Panorama
Lichter aus – als Zeichen gegen Klimawandel
Klimainitiative
Licht aus für die «Earth Hour» von Osten nach Westen über den Globus: Nach Neuseeland ist es am Samstag auch in Sydney ein klein wenig dunkler geworden. Bürger der australischen Metropole schalteten aus Sorge um den Klimawandel für eine Stunde das Licht aus. Der Startschuss für die weltweite Aktion war zuvor am Samstagabend (Ortszeit) auf den Chatham Inseln gefallen, etwa 800 Kilometer östlich von Neuseeland.
An der Aktion «Licht aus - Klimaschutz an!» wollen sich in 125 Ländern mehrere Millionen Menschen beteiligen, wie die Umweltstiftung WWF am Samstag mitteilte. Sie rechnet mit Aktionen in mehr als 4000 Städten.
30 Städte und Gemeinden in der Schweiz
Entlang der Zeitzonen rollt die «Earth Hour» einmal um den Erdball: Jeweils von 20.30 bis 21.30 Uhr Ortszeit sollen unter anderem auch das Brandenburger Tor in Berlin, der Eiffelturm in Paris, das Empire State Building in New York und die Christusstatue in Rio de Janeiro im Dunkeln liegen.
Auch 30 Städte und Gemeinden in der Schweiz unterstützen die Earth Hour. Unter anderem in Bern, Zürich, Genf und Lausanne werden während einer Stunde die Lichter ausgehen, wie der WWF schreibt. Erstmals ist mit der Hauptstadt Vaduz auch das Fürstentum Liechtenstein dabei.
Mit der Aktion ruft die Umweltstiftung Privatpersonen, Gemeinden und Schulen auf, ein Signal für den Klimaschutz an ihre Regierungen zu senden. Die «Earth Tour» startete 2007 in Sydney, Australien. Im Jahr 2008 beteiligten sich 35 Länder, 2009 waren es 88. (vin/ddp)
Erstellt: 27.03.2010, 13:41 Uhr
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