Mit Yoga gegen den Drogenkrieg

15'000 Mexikaner wollten ihrem Alltag entfliehen, der durch widrige Umstände geprägt ist. Dafür wählten sie den Weg der Spiritualität.

«Es beginnt im Herzen»: Rund 15'000 Mexikaner betreiben gleichzeitig Yoga.
Video: Reuters

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Madonna soll es tun, und Demi Moore auch. Aber hier tun es rund 15'000 Mexikaner gleichzeitig: Eine spezielle Art von Yoga nämlich, Naam-Yoga. Mitten in der sonst so hektischen Metropole Mexiko-Stadt, unter dem weltbekannten Revolutionsdenkmal, trafen sich am Sonntag Tausende Menschen, um demonstrativ entspannt und friedlich gemeinsam ihre Yoga-Übungen zu absolvieren.

Teilnehmer sagen, dieses Treffen sei eine der wenigen Chancen für die oft gestressten Einwohner der Stadt, gelassen zusammenzukommen: «Es beginnt, die Herzen zu vereinen. Denn in den Nachrichten sehen wir, dass Mexiko Probleme hat. Aber wir, die meisten hier, wollen Frieden. Ich denke, das hier ist ein grossartiger Weg, um zusammenzukommen.»

In der Stadt und ihrer Region leben etwa 20 Millionen Menschen. Nicht wenige von ihnen sind offenbar stille Anhänger des Naam-Yoga, das fernöstliche Praktiken mit mystischen Traditionen aus der jüdischen Geschichte vereinen soll. (reuters)

Erstellt: 26.11.2012, 19:52 Uhr

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