Panorama
Fotograf stürzt in Vulkankrater
Die Leiche wird für den Abflug vorbereitet: Rettungsaktion am Mount St. Helens. (Bild: Keystone)
Wie der US-Sender CNN berichtete, wurde die Leiche des 52-jährigen Bergsteigers am Dienstag (Ortszeit) mit einem Helikopter aus dem Krater geborgen. Nach erfolgreicher Besteigung des Vulkans am Vortag hatte der US-Bürger am Kraterrand für ein Foto posiert. Dabei brach die Schneedecke unter ihm ein und er stürzte vor den Augen seines Begleiters mehr als 500 Meter in die Tiefe.
Eine sofortige Rettungsaktion musste bei starkem Wind und anbrechender Dunkelheit abgebrochen werden. Am Dienstagmorgen behinderte dichter Nebel die Retter. Der Bergsteiger war nach Angaben der «Los Angeles Times» recht erfahren und soll den Vulkan bereits 68 Mal bestiegen haben.
Der Gipfel des Mount St. Helens war im Mai 1980 in einer riesigen Explosion in die Luft geflogen. Der Berg schrumpfte um 400 Meter auf eine Höhe von 2549 Meter zusammen. 57 Menschen kamen damals ums Leben. Die Aschewolke wanderte in 15 Tagen rund um den Globus. (sam/sda)
Erstellt: 17.02.2010, 09:01 Uhr



