Panorama

Irene hinterlässt Chaos und wütet weiter

Aktualisiert am 29.08.2011 22 Kommentare

New York reagiert erleichtert auf das Weiterziehen von Tropensturm Irene. Doch Barack Obama warnt die Bevölkerung vor einer vorschnellen Erleichterung.

1/42 Die Schäden sind gross: In Pittsfield sind ganze Strassenzüge zerstört.(30. August 2011)

   

An der Ostküste der USA waren heute wegen Irene mehr als vier Millionen Haushalte und Geschäfte ohne Strom. Der Wirbelsturm riss zahlreiche Stromleitungen von den Masten. Betroffen waren besonders die Staaten Virginia und North Carolina, aber auch New Jersey und New York. Auch in Maryland, Pennsylvania und Connecticut kam es zu Hunderttausenden Stromausfällen.

Nun hat der Sturm Irene aber auch an Geschwindigkeit eingebüsst und gilt nicht länger als Hurrikan, sondern als Tropensturm. Mit Spitzengeschwindigkeiten von 104 Kilometern pro Stunde erreichte er bei Coney Island im Staat New York Land.

Überschwemmungen in New York

Irene hat in einigen Randbezirken von New York die Strassen überschwemmt. Die Stadtverwaltung erklärte, das Wasser ströme auf die Hauptstrassen von Rockaways, einer Halbinsel in Queens, deren Evakuierung Bürgermeister Michael Bloomberg angeordnet hatte. Auch auf Coney Island in Brooklyn standen Strassen unter Wasser. Im Hafen von New York erreichte das Wasser bereits die Bürgersteige. Das Auge des Sturms wurde gegen 09.30 Uhr (Ortszeit; 15.30 Uhr MESZ) in der Stadt erwartet.

Der bis vor Kurzem noch als Hurrikan eingestufte Sturm war am gestern in Cape Lookout in North Carolina erstmals auf Festland getroffen und mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern weiter in nördlicher Richtung vor der US-Ostküste entlanggezogen. Am frühen Sonntagmorgen traf Irene mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern in Atlantic City im Bundesstaat New Jersey ein zweites Mal auf Land, wie das US-Hurrikanzentrum mitteilte.

Mindestens neun Todesopfer

Auf seinem Weg tötete der Sturm, der einen enormen Durchmesser von rund 840 Kilometern hat, in North Carolina, Virginia und Florida mindestens neun Menschen. Das jüngste Opfer war ein elfjähriger Junge, der in Newport News in Virginia von einem auf das Wohnhaus seiner Familie stürzenden Baum erschlagen wurde.

Wegen des Monstersturms glich New York heute einer Geisterstadt, die von starken Winden und heftigen Regenfällen heimgesucht wurde. In Manhattan waren Bars und Restaurants geschlossen, Broadway und Times Square waren wie ausgestorben. Die Behörden der grössten Metropole der USA hatten in Erwartung des Hurrikans einen Evakuierungsbefehl für 370'000 Bewohner gefährdeter Gebiete ausgesprochen. Betroffen waren unter anderem die Gegend um die Wall Street in Manhattans Südspitze sowie Coney Island und Teile von Brooklyn und Queens. Mehr als 7000 Menschen wurden vorsorglich aus in Küstennähe gelegenen Krankenhäusern und Pflegeheimen in Sicherheit gebracht. Es wurde erwartet, dass der Sturm Überschwemmungen anrichtet, wenn am Sonntagvormittag die Flut einsetzt. (wid/mrs/sda, dapd)

  • Zusammenfassung  

    Barack Obama: «Erholung von Irene kann Wochen dauern»

    Nach der Abschwächung des Wirbelsturms Irene hat US-Präsident Barack Obama die Bevölkerung vor einer vorschnellen Erleichterung gewarnt. Das in Neuengland anhaltende Unwetter und dessen Folgen seien weiterhin sehr gefährlich.

    «Das ist noch nicht vorbei», sagte Obama am Sonntagnachmittag (Ortszeit) im Weissen Haus in Washington. Die grössten Sorgen bereiteten derzeit die Überflutungen in vielen Bundesstaaten sowie die massenhaften Stromausfälle. «Ich will unterstreichen, dass die Auswirkungen des Sturms noch für einige Zeit zu spüren sein werden. Die Erholung kann Wochen dauern», sagte er.

