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Hat Frau ihren Ehemann mit Bügeleisen erschlagen?

Aktualisiert am 29.08.2010 9 Kommentare

Mit einem Bügeleisen und einem Trainingsgerät soll eine 42-jährige Frau ihren Ehemann vor sieben Jahren brutal erschlagen haben. Jetzt steht sie vor Gericht.

Hat die Solothurnerin ihren Ehemann mit einem Bügeleisen erschlagen? Der Prozess dauert drei Tage.

Hat die Solothurnerin ihren Ehemann mit einem Bügeleisen erschlagen? Der Prozess dauert drei Tage.
Bild: Colourbox.com

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Die Italienerin muss sich ab Dienstag vor dem Amtsgericht Olten-Gösgen wegen Totschlags verantworten. In Todesangst und völlig ausser sich erschlug die Frau ihren 38- jährigen Ehemann im Schlafzimmer der gemeinsamen Wohnung, wie es in der Anklageschrift heisst. Mindestens zehnmal habe sie mit dem Bügeleisen und anschliessend mit dem Steppergerät auf den Kopf des Mannes geschlagen.

Das Opfer erlitt 33 Quetschwunden am Scheitel und am Hinterkopf. Es starb durch äusseres Verbluten. Nach der Tat rief die Frau die Polizei an. Sie wurde festgenommen und sass für knapp drei Wochen in Untersuchungshaft.

Das Ehedrama hatte sich um drei Uhr in der Nacht auf den 23. März 2003 ereignet. Zuvor hatte der Ehemann laut Anklageschrift versucht, die Frau gewaltsam zum Sexualakt zu zwingen.

Er habe sie im Schlafzimmer tätlich angegriffen und mit einer Schusswaffe (Pump-Action) zu erschiessen gedroht. Er habe der Frau das Bügeleisen ins Gesicht geschlagen. Diese habe Verletzungen am Mund und am linken oberen Schneidezahn erlitten.

Opfer im «Schwitzkasten» festgehalten

Vor dem Amtsgericht muss sich auch ein 39-jähriger Schweizer verantworten. Der Schwager der Angeklagten soll bei der tödlichen Bügeleisen-Attacke im Schlafzimmer dabei gewesen sein. Die Anklage lautet auf Gehilfenschaft zu vorsätzlicher Tötung.

Dem Schweizer wirft die Staatsanwaltschaft vor, den Ehemann im «Schwitzkasten» festgehalten zu haben, während die Frau auf das wehrlose Opfer mit dem Bügeleisen einschlug.

Die von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafanträge für die beiden Angeklagten sind noch nicht bekannt. Die Prozess vor Amtsgericht Olten-Gösgen dauert voraussichtlich drei Tage. (tan/sda)

Erstellt: 29.08.2010, 10:02 Uhr

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9 Kommentare

maja naef

30.08.2010, 07:43 Uhr
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7 Jahre sind vergangen bis endlich ein Prozess stattfindet. Unglaublich. Antworten


Gero Rubli

29.08.2010, 13:09 Uhr
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Vor sieben Jahren!! Das ist doch einfach unsäglich. Wie kann es sein, dass die Strafuntersuchung in so einem banalen Fall sieben Jahre dauert? Antworten



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