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Leser schildert das Flugzeugunglück in Thailand

Von Charly Notter, Koh Samui. Aktualisiert am 04.08.2009

Heute um zirka 14.13 Lokalzeit ist ein Flugzeug der Bangkok Airways bei starkem Seitenwind beim Landeanflug verunglückt. Ein Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet sah das Unglück von einer Terrasse aus.

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«Die Feuerwehr hat innert einer halben Minute einen Schaumteppich über das Flugzeug gelegt und einen Brandausbruch verhindert»: Blick von Charly Notters Terrasse auf den Unglücksort.
Bild: Charly Notter

   
Direkt vor Ort: Leser Charly Notter.

Direkt vor Ort: Leser Charly Notter. (Bild: Charly Notter)

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Ein Schweizer verletzt

Bei einem schweren Unwetter auf der thailändischen Ferieninsel Ko Samui ist ein Passagierflugzeug bei der Landung verunglückt. Dabei kam der Pilot ums Leben. Zahlreiche Menschen mussten mit Verletzungen ins Spital gebracht werden, darunter ein Schweizer.

Er brach sich beim Aufprall die Beine, wie der Präsident der Bangkok Airways am Dienstag sagte. Insgesamt verletzten sich sechs Personen aus Europa. An Bord waren 68 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder.

«Die Propeller-Maschine vom Typ ATR72 kam bei heftigen Regenböen und starkem Seitenwind kurz nach dem Touchdown von der Piste ab, überquerte einen kleinen Rasenstreifen und kollidierte mit dem Gebäude der Flughafenfeuerwehr von Koh Samui. Von unserer Terrasse sieht man die Landebahn des Flugplatzes sehr gut.

Als ich bei dem schlechten Wetter das landende Flugzeug hörte, schaute ich routinemässig zur Landebahn herunter, da normalerweise bei solch schlechten Wetterbedingungen nicht mehr gelandet wird. Um den starken Seitenwind zu kompensieren hat das Flugzeug anscheinend im schrägen Winkel auf der Landebahn aufgesetzt.

Mit der Nase ins Feuerwehrgebäude

Wahrscheinlich ist es dem Piloten nicht mehr gelungen nach dem Touchdown das Flugzeug wieder parallel zur Piste auszurichten, da es in einem Winkel von ca. 45 Grad die Piste verliess und anschliessend mit der Nase des Flugzeuges ins Feuerwehrgebäude des Flugplatzes fuhr. Es muss angenommen werden, dass es ziemlich beschädigt worden ist und es hat sicher auch Verletzte gegeben.

Die Feuerwehr hat innert einer halben Minute einen Schaumteppich über das Flugzeug gelegt und einen Brandausbruch verhindert. Nach einigen Minuten sind dann die ersten Flughafenfahrzeuge und Ambulanzen vorgefahren. Momentan sind sie immer noch daran die Leute zu evakuieren. Es sind ca. 6 - 10 Ambulanzfahrzeuge im Einsatz.»

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 04.08.2009, 14:42 Uhr

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