    Irene hatte das ganze Wochenende an der US-Ostküste getobt und auf ihrem Zug in den Norden die Millionenmetropole New York vollkommen lahmgelegt. Dem Fernsehsender MSNBC zufolge riss der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde mindestens 18 Menschen in den Tod, die meisten davon im Bundesstaat North Carolina und im benachbarten Virginia.

    In der gesamten Region, über die «Irene» zunächst als Hurrikan und letztlich als Tropensturm hinwegzog, fiel in den Häusern von mehr als vier Millionen Menschen zumindest zeitweise der Strom aus. Der Präsident lobte ausdrücklich das Vorgehen der Behörden, von den Evakuierungen vor dem Sturm bis zu den Aufräumarbeiten danach. (sda)

    Bild: Barack Obama.

  • 21.13 Uhr  

    New York: Evakuierungszonen aufgehoben

    New York hat nach Einschätzung von Bürgermeister Michael Bloomberg im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm Irene «das Schlimmste überstanden». Es habe in begrenztem Umfang an verschiedenen Stellen der Stadt Überschwemmungen gegeben, und rund 62'000 Haushalte seien von der Stromversorgung abgeschnitten, sagte Bloomberg am Sonntag auf einer Pressekonferenz in New York wenige Stunden nach dem Durchzug des Sturms. «Bisher haben wir keine Toten oder Verletzten», sagte der Bürgermeister weiter. Die beispiellose Evakuierungsanordnung für 370'000 New Yorker vom Freitag werde am Sonntag um 15.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MESZ) aufgehoben; die Menschen könnten dann wieder in ihre Häuser zurückkehren. Hart werde es für die Millionen Menschen am Montagmorgen werden, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, sagte Bloomberg.

    Wann U-Bahn und Busse, die täglich in New York von rund fünf Millionen Menschen genutzt werden, wieder fahren, ließen die Behörden offen. Der Verantwortliche für den öffentlichen Nahverkehr, Jay Walder, sagte, erst müssten noch Sicherheitsüberprüfungen vorgenommen werden. Die drei seit Samstag geschlossenen Flughäfen von New York sollten nach Angaben der Behörden frühestens am Montagabend wieder öffnen. Mehrere tausend Flüge mussten gestrichen werden. (afp)

    Bild: Evakuierte waten durch die Strassen New Yorks. (Reuters)

  • 19.56 Uhr  

    New Yorker Börse wieder bereit für den Handel

    Nach dem Tropensturm Irene ist die New Yorker Börse nach eigener Aussage bereit, am Montag wieder den Handel zu eröffnen. Das Gebäude an der Wall Street sowie alle Systeme seien funktionsfähig, sagte ein Börsensprecher. Das letzte Wort in der Angelegenheit hat allerdings die Börsenaufsicht SEC. So war am Sonntag noch nicht klar, ob alle Mitarbeiter ins Zentrum Manhattans gelangen können, da der New Yorker Nahverkehrsbetrieb wegen des Unwetters stillgelegt wurde und nicht feststand, ob U-Bahnen und Pendlerzüge den Betrieb vor Montagnachmittag wieder aufnehmen würden. (dapd)

  • 19.07 Uhr  

    Mindestens 14 Tote durch Tropensturm Irene

    Mindestens 14 Menschen hat das vom Hurrikan zum Tropensturm herabgestufte Unwetter Irene an der US-Ostküste das Leben gekostet, darunter auch zwei Kinder. Ein elfjähriger Junge starb im Staat Virginia, als ein Baum auf ein Haus stürzte. In North Carolina wurde ein Kind bei einem Autounfall auf einer Kreuzung getötet, an der die Ampeln nicht in Betrieb waren. Weitere Menschen starben durch umstürzende Bäume, herabfallende Äste oder starken Wellengang. (dapd)

  • 18.57 Uhr  

    Die Swiss annulliert Flüge

    Wegen des Sturms Irene an der US-Ostküste sind am Wochenende 16 Swiss-Nordatlantikflüge annulliert worden. Von amerikanischen Fluggesellschaften sind zudem von und nach Zürich zusätzlich zehn Flüge ausgefallen.

