Panorama

«In den Bergen ist es deutlich wärmer als im Flachland»

Aktualisiert am 27.12.2011 1 Kommentar

In den Bergen herrschen mit viel Schnee und wolkenlosem Himmel zurzeit Idealbedingungen. Für die Daheimgebliebenen sieht es leider nicht so gut aus.

1/7 Da schweben sie dahin: Skifahrer in Crans-Montana. (25. Dezember 2011)

   

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Prächtig weisse Schweiz

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Wer über Weihnachten in die Berge fährt, dürfte sein weisses Wunder erleben.

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Wer zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten muss, hat leider das doppelte Nachsehen. «Im Flachland herrscht Nebel, vor allem den Flüssen entlang», erklärt Reto Vögeli, Meteorologe von Meteonews. Im Verlauf des Tages hebt sich der Nebel zwar auf, doch das ist nur ein schwacher Trost, denn die lieben Kollegen in den Skiferien dürfen über Idealbedingungen frohlocken: «In den Bergen ist es wolkenlos und bis zu sechs Grad wärmer als im Flachland», sagt Reto Vögeli.

Vom Wallis über das Berner Oberland und den Alpstein bis nach Nordbünden liegen auf 2000 Meter zwischen einem und zwei Meter Schnee. «In Adelboden oder auf dem Säntis beispielsweise ist es zudem mit drei Grad sehr mild», sagt Reto Vögeli. Gegen Süden nimmt die Schneemenge ab: Im Oberengadin liegt circa ein halber Meter auf 2000 Meter. Auch morgen wird es in den Bergen und im Flachland so weitergehen, die Nullgradgrenze senkt sich leicht von 3000 auf 2800 Meter.

«Die Silvesternacht wird nass»

Am Donnerstag macht eine Kaltfront dann dem Winterspass den Garaus. «Die Temperaturen werden in der Höhe deutlich zurückgehen, es wird stark bewölkt mit Regen im Flachland und zehn Zentimetern Neuschnee in den Bergen», kündigt Reto Vögeli an.

So wird denn auch das Silvesterwochenende unbeständig. «Es wird trüb und regnerisch, die Silvesternacht wird nass.» Hobby- und Profi-Pyrotechniker müssen sich also überlegen, wie sie Raketen und Böller vor der Nässe schützen wollen.

Vorsicht vor Lawinen am Sonntag

Zwischen dem Wallis und Nordbünden fällt am Wochenende bis zu ein Meter Neuschnee. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 Meter, es wird auch in den Alpentälern weiss. Am Sonntag hingegen steigen die Temperaturen an und die Schneefallgrenze steigt wieder auf 1500 bis 1800 Meter. Der weiche Neuschnee dürfte die Lawinengefahr am Sonntag deutlich erhöhen, meint Reto Vögeli.

Im Süden ist es allgemein eine Spur freundlicher. Es ist zurzeit sonnig mit Temperaturen zwischen acht und zehn Grad. Am Donnerstag steigen die Temperaturen wegen Nordföhn, es wird mild, aber sehr windig. Das Silvesterwochenende bleibt trocken mit einem Mix aus Sonne und Wolken. (kle)

Erstellt: 27.12.2011, 12:35 Uhr

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1 Kommentar

Daniela Steiner

27.12.2011, 14:02 Uhr
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Was heisst hier doppeltes Nachsehen?!? Wenn ich schon im Büro rumsitzen muss, dann mach ich das lieber bei Nebel als bei blauem Himmel :-) Antworten



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