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Legendäre Überlebende besuchen die Kumpel
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Die in Chile verschütteten Bergleute haben am Wochenende Zuspruch von vier ehemaligen Rugby-Spielern aus Uruguay erhalten, die 1972 nach einem Flugzeugabsturz mehr als zehn Wochen im Eis der Anden ohne Kontakt zur Aussenwelt überlebten.
Die Männer besuchten die Gold- und Kupfermine San José und redeten per Bildtelefon mit den Eingeschlossenen, die seit einem Grubenunglück am 5. August in rund 700 Metern Tiefe festsitzen. Dabei forderten sie die Arbeiter auf, dankbar zu sein, dass sie alle noch am Leben sind.
Sie waren gezwungen, die Toten zu essen
Auch den Angehörigen der Verschütteten sprachen die Besucher aus Uruguay Mut zu. «Sie werden bald draussen sein», sagte José Inciarte. «Die ganze Welt ist bei ihnen.»
Inciarte ist einer von 16 Überlebenden des Flugzeugabsturzes, die im Dezember 1972 nach 72 Tagen in Eis und Schnee gerettet wurden. Weil sie praktisch keine Nahrung hatten, sahen sich einige gezwungen, die Toten zu essen. Ihre Geschichte ist das Thema mehrere Bücher und Filme.
Die Bergleute müssen nach allgemeiner Einschätzung noch mehrere Wochen unter Tage ausharren. Über schmale Schächte werden sie mit Wasser, Essen und anderen wichtigen Dingen versorgt. Vor einigen Tagen wurde mit der Bohrung eines Rettungsschachts begonnen, durch den die Männer geborgen werden können. (bru/dapd)
Erstellt: 05.09.2010, 21:04 Uhr
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