohne Zuschlag geht es wohl nicht. Fair wäre aber einfach den Aufpreis für die entsprechende Fahrt zu belasten + ev. 5 Fr. für Umtriebe. Ist doch logisch, oder? Der Passagier hat ein 2. Klass abo und fährt 1. Klasse, also bezahlt er 1. Klasse. Früher war das glaube ich möglich.
Blödsinnige Beschwerde des Passagiers. Die Busse ist unabhängig vom Betrag der zum korrekten Ticket gefehlt hätte. In 1. und 2. Klasse ist darum die Busse auch gleich hoch wenn man ohne Ticket fährt. Ebenso ist egal ob nur 1 Zone fehlte oder gar kein Ticket gekauft war. Immer 80.-, ganz einfach zu begreifen.
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