    Gestern wurden sechs Flüge gestrichen, wie Swiss-Sprecherin Myriam Ziesack auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Betroffen waren zwei Verbindungen von und nach Zürich sowie eine von und nach Genf. Heute fielen fünf Hin- und fünf Rückflüge aus.

    Auch amerikanische Fluggesellschaften haben nach Auskunft des Zürcher Flughafens Nordatlantik-Flüge von und nach Zürich gestrichen. Während die Flüge gestern noch ankamen, wurden drei Abflüge annulliert. Heute fielen eine Ankunft und vier Abflüge aus.

    Betroffen waren Flüge von und nach den Flughäfen im Raum New York sowie in Boston und Philadelphia. Für Montag war am Sonntagabend erst eine Annullation bekannt. (sda)

    Bild: Wartende Passagiere auf dem JFK International Airport in New York.

  • Zusammenfassung  

    Mindestens elf Tote, mehr als vier Millionen Menschen ohne Strom und Teile New Yorks unter Wasser: Der gewaltige Hurrikan Irene ist am Wochenende die Ostküste der USA entlang gezogen und hat abgeschwächt als Tropensturm New York erreicht. Heute wurden noch Windgeschwindigkeiten von 96 Kilometer pro Stunde gemessen, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum mitteilte. Insgesamt verursachte Irene in New York offenbar weniger schwere Schäden als von den Behörden befürchtet.

    Der gewaltige Sturm mit einem Durchmesser von mehr als 900 Kilometern schob rund 2,50 Meter hohe Wellen auf New York zu. In einigen Randbezirken waren Strassen überschwemmt. Für die Stadtteile Brooklyn und Queens wurde kurzzeitig eine Tornado-Warnung herausgegeben. In Lower Manhattan stand Meerwasser auf den Strassen. Am Times Square waren die Schaufenster mit Brettern vernagelt, Sandsäcke sollten das Wasser aus den Geschäften fernhalten.
    Bürgermeister Michael Bloomberg hatte mehr als 370.000 Menschen in den niedrig gelegenen Gebieten in Lower Manhattan, Brooklyn und Queens aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. In den Notunterkünften meldeten sich allerdings nur 8700 Menschen. Es war nicht klar, wie viele New Yorker nicht auf den Bürgermeister hörten und in ihren Wohnungen blieben.

    Es war die erste Evakuierungsanordnung in der Geschichte New Yorks. In der US-Metropole leben 8,3 Millionen Menschen, im Grossraum New York fast 29 Millionen. Von der Feuerwehr wurden 64 Menschen aus 21 Häusern gerettet. (dapd)

  • 17.50 Uhr  

    Chef der Rettungskräfte: New York hat das Schlimmste überstanden

    Die US-Metropole New York hat nach Ansicht der Rettungskräfte den Wirbelsturm Irene offenbar ohne die befürchtete große Katastrophe überstanden. «Der Himmel klart auf», konstatierte am Sonntag der Chef Rettungskräfte, Joseph Bruno. Zwar habe es in einigen Gegenden Überschwemmungen und Schäden gegeben. «Aber alles in allem denke ich, dass wir es überstanden haben.» Das Zentrum von Irene hatte New York am Sonntagvormittag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu hundert Kilometern pro Stunde erreicht. Aus Angst vor dem Sturm waren in der Millionenmetropole 370'000 Bewohner evakuiert worden.

    Bild: Bub in den überschwemmten Strassen von New York

  • 17.42 Uhr  

    Fragezeichen zum US-Open-Auftakt

    Die Organisatoren vom US-Open gingen heute Vormittag davon aus, dass das Turnier um 11 Uhr Ortszeit (17.00 MESZ) planmässig beginnen kann. Die Tennisanlage überstand den Sturm ohne grossen Schaden. Unabwägbarkeiten gab es aber dennoch: Unmittelbar neben dem Tennisstadion war der Grand Central Parkway überflutet, der vom US Open als Parkplatz benützt wird. Und das Transportunternehmen MTI bezweifelte, dass der öffentliche Verkehr am Montagvormittag schon wieder wie gewohnt funktionieren wird.

