Kameraschiff sucht Vermissten im Vierwaldstättersee

Aktualisiert am 22.03.2010

Die Suche nach dem Bootsführer, der am Freitagabend mit seinem Sohn auf dem Vierwaldstättersee verunglückt ist, wird mit einem Spezialboot der Kantonspolizei Zürich fortgesetzt.

Ort der Tragödie: Vierwaldstättersee bei Weggis.

Ort der Tragödie: Vierwaldstättersee bei Weggis.

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Der 41-jährige Bootsführer wird seit Freitagabend vermisst. Er war am Freitagnachmittag mit seinem vierjährigen Sohn von Küssnacht am Rigi mit einem Motorboot Richtung Weggis gefahren. Auf der Höhe Weggis, rund 400 Meter vom Ufer entfernt, fiel der Knabe, der keine Schwimmweste trug, aus dem Boot. Das Kind wurde von der Wasserpolizei bewusstlos geborgen und in kritischem Zustand ins Kinderspital Zürich geflogen, wo es einen Tag später verstarb.

Die Suchaktion der Luzerner Polizei nach dem Bootsführer, der ins Wasser gesprungen war, um seinen Sohn zu retten, verlief bisher erfolglos, wie die Strafuntersuchungsbehörden des Kantons Luzern am Montag mitteilten. Da ein Tauchereinsatz wegen der grossen Seetiefe nicht möglich sei, wurde die Suchaktion am (heutigen) Montag mit einem Spezialboot der Kantonspolizei Zürich fortgesetzt. Auf diesem Boot befindet sich eine Spezialunterwasserkamera, mit der der See systematisch abgesucht werden kann. Die Untersuchung führt das Amtsstatthalteramt Luzern. (vin/ddp)

Erstellt: 22.03.2010, 11:38 Uhr

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