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Kachelmann will seine Häuser verhökern

Aktualisiert am 20.07.2011 5 Kommentare

Teure Anwälte und Gutachter: Der langwierige Vergewaltigungsprozess hat Jörg Kachelmann viel gekostet. Jetzt stehen zwei riesige Anwesen des TV-Wetterfrosches zum Verkauf.

Seeanstoss und 38 Hektar Umschwung für 1,3 Millionen Franken: Die Big Sky Ranch von Jörg Kachelmann in Kanada.

Seeanstoss und 38 Hektar Umschwung für 1,3 Millionen Franken: Die Big Sky Ranch von Jörg Kachelmann in Kanada.
Bild: Hwy24estate

Inklusive 100-Meter-Sandstrand für 475'000 Franken zu haben: Haupthaus des Bonaparte Lake Resort. (Bild: Hwy24estate)

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Das Comeback des Jörg Kachelmann

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Der Wettermoderator ist zurück im Geschäft.

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«Grundstücke in Kanada zu verkaufen»: So lautete die Botschaft, die Jörg Kachelmann gestern Abend über Twitter verbreitete, gefolgt von einem Smiley und zwei Links auf eine Makler-Website, die auf Immobiliengeschäfte in der westkanadischen Provinz British Columbia spezialisiert ist.

Dort lässt sich das Angebot des TV-Meteorologen begutachten: Zum einen steht die Big Sky Ranch zum Verkauf, ein herrschaftliches Holzhaus mit Seeanstoss, 38 Hektaren Umschwung und diversen Annehmlichkeiten wie Bodenheizung und Aussichtsturm für rund 1,3 Millionen Franken. Die andere von Kachelmann zum Verkauf angebotene Immobilie nennt sich Bonaparte Lake Resort. Es ist lediglich von zwei Hektar Land umgeben, dafür lockt ein «100 Meter langer Sandstrand». Kostenpunkt: 475'000 Franken.

«So was kann man doch nicht verkaufen»

«Mein Gott, so was kann man doch nicht allen ernstes verkaufen! Sch…e!», lautete die Reaktion eines Kachelmann-Followers. Trotz Smiley stösst Kachelmann seine Anwesen wohl auch kaum freiwillig ab.

Als Folge des langwierigen Vergewaltigungs-Prozesses dürfte der Schaffhauser – trotz seines Freispruchs in erster Instanz – exorbitante Kosten zu begleichen haben. Nicht nur seine Anwälte kosteten, sondern auch die von der Verteidigung jeweils aufgebotene Armada von Spezialisten und Gutachtern. Die Honorare der Universitätsprofessoren dürften sich im vierstelligen Bereich bewegen – pro Arbeitstag, versteht sich.

Teure Scheidung

Dank des Freispruchs wird Kachelmann zwar einen Teil der Prozesskosten als Schadenersatz zurückfordern können, der finanzielle Schaden dürfte jedoch auch so noch beträchtlich sein. Nicht zu vergessen ist der Verdienstausfall, der dem Teilhaber des Wetterdienstes Meteomedia durch seinen prozessbedingten Rückzug aus dem operativen Geschäft entstanden ist.

Auch die Scheidung von seiner Ex-Frau kam Kachelmann teuer zu stehen: Ein kanadisches Gericht liess ihn dafür 2009 und 2010 umgerechnet 600'000 Franken bezahlen. Bereits im letzten Winter bot Kachelmann Immobilien in Deutschland zum Kauf an. (ami)

Erstellt: 20.07.2011, 14:10 Uhr

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5 Kommentare

susi schmid

20.07.2011, 15:05 Uhr
Melden 53 Empfehlung

irgendwie hat er es ja verdient! 7 frauen gleichzeitig verarscht. da braucht man(n) sich nicht zu wundern! Antworten


Tobias Lienhard

20.07.2011, 19:49 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Er wurde doch freigesprochen. Da muss er doch vollumfänglich entschädigt werden, und Schmerzensgeld, Wiedergutmachung und so, heisst es doch im Gesetz. Aha, Farce.... Antworten



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