    Roger Federers erstes Einzel gegen Santiago Giraldo (Kol/ATP 56) wurde von den Organisatoren am Samstag (vor dem Sturm) auf Montagabend abgesetzt. Federer vertrieb sich die Zeit während des Sturms grösstenteils im Hotel. Federer: «Wir haben nichts riskiert. Die Idee, am Samstag noch Freunde zu treffen, haben wir verworfen.» Verrückt machen liess sich die Familie Federer vom Hurrikan aber nicht. «Natürlich ist ein Hurrikan in New York nicht etwas, was man sich wünscht. Aber die totale Sicherheit hat man nirgends auf der Welt, egal wo du bist. Es gibt täglich so viele Autounfälle auf der Welt...» (si)

    Bild: Roger Federer anlässlich einer Pressekonferenz in New York.

  • 17.09 Uhr  

    Lower Manhattan gefährdet

    Meteorologen erklärten, Lower Manhattan sei gefährdet. Dort könnte das Wasser in das Labyrinth unterirdischer Gewölbe eindringen, durch die Leitungen verlaufen. Damit wären tausende Haushalte und Büros in der Finanzmetropole ohne Strom. Die Behörden befürchteten, das Wasser könnte die Wall Street, die Baustelle am Ground Zero und die Wohnanlagen in Battery Park City überschwemmen. Meterhohe Wellen könnten auch die Promenade am Hudson überspülen. (dapd)

    Bild: Auto fährt durch die überschwemmten Strassen von Manhattan.

  • 16.40 Uhr  

    Zahl der Todesopfer durch Wirbelsturm steigt auf zwölf

    Die Zahl der Todesopfer durch den Wirbelsturm «Irene» in den USA ist auf mindestens zwölf gestiegen. Sechs Tote gab es nach Behördenangaben von heute allein im Bundesstaat North Carolina, wo Irene am Samstag erstmals Festland erreicht hatte. Weitere Todesopfer wurden aus Virginia, Connecticut, Florida und Maryland gemeldet. Das jüngste Opfer war ein elfjähriger Junge, der in Newport News in Virginia durch einen auf das Haus seiner Familie stürzenden Baum erschlagen wurde. Unterdessen schwächte sich Irene zum Tropensturm ab. Der Sturm habe noch Windgeschwindigkeiten von bis zu hundert Stundenkilometern, sein Zentrum habe New York erreicht, erklärte das Hurrikanzentrum der USA. In der Millionenmetropole an der Ostküste gab es erste Überschwemmungen und Sturmschäden. Parks am Ufer des East River und einige Straßen standen unter Wasser, abgerissene Äste versperrten den Weg. (afp)

    Bild: Das Haus in Virginia, in dem ein elfjähriger Bub verstarb.

  • 16.00 Uhr  

    Die zu New York gehörende Insel Long Island ist vom Sturm besonders stark betroffen. Rund 350'000 sind zurzeit ohne Strom. Das bedeutet ein Drittel aller Einwohner, wie die New York Times schreibt. (mrs)

    Bild: Meterhohe Wellen treffen auf Long Island.

  • 15.52 Uhr  

    Meterhohe Wellen erreichen New York

    Der gewaltige Sturm mit einem Durchmesser von gut 800 Kilometern schob rund 2,50 Meter hohe Wellen auf die Metropole zu. In einigen Randbezirken sind die Strassen überschwemmt. Für die Stadtteile Brooklyn und Queens wurde kurzzeitig eine Tornado-Warnung herausgegeben. Die Behörden fürchteten besonders, dass Meerwasser Teile der Stadt überspülen könnte. (dapd)

  • 15.38 Uhr  

    Obwohl Irene nun zum Tropensturm abgestuft wurde, sei der Wind sei nach wie vor stark, es regne noch immer und der Sturm drücke weiter Wasser an die Küste. Das Zentrum des gewaltigen Wirbelsturms «Irene» erreichte derweil New York. Das Nationale Hurrikanzentrum gab den offiziellen Zeitpunkt mit Sonntag 9.00 Uhr (15.00 Uhr MESZ) an. (sda)

    Bild: Feuerwehrmann in Manhattan pumpt Wasser ab.

