Kondome «vergrössern» das Aids-Problem

Aktualisiert am 17.03.2009 14 Kommentare

Kurz vor dem Abflug nach Kamerun hat Papst Benedikt XVI. bekräftigt, er halte die Verteilung von Kondomen nicht für die richtige Antwort im Kampf gegen Aids.

Damit könne man das Problem nicht lösen, sagte der Papst auf dem Flug nach Kamerun. «Im Gegenteil, es vergrössert das Problem», fügte er hinzu. Der Papst brach am Dienstag zu einer siebentägigen Afrikareise auf, die ihn zunächst nach Kamerun und dann nach Angola führt.

Was der Papst mit seiner Aussage wohl meint? Nähere Erklärungen gab es vorerst nicht. Auf «Welt online» versuchte Benediktiner-Leiter Notker Wolf die Worte des Pontifex zu erklären: «Wir sollten nicht vergessen, dass die Pille und Kondome letztlich das Machotum des Mannes stärken und nicht unbedingt die Frau schützen.»

Enthaltsamkeit und Treue gepredigt

Und was wäre dann seiner Meinung nach die Lösung: Wir müssen die Frauen stärken. Das geht schon in der Erziehung los. «Es geht um eine Humanisierung der Sexualität.» Und auf «Welt.de» bilanziert Notker: «Man kommt doch immer noch auf Enthaltsamkeit und Treue zurück.»

Man könne den Afrikanern nicht sagen, «stülpt Kondome über, dann könnt ihr euch austoben.» Es bräuchte eine Kultur der Sexualität, welche die Würde von Frau und Mann achte. (sam/ap)

Erstellt: 17.03.2009, 13:30 Uhr

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14 Kommentare

Sandro Hartmann

17.03.2009, 12:27 Uhr
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Schafft doch mal endlich diesen Papst ab. Die kath. Kirche wäre sonst ganz ok. Antworten


Michael Meister

17.03.2009, 12:30 Uhr
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Wie kann man so eine Antwort ohne Begründung geben? kein Wunder verliert er seine Schäfchen in Europa. Darum wohl der Besuch in Afrika, um seine Herde dort beisammen zu halten. Antworten



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