Panorama

Massenpaniken: Von Roskilde bis Sheffield

Aktualisiert am 25.07.2010

Eine Massenpanik wie am Rande der Loveparade in Duisburg sind bei Veranstaltungen in Europa relativ selten, kommt aber immer wieder vor.

1/6 Am Festival in der dänischen Stadt Roskilde kamen in einer Massenpanik neun Menschen ums Leben.

   

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Tragödie an der Loveparade

Tragödie an der Loveparade
Die Loveparade 2010 ist von einer beispiellosen Tragödie überschattet worden: Bei einer Massenpanik rund um das Veranstaltungsgelände gab es am späten Samstagnachmittag 21 Tote und über 300 Verletzte.

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Einer der schlimmsten Fälle der vergangenen zehn Jahre war eine Massenpanik bei einem Rockfestival in der dänischen Stadt Roskilde, die im Jahr 2000 neun Menschen das Leben kostete. In Bulgarien wurden ein Jahr später vor einer Diskothek sieben Jugendliche totgetrampelt.

In den 80er Jahren gab es in mehreren Fussballstadien Dutzende Tote, als Zuschauermengen in Panik gerieten. Im Stadion von Bradford im Norden von England liessen 1985 insgesamt 56 Menschen ihr Leben. Nur drei Wochen später wurden im belgischen Heysel-Stadion bei Brüssel 39 Menschen zu Tode gequetscht. 1989 gab es im Hillsborough-Stadion in Sheffield sogar 96 Tote.

In arabischen und asiatischen Staaten kommen solche Zwischenfälle weitaus häufiger vor. Eine der verheerendsten Massenpaniken der vergangenen Jahre ereignete sich 2006 während der Pilgerfahrt Hadsch in Saudiarabien, mehr als 360 Menschen kamen dabei ums Leben. (sam/dapd)

Erstellt: 25.07.2010, 09:27 Uhr

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