  • 15.35 Uhr  

    Bildstrecke: Irene trifft auf die US-Ostküste

    1/42 Die Schäden sind gross: In Pittsfield sind ganze Strassenzüge zerstört.(30. August 2011)

       

  • 15.30 Uhr: Zusammenfassung  

    An der Ostküste der USA waren heute wegen Irene mehr als vier Millionen Haushalte und Geschäfte ohne Strom. Der Wirbelsturm riss zahlreiche Stromleitungen von den Masten. Betroffen waren besonders die Staaten Virginia und North Carolina, aber auch New Jersey und New York. Auch in Maryland, Pennsylvania und Connecticut kam es zu Hunderttausenden Stromausfällen.

    Nun hat der Sturm Irene aber auch an Geschwindigkeit eingebüsst und gilt nicht länger als Hurrikan, sondern als Tropensturm. Mit Spitzengeschwindigkeiten von 104 Kilometern pro Stunde erreichte er bei Coney Island im Staat New York Land.

    Überschwemmungen in New York

    Irene hat in einigen Randbezirken von New York die Strassen überschwemmt. Die Stadtverwaltung erklärte, das Wasser ströme auf die Hauptstrassen von Rockaways, einer Halbinsel in Queens, deren Evakuierung Bürgermeister Michael Bloomberg angeordnet hatte. Auch auf Coney Island in Brooklyn standen Strassen unter Wasser. Im Hafen von New York erreichte das Wasser bereits die Bürgersteige. Das Auge des Sturms wurde gegen 09.30 Uhr (Ortszeit; 15.30 Uhr MESZ) in der Stadt erwartet.

    Der bis vor Kurzem noch als Hurrikan eingestufte Sturm war am gestern in Cape Lookout in North Carolina erstmals auf Festland getroffen und mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern weiter in nördlicher Richtung vor der US-Ostküste entlanggezogen. Am frühen Sonntagmorgen traf Irene mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern in Atlantic City im Bundesstaat New Jersey ein zweites Mal auf Land, wie das US-Hurrikanzentrum mitteilte.

    Mindestens neun Todesopfer

    Auf seinem Weg tötete der Sturm, der einen enormen Durchmesser von rund 840 Kilometern hat, in North Carolina, Virginia und Florida mindestens neun Menschen. Das jüngste Opfer war ein elfjähriger Junge, der in Newport News in Virginia von einem auf das Wohnhaus seiner Familie stürzenden Baum erschlagen wurde.

    Wegen des Monstersturms glich New York heute einer Geisterstadt, die von starken Winden und heftigen Regenfällen heimgesucht wurde. In Manhattan waren Bars und Restaurants geschlossen, Broadway und Times Square waren wie ausgestorben. Die Behörden der grössten Metropole der USA hatten in Erwartung des Hurrikans einen Evakuierungsbefehl für 370'000 Bewohner gefährdeter Gebiete ausgesprochen. Betroffen waren unter anderem die Gegend um die Wall Street in Manhattans Südspitze sowie Coney Island und Teile von Brooklyn und Queens. Mehr als 7000 Menschen wurden vorsorglich aus in Küstennähe gelegenen Krankenhäusern und Pflegeheimen in Sicherheit gebracht. Es wurde erwartet, dass der Sturm Überschwemmungen anrichtet, wenn am Sonntagvormittag die Flut einsetzt.

Erstellt: 28.08.2011, 14:29 Uhr

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22 Kommentare

Jürg Allemann

27.08.2011, 07:25 Uhr
Melden 71 Empfehlung

820 km Durchmesser entspricht etwa der Grösse Europas??? Wie kann man nur so einen Blödsinn schreiben. Gibt's bei newsnetz keine Faktenkontrolle? Antworten


Fischer Georg

27.08.2011, 10:35 Uhr
Melden 61 Empfehlung

Ich warte schon gespannt auf die USA-Hasser. "Geschieht denen recht", werden sie schreiben. Antworten



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