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Hochgeschwindigkeitszug rast bei Barcelona in Menschenmenge

Sie wollten einfach nur die schöne Sommernacht feiern. Doch statt der Unterführung nahmen die Jugendlichen den direkten Weg über die Geleise. 12 starben sofort, 13 weitere wurden verletzt.

Video: Reuters Video

Ein Hochgeschwindigkeitszug ist in Spanien in eine Gruppe Menschen gerast und hat zwölf von ihnen in den Tod gerissen. 13 weitere wurden bei dem schweren Zugunglück am Mittwochabend nahe Barcelona verletzt, wie das Innenministerium der Regionalregierung Kataloniens mitteilte. Die Gruppe habe die Gleise am Bahnhof Castelldefels Playa bei Barcelona überquert.

Der Unfall ereignete sich gegen 23.30 Uhr. Medienberichten zufolge waren die meisten der Opfer Jugendliche, die auf dem Weg zu einer Mittsommernachtsfeier am Strand gewesen seien. Kurz zuvor seien sie mit einem Zug am Bahnhof angekommen. Statt eine sichere Unterführung zu nutzen, habe die Gruppe die Gleise überquert.

Ein Augenzeuge berichtete, dass viele andere Passagiere aus dem vollen Zug einfach über die Gleise zum Strand gerannt seien. Plötzlich sei der Schnellzug gekommen. Der Chef der Rettungskräfte sagte dem spanischen Fernsehsender TV3, die genauen Umstände der Tragödie würden noch untersucht. Auch mehrere Stunden nach dem Unfall lagen noch eine Leiche und Leichenteile auf den Gleisen, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Nach dem Unfall wurde die Strecke gesperrt. Dutzende Retter und Polizisten standen im Einsatz. (cpm/afp)

Erstellt: 24.06.2010, 06:20 Uhr

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