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Polizei sperrt Strassen wegen Lawinengefahr

Rund um den Grossen St. Bernhard hat die Walliser Polizei mehrere Strassen gesperrt. Sie fürchten Lawinen wegen der milden Temperaturen.

Grosser St. Bernhard.


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Wegen grosser Lawinengefahr hat die Polizei am Wochenende mehrere Strassen im Kanton Wallis gesperrt. Betroffen waren vor allem Bergstrassen in der Nähe des Grossen St. Bernhard an der Grenze zu Frankreich, wie der Verkehrsdienst Viasuisse am Sonntag mitteilte.

Am Sonntag herrschte dort Lawinengefahr der Stufe 4 (von 5), wofür die milden Temperaturen und der leichte Regen verantwortlich waren. Das Davoser Schnee- und Lawinenforschungsinstitut (SLF) warnte vor spontanen feuchten und nassen Lawinen. Die Situation sei «sehr heikel». Auch im restlichen Alpengebiet war die Lawinengefahr noch immer erheblich (Stufe 3).

Föhn heizte die Alpentäler auf

Laut SLF fielen am Sonntag am nördlichen Alpenkamm vom Trient bis zum Grimselgebiet sowie im westlichen Unterwallis 10 bis 20 Zentimeter Schnee, ganz im Westen lokal auch mehr. Für Montag rechnet das SLF verbreitet mit Lawinengefahr der Stufe 3.

Zu Beginn des astronomischen Frühlings am Samstag heizte der Föhn die Alpentäler auf. In Altdorf stieg die Temperatur laut der Website von Meteo Schweiz beinahe auf 20 Grad. Am Sonntag blieb sie aber deutlich darunter.

Offiziell begann der Frühlig am Samstag um 18.32 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt überquerte die Sonne den Himmelsäquator von Süden nach Norden. (oku/sda)

Erstellt: 21.03.2010, 17:24 Uhr

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