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Frankfurter Börse nach Bombendrohung evakuiert
An der Frankfurter Börse herrschte heute Hektik: Aufgrund eines Bombenalarms musste sie geräumt werden. (Video: Reuters)
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Der Drohanruf sei heute gegen 16.45 Uhr bei der Polizei in Eschborn eingegangen, sagte ein Sprecher der Frankfurter Polizei auf dapd-Anfrage. Die Evakuierung sei kurz nach 17.00 Uhr abgeschlossen worden. Vor dem historischen Gebäude am Börsenplatz 4 versammelten sich mehrere hundert Menschen. Vielen Angestellte waren von einem Feueralarm ausgegangen und rauchten entspannt Zigaretten - erst im Freien hörten sie dann von der Bombendrohung.
Kurz vor 18 Uhr gabs Entwarnung: Die Verantwortlichen haben das Gebäude der alten Börse wieder freigegeben. Die Polizei suchte mit Spürhunden nach möglichen Sprengsätzen. Ob der Handel noch einmal aufgenommen werden sollte, war zunächst unklar.
Im Gebäude im Zentrum Frankfurts, das der Industrie- und Handelskammer gehört, arbeiten heute nur noch wenige spezialisierte Händler. Der Grossteil des Handels läuft über die elektronische Handelsplattform Xetra. Der Handel über Xetra sei nicht beeinträchtigt, teilte die Deutsche Börse mit. Beeinträchtigt war aber der Börsenhandel im Frankfurter Spezialistenmodel. Die alte Börse ist unter anderem von den täglichen Börsenberichterstattungen im Fernsehen bekannt.
(wid/dapd/sda)
Erstellt: 05.10.2011, 17:51 Uhr
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