Ein tödliches Zeichen nach Moskau

Aktualisiert am 05.09.2010

Russische Rebellen aus dem Kaukasus setzen in ihrem Kampf nach Unabhängigkeit erneut ein blutiges Zeichen: Ein Selbstmordanschlag forderte fünf Todesopfer und viele Verletzte.

Schon am letzten Sonntag kam es zu einem Anschlag von Separatisten: Bombenanschlag in der Stadt Tsentoroi im nördlichen Kaukasus.

Schon am letzten Sonntag kam es zu einem Anschlag von Separatisten: Bombenanschlag in der Stadt Tsentoroi im nördlichen Kaukasus.
Bild: Keystone

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Der Anschlag ereignete sich in der Nähe des Kaspischen Meers

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Bei einem Selbstmordanschlag in der russischen Kaukasus-Republik Dagestan sind laut einem Agenturbericht fünf Soldaten getötet und 39 weitere verletzt worden. Der Anschlag ereignete sich demnach in der Nähe der Stadt Buinaksk.

Der Selbstmordattentäter habe in der Nacht zum Sonntag ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug auf dem Gelände einer Militäreinrichtung in die Luft gesprengt, berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle bei den örtlichen Sicherheitskräften.

Kampf um Unabhängigkeit

In den Teilrepubliken Dagestan, Tschetschenien und Inguschetien im nördlichen Kaukasus kämpfen seit Jahren radikalislamische Rebellen für die Unabhängigkeit von Moskau. Ende März waren zwei Selbstmordanschläge auf die Moskauer U-Bahn verübt worden, durch die 40 Menschen getötet wurden.

Die zwei Attentäterinnen stammten nach Angaben der Ermittler aus Dagestan. Zu den Taten in der russischen Hauptstadt bekannte sich eine Rebellengruppe aus dem Nordkaukasus, das sogenannte Kaukasus- Emirat von Doku Umarow. (mrs/sda)

Erstellt: 05.09.2010, 06:38 Uhr

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