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Kneubühl enthüllt Details aus seinem Leben

Aktualisiert am 18.08.2011 4 Kommentare

Vor bald einem Jahr hielt Peter Hans Kneubühl Biel in Atem. Nun veröffentlicht der Rentner Briefe im «Journal du Jura». Diese enthüllen bisher unbekannte Details aus seinem Leben.

«In einer ganz normalen Familie aufgewachsen»: Hans Kneubühl.(Archivbild)

«In einer ganz normalen Familie aufgewachsen»: Hans Kneubühl.(Archivbild)
Bild: zvg

Peter Hans Kneubühl, der Rentner, der Biel letztes Jahr eine Woche lang in Atem hielt und von einem Grossaufgebot von Elitepolizisten gejagt wurde, ist mit mehreren Medien in schriftlichem Kontakt. Nun veröffentlicht das «Journal du Jura» in den nächsten drei Wochen etappenweise Auszüge im Originalton aus einem Brief Kneubühls, der erstmals Einzelheiten aus seinem Leben enthält. In seinem neuesten Brief enthüllt er viele Details aus seinem Leben, die bislang nicht bekannt waren.

Mit den Briefen wolle er Missverständnisse ausräumen, sagt er darin. Seit dem Abschluss seiner Studien habe er nicht mehr in Biel gelebt, schreibt Kneubühl. Falsch seien die Behauptungen, wonach er bis zur Volljährigkeit mit seiner Schwester zusammen in einer Mansarde gelebt habe. Kneubühl schreibt, die Verhältnisse in seinem Elternhaus seien nicht beengender gewesen als in den meisten anderen Familien: «Meine Schwester und ich sind in einer ganz normalen Familie aufgewachsen.»

Kneubühl, der 68er

Nach dem Technikerstudium habe er einige Jahre lang an der Universität Bern als Werkstudent verbracht. Seinen Abschluss habe er im englischen Manchester gemacht. Kneubühl bezeichnet sich in seinen Briefen immer wieder als «alten 1968er». So schreibt er vom Zeitgeist dieser Jahre: «Am Tag entwickelte man als Ingenieur neue Technologien, um finanziell überleben zu können.» Und damit die Welt ebenfalls überleben könne, habe man abends Demonstrationen organisieren müssen, «in denen die Abschaffung derselben Technologien gefordert wurde».

Peter Hans Kneubühl befindet sich seit seiner Verhaftung nach mehrtägiger Flucht in Haft. Er hat in den letzten Monaten verschiedentlich Anfragen von Zeitungen aus dem Gefängnis heraus beantwortet. Auch in seinem neusten Brief geht er nicht darauf ein, wie er während seiner Flucht der Polizei entkommen konnte.

Mehr dazu dürfte die Öffentlichkeit in der kommenden Woche erfahren: Der ehemalige Zuger Regierungsrat Hanspeter Uster präsentiert am Dienstag seinen Untersuchungsbericht zum Polizeieinsatz gegen Kneubühl in Biel. Dieser Polizeieinsatz begann, als Kneubühl sein Haus verlassen sollte, das vor der Zwangsversteigerung stand. Er verbarrikadierte sich und schoss einem Polizisten in den Kopf, als die Ordnungshüter ihn dingfest machen wollten. Der Beamte überlebte schwer verletzt. (kpn/sda)

Erstellt: 18.08.2011, 12:35 Uhr

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4 Kommentare

Heide-Rose Decurtins

18.08.2011, 13:32 Uhr
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Wenn interessiert das schon ? Es gibt wirklich wichtigere Dinge. Der liebe Mann sollte lieber in sich gehen, anstatt an die Oeffentlichkeit. Erst auf Menschen schiessen, hatte er noch nicht genug Aufmerksamkeit ? Warum gibt man ihm auch noch eine solch grosse Plattform? Antworten



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